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Schweizerinnen und Schweizer fahren mit der Bahn weltweit am weitesten.

Wie aus der neusten UIC-Statistik hervorgeht, ist im Jahr 2002 jeder Einwohner der Schweiz im Durchschnitt 47-Mal mit der Eisenbahn gefahren. In keinem anderen europäischen Land wird so häufig Eisenbahn gefahren. Dieser europäische Spitzenrang ist auf die attraktiven Fahrplan-Angebote der öffentlichen Transportunternehmungen sowie die modernen und komfortablen Fahrzeuge und Anlagen zurückzuführen.

Weltweit gesehen liegt nur Japan mit 68 Fahrten pro Einwohner und Jahr vor der Schweiz. Bezogen auf die zurückgelegte Distanz pro Einwohner und Jahr liegt die Schweiz mit 2077 Kilometern sogar auf dem weltweiten Spitzenrang; Japan bringt es zum Vergleich auf genau 1900 Kilometer. Die Spitzenwerte in der Schweiz sind mit den Sparprogrammen des Bundes gefährdet.

In der Eisenbahnstatistik 2002 (Synthese) des Internationalen Eisenbahnverbands folgt der Schweiz auf dem zweiten Platz mit deutlichem Abstand Luxemburg mit 35 Fahrten je Einwohner und Jahr, gefolgt von Dänemark (29), Österreich (23) sowie Deutschland und den Niederlanden mit je 20 Fahrten pro Einwohner und Jahr. Innerhalb von Europa befinden sich Griechenland, Moldau sowie Serbien und Montenegro mit einer einzigen Fahrt sowie Albanien, Mazedonien und schliesslich Bosnien und Herzegowina mit weniger als einer Fahrt pro Einwohner und Jahr am Schluss der Rangliste.

Bezüglich der zurückgelegten Kilometer pro Einwohner und Jahr führt weltweit die Schweiz mit 2077 Kilometern die Rangliste an. Weiter folgen innerhalb von Europa Belarus/Weissrussland (1435 km), Frankreich (1237 km), Russland (1059 km), Österreich (1039 km), Dänemark (1036 km) und die Ukraine (1017 km). Japan bringt es zum Vergleich auf genau 1900 Kilometer pro Einwohner und Jahr, während Bosnien und Herzegowina lediglich 13 Kilometer pro Einwohner und Jahr aufweisen.

Bei der Berechnung der Fahrten und der Personenkilometer sind nur jene Bahnen berücksichtigt, die beim Internationalen Eisenbahnverband (UIC) Mitglied sind. Das sind in allen Ländern in der Regel die nationalen oder staatlichen Eisenbahngesellschaften. In der Schweiz gehören neben den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) auch die BLS Lötschbergbahn sowie Cisalpino AG zu den UIC-Mitgliedern. Alle übrigen Bahnen der Schweiz (Privatbahnen, Trambahnen und Seilbahnen) sind somit in der UIC-Statistik nicht berücksichtigt. Wenn nun in der Schweiz alle diese Bahnreisen und zusätzlich noch der öffentliche Verkehr auf der Strasse mit einbezogen werden, erhöht sich die Zahl der zurückgelegten Kilometer pro Einwohner und Jahr von den erwähnten 2077 auf respektable 2934 Kilometer. Zu diesem ausgezeichneten Ergebnis tragen natürlich nicht zuletzt auch jene ausländischen Touristen bei, welche unser Land per Bahn bereisen.

Die hohe Qualität und Attraktivität des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz gilt es im Interesse aller Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch der Autofahrer (Entlastung der Strassen, weniger Staus) und der Umwelt (weniger Luftverschmutzung) sowie zur Sicherung und Förderung der gesamten Mobilität als Basis unseres Wohlstandes unserer Gesellschaft zu erhalten. Die hohe Qualität und Leistungsfähigkeit des öffentlichen Verkehrs in der Schweiz basiert zum grössten Teil darauf, dass die Bahnunternehmungen in der Schweiz integriert geführt werden. Das heisst, die Bereiche Infrastruktur und Betrieb sind rechtlich nicht voneinander getrennt, sondern lediglich organisatorisch; sie unterstehen einer einzigen Unternehmungsleitung. Wie das Beispiel England drastisch zeigt, führt die Aufteilung von Infrastruktur und Betrieb in rechtlich voneinander getrennte und eigenständige Gesellschaften zwangsläufig zu einer Schwächung der Bahnen. In der Folge steigen die Kosten, die Passagierzahlen stagnieren oder sinken und die Sicherheit nimmt ab. Ebenso gefährdet sind Qualität und Attraktivität, wenn eine neue Sparrunde von Bund und Kantonen die Weiterentwicklung des öV-Systems Schweiz verunmöglicht oder gar Leistungen abgebaut werden müssten.

Pressemeldung der LITRA -Ligue suisse pour l'organisation rationelle du trafic.


URL: Homepage LITRA -Ligue suisse pour l organisation rationelle du trafic
Meldung vom 08.07.2004

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