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BLS prüft eine neue Werkstätte

Der Verwaltungsrat der BLS hat heute grünes Licht gegeben für eine effiziente Neuausrichtung der Fahrzeug-Instandhaltung. Die BLS startet nun mit der Evaluation eines neuen Standorts für eine Werkstätte, welche verkehrstechnisch günstig zum Bahnhof Bern gelegen ist. Ziel ist eine Inbetriebnahme zwischen 2020 und 2025. Von den übrigen Standorten soll Spiez erhalten bleiben, Oberburg und Bönigen würden geschlossen. Die definitiven Entscheide sind für 2016 vorgesehen.

«Als BLS fühlen wir uns zu einer effizienten Instandhaltung verpflichtet», hält Bernard Guillelmon, CEO BLS, fest. «Das sind wir unseren Fahrgästen und den Steuerzahlern schuldig.» Die BLS hat sich deshalb intensiv mit ihrer Instandhaltung auseinandergesetzt, mit dem Ziel, diese langfristig so effizient wie möglich zu betreiben. Mit der heute vom Verwaltungsrat vorgegebenen Stossrichtung setzt die BLS auf einen Werkstattneubau, der verkehrstechnisch günstig zum Bahnhof Bern gelegen ist und den Ausbau respektive die Sanierung der Werkstätte Spiez.

Wirtschaftlichkeit mit guter Anbindung am besten
Die vier heutigen Standorte Bern-Aebimatt, Spiez, Oberburg und Bönigen sind das historische Erbe der BLS, die aus zahlreichen Fusionen hervorgegangen ist. Sie liegen für die Bedienung des heutigen Liniennetzes jedoch nicht ideal. «Als Betreiberin der S-Bahn Bern ist es langfristig am wirtschaftlichsten, die betriebsnahe Instandhaltung der Züge nahe am Verkehrsknoten Bern durchzuführen», so Guillelmon weiter. Die Zu- und Wegführungen der Züge in die Werkstätten bilden einen wichtigen Kostentreiber. Weitere Gründe für die Neuausrichtung der BLS-Werkstätten sind der Wegfall des Standorts Bern-Aebimatt auf Ende 2019, der Bedarf nach längeren Hallen durch die neue Zugflotte sowie der Sanierungsbedarf in den bestehenden Werkstätten Oberburg und Bönigen.

Umsetzung neue Instandhaltung zwischen 2020 und 2025
Die BLS beginnt nun mit der Evaluation geeigneter Standorte für die neue Werkstätte. Ein Entscheid über einen Neubau und deren Auswirkungen auf die übrigen Standorte soll 2016 gefällt werden. Die BLS rechnet mit Investitionen in der Grössenordnung von CHF 300 Mio. – diese sind nicht zuletzt vom Standort abhängig und können erst in der nun beginnenden Evaluation konkretisiert werden.
Ziel ist es, den Neubau zwischen 2020 und 2025 zu realisieren und in Betrieb zu nehmen. Der Verwaltungsrat der BLS hat zudem vorgegeben, dass die operative Handlungsfähigkeit – sprich eine funktionierende Instandhaltung – nach der Schliessung Bern-Aebimatt ab Ende 2019 in jedem Fall sicherzustellen ist. Für die zu erwartende Übergangszeit bis zur Inbetriebnahme der neuen Werkstätte sollen die übrigen drei BLS-Werkstätten weiterbetrieben werden, damit die betriebsnahe Instandhaltung der Züge (Fahrzeugreinigung, Wartungsarbeiten, Reparaturen sowie Kontrollen und Störungsbehebungen) lückenlos gewährleistet ist.

Allfällige Standortschliessungen erst bei Inbetriebnahme Neubau
Zum Realisierungszeitpunkt der neuen Werkstätte zwischen 2020 und 2025 würden die Standorte Oberburg und Bönigen geschlossen. In den vier Werkstätten Bern-Aebimatt, Spiez, Oberburg und Bönigen beschäftigt die BLS aktuell gesamthaft 335 Mitarbeitende. Entlassungen sind keine geplant.

Pressemeldung der BLS Lötschbergbahn AG.


URL: Homepage BLS Lötschbergbahn AG.
Meldung vom 03.12.2013

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