Mit Handschellen gefesselte 16-jährige Zwillinge laufen barfuß aus einem Spukhaus

09H50

Am Montag flohen zwei 16-jährige Zwillinge barfuß aus dem Haus ihrer Familie in Cypress, Texas (USA), wo sie von ihrer Mutter und ihrem Stiefvater mit Handschellen gefesselt wurden.

Der Teenager trug kein Hemd und seine Schwester trug eine Plastiktüte als Oberteil.

Sie riefen mehrere Türen an, wurden aber von ihren Nachbarn verweigert. Nach mehreren Versuchen brachte eine Frau sie in ihr Haus und nahm sie mit hinein.

„Die Zwillinge rannten buchstäblich um ihr Leben, sie wussten, was mit ihnen passieren würde, wenn sie dort blieben“, sagte der Nachbar.

Die Opfer erzählten von Albträumen, in ihrem Spukhaus zu leben. Sie wurden in der Waschküche gefangen gehalten, nackt, an den Knöcheln gefesselt und an den Handgelenken mit Handschellen gefesselt.

Die Zwillinge waren abgemagert und hatten viele Blutergüsse und Narben an ihren Körpern.

Als die Polizei eintraf, hatten die Mutter der Kinder, Jaikia Duncan, und ihr Partner, Joe Terrell, die fünf Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren bereits mitgenommen und waren geflohen.

Sieben Stunden später wurden sie schließlich in Baton Rouge, Louisiana, festgenommen.

Während des Interviews mit den Ermittlern wurden die Kinder viel körperlicher Gewalt ausgesetzt, als sie den Drang verspürten, alleine auf die Toilette zu gehen, mit einem Eimer schmutzigen Wassers zu baden, zu urinieren und zu entleeren.

Die ärztliche Untersuchung ergab, dass die Kinder unterernährt waren. Dem Ehepaar wird Kindesmissbrauch vorgeworfen. Die Mutter wurde bereits vor 10 Jahren nach Kindesmissbrauch zu Erziehungskursen verurteilt.

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