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Asien-Europa-Express angekommen: Istanbul - Köln in 79 Stunden / schneller als geplant.

Im Bahnhof Istanbul Sirkeci. Für Journalisten und Techniker fahren drei Reisezugwagen im Demonstrationszug mit. Foto: Dworaczek (für Railion) 3.000 Kilometer lange Testfahrt des Güterzuges „Asien-Europa-Express“ von Istanbul über Mannheim nach Köln hat rund 20 Stunden früher als geplant ihr Ziel erreicht.

Am vergangenen Sonntag (9. Mai) wurde der 500 Meter lange Güterzug von Bahnchef Mehdorn und dem türkischen Generaldirektor der türkischen Bahn TCDD, Süleyman Karaman, mit einer Zielvorgabe von 100 Stunden Transportzeit auf die Reise geschickt. Der mit einer durchlaufenden, interoperablen Europa-Lokomotive der Baureihe 189 von Siemens bespannte Zug wurde ohne Lokwechsel von Istanbul-Halkali über Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Österreich bis nach Deutschland gezogen. Nach nur 69 Stunden passierte der Asien-Europa-Express die österreichisch / deutsche Grenze in Passau. Die weitere Fahrtdauer bis Köln betrug 10 Stunden, die Aufenthaltsdauer in Mannheim für die Empfangspressekonferenz herausgerechnet.

In einem speziell eingelegten Zwischenhalt in Mannheim wurde der Zug von Dr. Klaus Kremper, Vorstandsvorsitzender der DB/Stinnes-Güterbahn Railion, und dem Güterbahnchef der TCDD, Veysi Kurt, vor Vertretern der Presse begrüßt. Klaus Kremper: „Der Asien-Europa-Express zeigt, wie attraktiv und wettbewerbsfähig die Schiene sein kann, wenn die beteiligten Bahnen, aber auch die administrativen Stellen wie Zoll- und Grenzbehörden, zusammenarbeiten. Unser nächster Schritt ist jetzt, die gewonnenen Erfahrungen in eine regelmäßige Shuttleverbindung zwischen der Türkei und Deutschland einfließen zu lassen.“ Auch Güterbahnchef Veysi Kurt, der den Zug von Istanbul bis Mannheim begleitet hatte, ist von der Machbarkeit überzeugt: „Die türkische Bahn steht voll und ganz hinter der Realisierung dieses Projektes.“

Mit dem Asien-Europa-Express ist nun der Grundstein für regelmäßige und schnelle Zugverkehre zwischen der Türkei und Deutschland gelegt. Die avisierte Transportzeit von rund 100 Stunden ist für die Schiene im Vergleich zum LKW, der sechs Tage für die Strecke benötigt, ein Wettbewerbsvorteil. „Mit diesem Transportangebot kann die Schiene den florierenden Warenaustausch zwischen Zentraleuropa und der Türkei unterstützen“, so Klaus Kremper.

Die Vermarktung des „Asien-Europa-Express“ an Kunden aus Industrie, Handel und der Logistikbranche übernimmt die DB/Stinnes-Tochterfirma Railog, die bereits langjährige Erfahrungen in der Erschließung des südosteuropäischen Transportmarktes besitzt. Günther J. Ferk, Geschäftsführer der Railog Gruppe, sieht eine Realisierung regelmäßiger Verkehre bereits in den nächsten Monaten: „Wir werden mit einem Zugpaar pro Woche den Regelverkehr aufnehmen, um dann sukzessive die Ausweitung des Transportangebotes voranzutreiben und gehen jetzt auf die Kunden zu. Mit der Kombination des neuen Produktes und unserem RailHub Konzept sind wir in der Lage unseren Kunden die gesamte logistische Kette anzubieten, auch wenn diese über keinen Gleisanschluss verfügen.“ Interessierte Kunden können beim Produkt Management von Railog Deutschland unter der Telefonnummer (06107-509251) Informationen zum Shuttleverkehr erhalten.

Am Projekt „Asien-Europa-Express“ beteiligt sind die DB-Güterbahn Railion, die türkische Bahn TCDD, die bulgarische Bahn BDZ, die rumänische Bahn CFR, die ungarischen Bahnen MAV und GySEV sowie die österreichische Bahn ÖBB.

Das Protokoll des genauen Fahrtverlaufs kann unter www.railion.com abgerufen werden.

Pressemeldung Railion.


URL: Homepage Railion
Meldung vom 14.05.2004

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