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Hightech-Parade auf Messegleisen - InnoTrans 2004 mit attraktiver Präsentation innovativer Schienenverkehrstechnik

Die Präsentation innovativer Schienenverkehrstechnik auf der modernen Gleisanlage der Messe Berlin gehört auch in diesem Jahr zu den Attraktionen der internationalen Branchenleitmesse InnoTrans. Von sauberen Diesellokomotiven mit Partikelfiltern über neue Niederflur-Straßenbahnen bis zu laserbasierten Messwagen reichen die Parade der Hightech-Exponate, die zwischen dem 21. und 24. September 2004 Zehntausende Fachbesucher aus aller Welt anziehen wird.

Am darauf folgenden Wochenende haben auch interessierte Privatbesucher die Möglichkeit, die neueste Schienenverkehrstechnik aus nächster Nähe kennen zu lernen.

So zeigt Vossloh Locomotives auf der InnoTrans-Gleisanlage die neue MaK 2000-4 BB, die mit 2700 kW leistungsstärkste dieselhydraulische Lokomotive der Welt auf vier Achsen. Ebenso wie die auch ausgestellte Rangierlokomotive Am843 verfügt die MaK 2000-4 über eine aktive Partikelfilterung. Dadurch sind beide Loks die weltweit saubersten in ihren Leistungsklassen.

Das koreanische Unternehmen ROTEM präsentiert die neueste Generation seines Elektrotriebzuges. Über 7000 EMU (Electric Multiple Unit) wurden bisher mittels robotergesteuerter Nirosta-Schweißtechnologie produziert und weltweit verkauft.

Die erste Regionalstadtbahn Regio CITADIS für den Großraum von Kassel, CORADIA LINT-Regionaltriebzüge für Vectus, das Tochterunternehmen von Hessischer Landesbahn und Westerwaldbahn, und eine modernisierte Mietlok der BR 203-101 für den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Deutschland und den Niederlanden stehen im Mittelpunkt der Präsentation von ALSTOM Transport auf dem InnoTrans-Freigelände. Insgesamt 28 innovative Regio CITADIS-Bahnen liefert der Hersteller für das Kasseler Verkehrssystem.

Einen laserbasierten Straßenbahn-Gleismesswagen für die technische Überwachung im städtischen Schienennahverkehr zeigen die Wiener Linien auf der InnoTrans 2004. Er dient zur Messung der Gleisgeometrie, von Lageparametern und von Schienenprofilen im Straßenbahnnetz der österreichischen Hauptstadt.

Bombardier Transportation stellt auf der InnoTrans 2004 seine erste Multisystem-Lokomotive für Europa vor. Die modular aufgebaute Lok Bombardier* TRAXX* MS für den europäischen Güterverkehr ist für Gleich- und für Wechselstrom ausgelegt und kann mit den verschiedenen europäischen Zugsicherungssystemen ausgerüstet werden. Außerdem zeigt das Unternehmen auf dem Freigelände unter anderem ein Führerhaus nach einem Crash sowie einige wesentliche Gleichteile der Lokomotiv-Plattform, darunter ein Wagenkasten (aus der TRAXX Familie), ein Drehgestell und ein Converter. Zusätzlich werden ein dreiteiliger Bombardier* Talent* Elektro-Triebzug und die neue Niederflur-Straßenbahn für Frankfurt/Main ausgestellt.

Die Deutsche Bahn AG ist auf dem Freigelände unter anderem mit dem Messzug VT 612 vertreten, der in regelmäßigen Abständen zur Prüfung der Neigetechnik-Infrastruktur eingesetzt wird. Im Fahrzeug präsentieren sich die 17 vom Eisenbahnbundesamt akkreditierten Prüflabors der DB Systemtechnik. Deren Aufgabe ist es unter anderem, die notwendigen Nachweise für eine Zulassung von Schienenfahrzeugen oder Komponenten zu erbringen. Diese Leistung führen sie im Auftrage ihrer weltweit nachfragenden Kunden aus.

Die GM Electro-Motive Division stellt auf dem InnoTrans-Freigelände ihre Lokomotive JT42CWR der Klasse 66 vor. Sie wiegt 124 t auf der Schiene und ist 4,3 m hoch, insgesamt 20,1 m lang und mit einem selbst konzipierten 2390-kW-Dieselmotor ausgestattet.

Die elektrische Viersystem-Lokomotive ES 64 F4, die diesel-elektrische Lokomotive ER 20, ein Zug der Prager Metro und das ETCS-Demonstrationsfahrzeug TRAINGUARD sind die Hauptexponate von Siemens Transportation Systems auf dem Freigelände. Weiterhin präsentiert der Bahntechnik-Systemanbieter hier Signaltechnikkomponenten für Außenanlagen wie LED-Signale, Weichenstellsysteme, Achszähler, Bahnübergangssicherungsanlagen und Ausrüstungen für die Bahnelektrifizierung.

Seit Juni dieses Jahres ist der Leoliner im Liniendienst der Leipziger Verkehrsbetriebe. Das Niederflurfahrzeug der LEOLINER Fahrzeug-Bau Leipzig GmbH, hervorgegangen aus den Leipziger Fahrzeugservice-Betrieben, kann nicht nur auf komfortabel ausgebauten Stadtbahnlinien verkehren, sondern auch auf solchen Trassen, deren Verschleißgrad einen Einsatz von niederflurigen Fahrzeugen bisher unmöglich machte.

Mit zwei Zweiwegefahrzeugen ist Spezialfahrzeughersteller Schörling-Brock aus dem niedersächsischen Gehrden auf der InnoTrans 2004 vertreten. Sie finden bei der Modernisierung und Neuelektrifizierung von elektrischen Vollbahnen sowie bei Vorbereitungs-, Montage- und Messarbeiten Einsatz.

Als Lokomotive konzipiert, kann der Lokotraktor auch auf der Straße fahren. Das neue Spitzenmodell der F.E.L.S. Trade + Consult GmbH, der Lokotraktor 30.600, ermöglicht es dem Anwender, Züge mit bis zu 6000 t Gesamtgewicht zu rangieren. Mit dem CRAB stellt das Unternehmen ein Fahrzeug vor, das sich besonders im Instandsetzungsbereich oder bei Anwendungen mit Maximallasten bis zu 600 t durch hohe Wirtschaftlichkeit und Wendigkeit auszeichnet.

Der Schweizer Systemanbieter Stadler Rail präsentiert zur InnoTrans 2004 zum ersten Mal den neuen FLIRT im Ausland. FLIRT ist ein Flinker, Leichter, Innovativer Regional-Triebzug neuester Generation mit sehr großer Variabilität unter Einsatz vieler bewährter Module. Er entspricht den steigenden Kundenanforderungen bezüglich Komfort und Leistungsfähigkeit.

Die patentierte Mobile Diesel-Einheit - eine Kleinrangierlok mit Dieselantrieb - wurde konsequent im Hinblick des kostengünstigen Rangierbetriebes entwickelt und gebaut. Die geringe Höchstgeschwindigkeit und die hohe Zugkraft machen die Maschine des bulgarischen Herstellers Express Service Ltd. bei innerbetrieblichen Rangierabläufen oder bei sich wiederholenden Lade- und Entladevorgängen von Güterzügen besonders effektiv.

Die neue Generation der Universal-Oberleitungsmontagewagen Marke SPEFAKA von B.O.E. TECHNIK wird erstmals auf der diesjährigen Internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik vorgestellt. Bei wechselnden Einsatzbedingungen sind die Fahrzeuge weltweit auf alle Radprofile und Spurweiten von 1000 mm bis 1668 mm umrüstbar.

Rund 80 Prozent der Containertransporte auf der Schiene werden in 20- und 40-Fuß-Containern abgewickelt. Das slowakische Waggonbauunternehmen TATRAVAGÓNKA kommt diesem Trend mit der Entwicklung des Sggrss 80-Fuß-Kombi-Tragwagens entgegen. Er besitzt drei Drehgestelle Typ Y 25 Ls(s)d1 und Vorrichtungen für die kombinierte Befestigung von 20- und 40-Fuß-Containern.

Die InnoTrans wird in diesem Jahr größer und internationaler als jemals zuvor. In den Messehallen am Funkturm sind rund 30 Prozent mehr Ausstellungsfläche vermietet als bei der Veranstaltung vor zwei Jahren. Über 1.350 Unternehmen aus 35 Ländern stellen ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen vor. In den Hallen und auf dem Freigelände sind über 80.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche (brutto) belegt. Dazu kommen 2.000 laufende Meter für Präsentationen auf der Gleisanlage. Mit einer ausländischen Beteiligung von 45 Prozent baut die InnoTrans ihre Position als Leitmesse der internationalen Schienenverkehrstechnik weiter aus.

Pressemeldung Innotrans/Messe Berlin


URL: Homepage Innotrans
Meldung vom 31.08.2004

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