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TWE AG plant Verkauf des nördlichen Abschnitts der TWE-Strecke

Die Teutoburger Wald-Eisenbahn-AG (TWE AG) beabsichtigt die Eisenbahninfrastruktur zwischen Ibbenbüren und Versmold zu verkaufen. Die TWE AG plant damit ihre langjährigen Bemühungen, neue Güterverkehre auf dem sogenannten Nord-Abschnitt der Infrastruktur zu generieren, einzustellen.

„Nachdem unsere Anstrengungen der letzten Jahre, neue Verkehre auf die Schiene zu holen, im nördlichen Streckenabschnitt leider keinen Erfolg gebracht haben, lässt uns die wirtschaftliche Situation keine andere Wahl“.

Zukünftig wird sich das Unternehmen vollständig auf die Entwicklung des südlichen Streckenabschnittes zwischen Versmold und Hövelhof konzentrieren. Mit der Reaktivierung des TWE-Terminals für den kombinierten Verkehr in Gütersloh-Spexard wurde hier im  vergangenen Jahr bereits ein wesentlicher Meilenstein zur Sicherung der Strecke erreicht. Gemeinsam mit den Kommunen und Interessenverbänden der Region setzt sich die TWE AG zudem für die Wiederaufnahme des Schienenpersonennahverkehrs zwischen Verl und Harsewinkel ein.

In den vergangenen Monaten führte die TWE AG eine ganzheitliche Betrachtung des 50,6 km langen Nord-Abschnittes ihrer Infrastruktur durch, um den Investitionsbedarf der nächsten Jahre zu ermitteln. Um die durchgehende Befahrbarkeit und mittelfristige Betriebssicherheit für den vereinzelten Schienengüterverkehr wieder herzustellen, sind Investitionen von knapp 7,5 Millionen EUR notwendig. Dem stehen jährliche Einnahmen von 154.000 EUR gegenüber.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats der TWE AG zur geplanten Veräußerung, findet der Verkauf der Strecke im Rahmen des Verfahrens zur Stilllegung einer Schienenstrecke nach § 11 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) statt. Hierbei wird zunächst versucht, einen neuen Betreiber für die Infrastruktur zu finden. Die Stilllegung der Strecke erfolgt nur dann, wenn keine Übernahme der Strecke durch Dritte zustande kommt sowie der weitere Unterhalt der Infrastruktur dem derzeitigen Betreiber wirtschaftlich nicht länger zugemutet werden kann.

„Wir würden uns freuen, wenn sich für das ambitionierte Projekt des Nord-Abschnittes ein Interessent findet“, betont Thomas Kratzer. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten sichern wir  hier sämtliche Unterstützung hinsichtlich der Bereitstellung von Daten und Erfahrungswerten zu“.

Pressemeldung der Captrain Deutschland GmbH


URL: Homepage Captrain Deutschland GmbH (ehemals Veolia Cargo Deutschland GmbH)
Meldung vom 01.08.2013

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