Laut Wolodymyr Selenskyj hinterlässt die russische Armee beim Rückzug aus den besetzten Städten „Tausende Minen und Blindgänger“.

In Mykolajiw zweifeln Ukrainer an einem russischen Abzug aus Cherson

In der Marktgemeinde Mykolajiw, einer Großstadt in der Südukraine, etwa 100 Kilometer nordwestlich von Cherson, die Journalisten der Agence France-Presse besuchten, stehen viele Einwohner dem Abzug der Truppen aus der einzigen im Achtmonatskrieg eroberten Regionalhauptstadt skeptisch gegenüber .

„Warum sollten sie jetzt aufstehen und mit aller Kraft gehen, nachdem sie Cherson acht Monate lang verteidigt haben?“, fragt der 59-jährige Mechaniker Igor Kosorotov. Früher am Tag kündigte der für russische Militäroperationen in der Ukraine zuständige General Sergei Surovykin an, dass das Westufer des Dnjepr zurückerobert werde. “ demnächst „. Aber das ukrainische Militär bleibt vorsichtig und kann die Informationen weder bestätigen noch dementieren „Rücknahme der Anklage“.

„Wie kannst du glauben, was sie sagen?“ »Volodymyr Vybridsky, ein Fahrer, lächelt zwischen zwei Gemüsesorten und einem Hut. „Wie können wir diesen Leuten glauben, die immer sagen, dass sie unsere Brüder sind? Kann man Männern vertrauen, die ihre Brüder töten? », fragt dieser 55-Jährige. Seit Monaten bestätigt der Kreml offiziell, dass Russen und Ukrainer ein durch geopolitische Verwerfungen getrenntes Volk bilden.
Die Verkäuferin Svitlana Kyrichenko sagt, sie habe von Moskaus Ankündigung nichts gewusst und Freunde hätten ihr gesagt, die Russen würden Cherson befestigen. Laut ihr, „Wir können ihnen nicht vertrauen, niemand wird uns etwas zurückgeben.“.

In den vergangenen Tagen zeigten Satellitenbilder, wie die Russen am linken Ufer des Dnjepr auf der anderen Seite des Flusses Schützengräben ausheben. Diese Positionen könnten es den Russen ermöglichen, viel besser positioniert zu sein, um ukrainische Truppen anzugreifen, die in Cherson einmarschieren. Für Mechaniker Kosorodo, „Die Russen werden die Stadt zerstören, und dann wirst du dorthin gehen.“ „Sie werden es im Fluss ertränken“Er erklärt farbenfroh.

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