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Stadler gewinnt in Polen

Stadler Rail hat in Polen eine Ausschreibung der Staatsbahn PKP Intercity für 20 Fernverkehrszüge gewonnen. Dabei handelt es sich um 8-teilige FLIRT3-Züge mit hochwertigem Interieur. Diese basieren auf der bewährten FLIRT-Familie, die bereits in 14 Ländern mit 930 Zügen erfolgreich unterwegs ist. Stadler hat den Auftrag im Konsortium mit dem polnischen Schienenfahrzeughersteller Newag gewonnen.

Dieser Erfolg ist ein wichtiger Meilenstein für Stadler in Polen. Seit 2007 betreibt das Unternehmen in Siedlce im Osten des Landes ein Werk mit derzeit rund 700 Mitarbeitern. Der Bau der Züge erfolgt weitgehend im polnischen Stadler-Werk in Siedlce sowie in den Werken von Newag. Verschiedene Komponenten wie die Drehgestelle und die Komponenten des Antriebsstrangs werden in der Schweiz produziert.

Die staatliche polnische Bahngesellschaft PKP Intercity hat heute das Ergebnis der Ausschreibung ihrer neuen Fernverkehrszüge verkündet. Stadler Rail erhält zusammen mit Newag den Auftrag zum Bau der Intercity-Züge, die landesweit im Fernverkehr zum Einsatz kommen werden. Zusätzlich erhält Stadler den Auftrag für den technischen Unterhalt der Züge während 15 Jahren. Die Auslieferung aller 20 Kompositionen im Wert von rund CHF 350 Mio. erfolgt bereits bis Ende 2015.

Hoher Reisekomfort
Bei den Zügen für PKP Intercity handelt es sich um eine Weiterentwicklung des FLIRT. Die Züge erhalten einen speziell hochwertigen Innenausbau für ein angenehmes Reisen auf langen Distanzen. Der Zug wird über einen Bistrowagen verfügen. In den acht Wagen wird es insgesamt 6 WCs geben. Dem künftigen Einsatz im Fernverkehr entsprechend wurde auf einen grosszügigen Sitzteiler geachtet und in der 1. Klasse sind die bequemen Sitze in 2 + 1 Anordnung geplant (3 Sitze in der Wagenbreite).

Die Züge sind mit 3 kV Gleichstrom elektrifiziert und mit dem modernen europäischen Zugsicherungssystem ETCS Level 2 ausgerüstet. Stadler ist bisher der einzige Lieferant, der in Polen Züge mit diesem hochwertigen Zugsicherungssystem liefert. Die Kompositionen werden eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen.

Konsortium mit Newag
Für diesen Auftrag hat sich Stadler Rail zu einem Konsortium mit dem polnischen Hersteller Newag zusammengeschlossen. Dabei wird Stadler die beiden Endwagen mit dem gesamten Antriebssystem bauen. Ebenso liefert Stadler für sämtliche Wagen die Drehgestelle sowie die Aluminium-Wagenkasten. In der Technologie der Aluminium-Leichtbauweise ist Stadler Rail weltweit führend. Durch diese Bauweise werden höhere Beschleunigungswerte erzielt und der Energieverbrauch sowie die Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen erheblich gesenkt.

Newag ist für die Planung des Innenausbaus verantwortlich und wird die Endmontage aller Zwischenwagen vornehmen. Auch das Zusammenstellen der Züge (Vereinigung der beiden Endwagen mit den Zwischenwagen) und die gesamte Inbetriebsetzung wird Newag übernehmen. Dadurch konnten Stadler und Newag eine optimale Arbeitsteilung finden.

Pressemeldung der Stadler Rail Group.


URL: Homepage Stadler Rail Group
Meldung vom 29.08.2013

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