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ÖBB: Fahrplanwechsel bringt zahlreiche Verbesserungen

Eine entscheidende Verbesserung für Bahnkunden bringt die Passagiercharta der ÖBB Personenverkehr AG, die mit Fahrplanwechsel am 12.Dezember 2004 in Kraft tritt. Künftig haben Reisende im Fernverkehr einen Rechtsanspruch auf Entschädigung im Fall von Verspätungen.

Darüber hinaus gibt es mit Fahrplanwechsel noch zahlreiche weitere Verbesserungen für Bahnkunden. Neue Fernverkehrsverbindungen national und international, eine Ausweitung des EURegio Programms für den grenzüberschreitenden Nahverkehr und ein 29 Euro Spar-Schiene-Angebot erstmals auch nach Polen.

Die Passagiercharta der ÖBB Personenverkehr AG Mit 12. Dezember 2004 tritt die Passagiercharta der ÖBB Personenverkehr AG in Kraft. Anstelle bisheriger Kulanzregelungen werden damit klare Rechtsansprüche auf Entschädigung im Fall von Verspätungen geschaffen.

Im Zentrum der Passagiercharta steht die Selbstverpflichtung der ÖBB, bei Verspätungen 20 Prozent des Fahrkartenwertes in Form von Gutscheinen zu entschädigen. Ein Anspruch auf Entschädigung entsteht ab einem Fahrpreis von 20,- Euro (50,- Euro im internationalen Verkehr), wenn der benutzte Fernverkehrszug am Zielbahnhof folgende Verspätungen aufweist:

- ab 60 Minuten bei Tagesfernzügen international und national - ab 120 Minuten bei Nachtzügen.

"Es war uns ein Anliegen mit unserer Charta eine echte Verbesserung für unsere Kunden zu erreichen. Wir sind daher mit unserer Regelung über internationale Vorgaben hinausgegangen," betont ÖBB Personenverkehr-Vorstandsdirektor Stefan Wehinger. Die ÖBB Charta gilt sowohl für den internationalen als auch für den nationalen Reisezugverkehr und dabei nicht nur für einzelne Züge, sondern für die gesamte Reisekette, wenn für diese eine Sitzplatzreservierung durchgeführt wurde. Das bedeutet: Verpasst der Kunde aufgrund einer geringen Verspätung seinen Anschlusszug und trifft deshalb an seinem Zielbahnhof mit mehr als 120 Minuten Verspätung ein, erhält er die Entschädigung.

Kommt es zu einer entschädigungsrelevanten Verspätung, werden die Kunden im Zug vom Zugbegleiter aktiv darauf hingewiesen. Die Rückerstattung erfolgt dann unbürokratisch und in Form von Gutscheinen.

Darüber hinaus übernehmen die ÖBB Hotel- und Taxikosten bis zu 80 Euro, wenn die Reise aufgrund eines Zugausfalls oder einer Verspätung nach 24 Uhr nicht mehr wie geplant fortgesetzt werden kann.

Fahrplanverbesserungen und Angebote 2005 Nicht nur die Passagiercharta bringt den Bahnkunden im nächsten Jahr Verbesserungen, auch das Zug- und Produktangebot wird erweitert.

Italien Mit der "Allegro"-Kooperation zwischen Trenitalia und ÖBB wird das Angebot von und nach Italien nicht nur ausgeweitet, sondern einzelne Verbindungen auch beschleunigt. So steht etwa erstmals eine Tagesrandverbindung zwischen Wien und Venedig mit einer Fahrzeit un-ter sieben Stunden zur Verfügung, Oberösterreich und Salzburg erhalten erstmals umsteigfreie Verbindungen in die Lagunenstadt. Neu ist auch der Autoreisezug von Wien nach Florenz und Rom, bzw. Venedig und Rimini in den Sommermonaten. Die Allegro-Kooperation bringt den Kunden nicht nur bessere Zugverbindungen, sondern auch günstigere Preise. Beim neuen Globalpreis Österreich - Italien ist der Fahrpreis gleich inklusive der Sitzplatzreservierung. Selbstverständlich ist auch die SparSchiene (Aktionspreise ab €29,-) weiterhin Bestandteil des Preissystems.

Ungarn Mit Fahrplanwechsel ist es nun auch möglich, die SparSchiene um nur € 19,- nach Ungarn in Anspruch zu nehmen. Neben Verbindungen von Wien, Wiener Neustadt und Graz nach Budapest, wurde gemeinsam mit den ungarischen Partnerbahnen GySEV (Raaberbahn) und MÁV die völlig neue InterCity Direktverbindung "Corvinus" von Wien nach Pécs eingerichtet. Damit sind zwei "alte Nachbarn" mit beinahe gleichlautendem Namen: Wien - im Ungarischen Bécs genannt - und Pécs - wieder mit einander verbunden. Die Züge werden täglich geführt, an Wochenenden sogar mit eigenem Kurswagen nach Kesthely am Plattensee

Polen Eine weitere Ausweitung des SparSchiene-Angebots betrifft Polen. Hier stehen ab sofort Ta-ges- und Nachtverbindungen nach Krakau und Warschau ab € 29,- zur Verfügung. Die tägliche Kurswagenverbindung nach Krakau konnte beschleunigt werden.

Slowakei Mit künftig 48 Zügen pro Tag erreicht die Anbindung der Städte Wien und Bratislava über die Schiene einen neuen Höhepunkt. Neue Verbindungen über den Marchegger Ast und die Ostbahn wurden geschaffen, gemeinsam mit der Partnerbahn ZSSK in der Slowakei wurde von den ÖBB damit ein durchgehender 2-Stundentakt im EURegio-Verkehr etabliert. Zusätzlich steht den Reisenden ein einzigartiger Eilzugverkehr von Wien über Bruck an der Leitha nach Bratislava-Petrzalka mit CityShuttle Doppelstock-Zügen zur Verfügung.

Um eine bessere Verbindung für Reisende aus der Slowakei Richtung Westen zu ermöglichen, haben ab 12. Dezember sämtliche IC-Verbindungen ihren Ausgangs- und Endpunkt am Wiener Westbahnhof. Ein wichtiger Zwischenhalt für diese Züge ist in Wien Meidling. In der Gegenrichtung wurden einige EURegio-Verbindungen über Bratislava hinaus verlängert und er-schließen nun die Regionen Nitra bzw. Nové Zámky.

Tschechien Ohne Umsteigen in Gmünd geht es ab Fahrplanwechsel von Wien nach Budweis, bzw. Pilsen. Damit weiten die ÖBB auch ihre seit 2002 bestehende EURegio-Zusammenarbeit mit der Tschechischen Bahn CD aus.

Neue Züge im nationalen Fernverkehr Innerhalb Österreichs wachsen auch die Verbindungen, die mit dem verbesserten Wagenmaterial unter der Kennung "ÖBB IC" verkehren, weiter. Ab 12. Dezember 2004 kommen zwei weitere Zugspaare zwischen Wien und Salzburg sowie eine Verbindung zwischen Wien und Villach hinzu.

Verbesserungen im Internet Eine weitere Aufwertung erhielt das Serviceangebot, das die ÖBB für ihre Kunden im Internet bereitstellen: So sind mittels der "dynamischen Fahrgastinformation" nicht nur aktuelle Verspätungen zu jedem einzelnen Zug abrufbar, sondern auch bereits bekannte Baustellen oder Schienenersatzverkehre für die geplante Fahrt ersichtlich. Ebenfalls sind nun die Abfahrts- und Ankunftstafeln für sämtliche Bahnhöfe und Haltestellen online verfügbar.

Komfortabel geht nun auch die "Herbergssuche" am Zielort via www.oebb.at von sich, denn bei jeder Fahrplanabfrage besteht auch die Möglichkeit, per Mausklick entsprechende Hotelangebote einzuholen und - bei Gefallen - direkt zu buchen.

Mehr Komfort genießen ab sofort auch Google-Benutzer, denn mit der Eingabe zweier Orts-namen plus eventuell einer Uhrzeit und dem Start der Suchanfrage wirft Google als erstes Suchergebnis die Fahrplanabfrage der ÖBB aus. Von dort geht es dann bequem zum verbesserten Online-Ticketkauf, der sich nun übersichtlicher präsentiert.

Pressemeldung der ÖBB


URL: Homepage der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB)
Meldung vom 12.12.2004

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