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SBB: Bisher guter Start des neuen Fahrplans

Seit 3 Uhr früh gilt in der Schweiz der neue Fahrplan. Der Start verlief bisher gut. Zwar traten verschiedenenorts kleinere Betriebsstörungen auf. Diese beliefen sich aber quantitativ und qualitativ im Rahmen des Üblichen und standen in keinem Zusammenhang mit dem neuen Fahrplan. Die Züge der SBB sind derzeit recht gut besetzt. Die Stabilität des neuen Fahrplans wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wenn der Berufspendler-Verkehr und der Güterverkehr ihren Vollbetrieb aufnehmen.

«Aus betrieblicher Sicht ist der Start des neuen Fahrplanes gut gelaufen», zieht Christoph Rudin, Leiter Betriebsführung SBB, eine erste Bilanz des ersten Vormittags mit dem neuen Fahrplan für Bahn 2000. Wie jeden Tag kam es auch heute Morgen zu etlichen Betriebsstörungen, darunter mehrere Lokdefekts, eine Stellwerkstörung und eine Barrierenstörung. Bei zwei ICN-Neigezügen fiel die Neigetechnik aus, was zu einer Reduktion der Fahrgeschwindigkeit führte. In Zug erlitt am frühen Morgen ein InterRegio von Zürich nach Luzern fünf Minuten Verspätung, nachdem ein Reisender im Zug das SBB-Zugpersonal tätlich angriff, worauf die Polizei aufgeboten werden musste.

Zwei Störungen auf der Neubaustrecke

Auf der Neubaustrecke zwischen Mattstetten und Rothrist kam es zu zwei kleineren Störungen: Auf der Höhe «Aespli» bei der Einfahrt auf die Neubaustrecke von Bern her und in Rothrist bei der Einfahrt auf die Neubaustrecke von Olten her trat je eine Signalstörung auf. «Wir haben festgestellt», sagte Rudin, «dass die Prozesse zur Problembehebung funktionieren.» Verspätungen entstanden dadurch keine.

Die Züge der SBB sind zur Zeit gut frequentiert. Bereits in den ersten Zügen am frühen Morgen reisten insgesamt mehrere hundert Bahninteressierte mit der SBB, um den neuen Fahrplan selber zu testen. Zudem herrscht viel Ausflugverkehr in Richtung höher gelegene Destinationen – an die Sonne und in den Schnee.

Zur Unterstützung der Kundinnen und Kunden sind an den Bahnhöfen in der ganzen Schweiz 2300 sogenannte «Kundenlenkerinnen und -lenker» im Einsatz. Sie helfen den Reisenden, sich mit dem neuen Fahrplan zurechtzufinden. Die Helferinnen und Helfer werden auch in den kommenden Tagen den Reisenden mit Rat und Tat zur Verfügung stehen.

Trotz der ersten positiven Bilanz des neuen Fahrplans verfolgen die Fachleute der SBB die Entwicklungen weiterhin mit hoher Aufmerksamkeit. Die Stabilität des SBB-Netzes unter Vollbelastung wird sich in den nächsten Tagen zeigen, wenn der Berufspendler-Verkehr und der Güterverkehr ihren Vollbetrieb aufnehmen.

Bahn 2000 – mehr Zug für die Schweiz

Im Rahmen des Projekts Bahn 2000 hat die SBB in den letzten Jahren 130 grössere und kleinere Bauprojekte realisiert und in Betrieb genommen. Mit Investitionen von rund 5,9 Mia. Franken konnte sie das Kostendach von 7,4 Mia. Franken deutlich unterschreiten. Die SBB investierte zudem für mehr Reisekomfort insgesamt 2,3 Mia. Franken in neues und moderneres Rollmaterial. Das Ziel von Bahn 2000 – Züge im Halbstundentakt auf den Hauptlinien und bessere Anschlüsse – wurde schrittweise bereits verwirklicht. Heute nun nimmt auch das Herzstück den Betrieb auf, die 45 Kilometer lange Neubaustrecke Mattstetten–Rothrist. Sie ermöglicht dank der zentralen Lage zwischen Bern und Olten einen weiteren grossen Ausbauschritt im Bahnangebot für die ganze Schweiz.

Der neue Fahrplan von Bahn 2000 bietet den Bahnkunden ab heute Sonntag zwölf Prozent mehr Züge und kürzere Reisezeiten: 58 Prozent der Verbindungen zwischen den 40 grössten Bahnhöfen werden für die Reisenden mindestens fünf Minuten schneller. 13 Prozent werden indes langsamer. Jede Stunde werden rund 3000 Anschlüsse gewährleistet. Insgesamt 90 Prozent der Abfahrtszeiten ändern sich.

Da praktisch alle Abfahrtszeiten der Züge und Gleisbelegungen ändern, empfiehlt die SBB den Bahnreisenden, sich vorgängig im Internet, am Schalter oder beim telefonischen Rail Service (0900 300 300/CHF 1,19/Min.) über den neuen Fahrplan zu erkundigen. Auch das Kursbuch, die gelben Abfahrtsplakate und 105 verschiedene Taschenfahrpläne orientieren über das neue Bahnangebot. Gleichzeitig mit dem neuen Fahrplan sind heute Morgen die neuen Tarife des öffentlichen Verkehrs in Kraft getreten. Die Preise steigen damit auf Grund der angebotenen Mehrleistung bei der SBB um durchschnittlich 3,9 Prozent.

Pressemeldung der SBB.


URL: Homepage der Schweizer Bundesbahn (SBB)
Meldung vom 12.12.2004

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