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Freistaat vergibt Regionalverkehr im Oberland an die Bayerische Oberlandbahn GmbH

Der Zuschlag für den Betrieb der Nahverkehrszüge im Bayerischen Oberland soll an die Bayerische Oberlandbahn GmbH (BOB) gehen. Im Januar hatte die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) die Regionalverkehrsleistungen zwischen München, Bayrischzell, Tegernsee und Lenggries europaweit ausgeschrieben. Ab Dezember 2013 erwartet die Fahrgäste im Oberland ein besseres Angebot, das die BEG bei der BOB in Auftrag geben wird. Fritz Czeschka, Geschäftsführer der BEG: „Wir werden das Angebot für die Fahrgäste verbessern, auch wenn die Ausschreibung preislich nicht das Ergebnis gebracht hat, das wir uns erhofft haben.“

Der Vertrag mit der Bayerischen Oberlandbahn GmbH soll ab Dezember 2013 für elf Jahre laufen. Czeschka: „Die Integral-Züge und die Werkstatt in Lenggries werden über die gesamte Vertragslaufzeit weiter genutzt. Auch die Arbeitsplätze in der Region bleiben bestehen, das bewährte Kuppel- und Flügelkonzept wird fortgeführt.“ Für das verdichtete Angebot sind – neben der gesamten Integral-Flotte – weitere Fahrzeuge erforderlich, die die BOB beschaffen wird. Der neue von der BEG geforderte Fahrplan bietet werktags (Mo-Fr), neben den stündlichen umsteigefreien Verbindungen zwischen allen Endpunkten und München, etliche zusätzliche Züge in den Hauptverkehrszeiten von und nach Schliersee, Lenggries und Tegernsee. Infolge des Einsatzes verschiedener Fahrzeugtypen lässt es sich nicht vermeiden, dass bei den zusätzlich zum durchgehenden Stundentakt verkehrenden Ergänzungszügen in Einzelfällen in Holzkirchen oder Schaftlach umgestiegen werden muss. Gleiches gilt in den späteren Abendstunden ab etwa 21 Uhr.

Auch an den Wochenenden bestellt der Freistaat mehr Fahrten ins Oberland und zurück. Bisher nur in der Hochsaison verkehrende Ausflugszüge fahren dann ganzjährig.

„Wir werden bei der BOB wie angekündigt ab Ende 2013 Leistungen bestellen, die deutlich über dem Status quo liegen“, betont der BEG-Geschäftsführer. „Der angebotene Preis liegt allerdings über dem, was wir uns vorgestellt hatten. Wir werden uns nicht alle von uns in der Ausschreibung gewünschten Verbesserungen leisten können. Daher müssen wir in Teilbereichen noch Anpassungen vornehmen.“ Hier könnte es beispielsweise um die Öffnungszeiten der Verkaufsstellen gehen. Czeschka: „Wir können uns vorstellen, bei den ursprünglich geforderten 70 Wochenstunden zu sparen. Die heutigen Öffnungszeiten wollen wir aber mindestens beibehalten.“

Verbessertes Fahrplankonzept ab Dezember 2013

Fahrplanverbesserungen an Werktagen Oberland – München:
Im morgendlichen Berufsverkehr wird die BEG den Fahrplan stadteinwärts erweitern. Es wird einen neuen Frühzug aus Lenggries (Abfahrt gegen 4:30 Uhr) und Schliersee (Abfahrt gegen 4:45 Uhr) geben, der bereits gegen 5:40 Uhr in München Hbf eintrifft. Fahrgäste aus dem Oberland können sich auf halbstündliche Fahrmöglichkeiten aus Bayrischzell, Lenggries und Tegernsee von etwa 5:45 bis etwa 7:45 Uhr freuen. Der Zug mit Ankunft am Münchner Hauptbahnhof gegen 6:55 Uhr erhält einen zusätzlichen Zugteil aus Tegernsee, außerdem startet der Zugteil aus Schliersee künftig schon in Bayrischzell. Auch der Zug mit Ankunft gegen 7:55 Uhr in München fährt künftig schon aus Bayrischzell ab. Am Nachmittag sieht das neue Fahrplankonzept mit Ankünften in München zwischen 13 und 15 Uhr ganzjährig zusätzliche zum Stundentakt verkehrende Züge vor, die in Schliersee und Lenggries sowie zum Teil auch in Tegernsee starten. Neu ist, dass am Abend ab 21 Uhr aus Tegernsee und Lenggries in Holzkirchen umgestiegen werden muss. An Freitagen und Samstagen bestellt die BEG neue Spätverbindungen von Tegernsee (ab 23:52 Uhr) und Lenggries (ab 23:48 Uhr) bis Holzkirchen mit Anschluss zur S-Bahn Richtung München.

Fahrplanverbesserungen an Werktagen München – Oberland:

Die erste Frühverbindung an Werktagen Richtung Oberland geht um 6:05 Uhr in München nach Lenggries und Tegernsee und bietet damit interessante neue Fahrmöglichkeiten für Arbeitnehmer im Oberland, die schon vor 7:30 Uhr an ihrer Arbeitsstelle sein wollen: Ankunft Tegernsee um 7:06 Uhr, Ankunft Lenggries 7:12 Uhr (bisher erste Ankunft in Tegernsee 7:38 Uhr, Lenggries 7:43 Uhr). Auch am Nachmittag finanziert die BEG weitere Fahrten ins Oberland, so dass zwischen 15 und 19 Uhr auf den am stärksten nachgefragten Streckenabschnitten Fahrmöglichkeiten im Halbstunden- rhythmus bestehen. Neben einem neuen Zug gegen 15:30 Uhr von München nach Schliersee, Tegernsee und Lenggries gibt es gegen 18:30 Uhr eine neue Umsteigeverbindung Richtung Lenggries und Schliersee. Im Abendverkehr Richtung Lenggries und Tegernsee ist von Montag bis Donnerstag ebenso ab 22 Uhr ab München ein Umsteigen in Holzkirchen erforderlich, an Freitagen ab 21 Uhr.

Fahrplanverbesserungen am Wochenende München – Oberland:

Zwischen 9 und 11 Uhr fahren die Züge ganzjährig halbstündlich nach Schliersee, Lenggries und Tegernsee, stündlich auch nach Bayrischzell. Für Fahrten ab München nach 21 Uhr steigen die Fahrgäste nach Lenggries und Tegernsee in Holzkirchen um.

Fahrplanverbesserungen am Wochenende Oberland – München:

Zwischen 18 und 20 Uhr am Nachmittag kommen Fahrgäste aus Schliersee, Lenggries und Tegernsee halbstündlich in München an. Die Verbindungen aus dem Oberland mit Ankunft um 19:32 Uhr in München Hbf bestellt die BEG jetzt ganzjährig statt bisher nur in der Ausflugsaison. Später am Abend (Abfahrten im Oberland kurz vor 21 Uhr) steigen Fahrgäste aus Tegernsee und Lenggries in Holzkirchen in den Zug aus Bayrischzell um.

Service und Vertrieb

Alle Züge zwischen München und Holzkirchen sollen mit Zugbegleitern besetzt werden. Ab Holzkirchen soll, wie heute schon, fast jeder zweite Zug mit Servicepersonal besetzt sein. Die Serviceangebote in den Kundencentern sollen mindestens mit den schon heute bewährten Öffnungszeiten fortgeführt werden.

Beteiligung am Qualitätsmesssystem der BEG

Der künftige Betreiber im Oberland verpflichtet sich, am Qualitätsmesssystem der BEG teilzunehmen. Damit prüft die Bayerische Eisenbahngesellschaft die Sauberkeit, die Funktionsfähigkeit der Ausstattung, die Fahrgastinformation im Zug, die Servicequalität und die Kundenfreundlichkeit. Außerdem gelten hohe Anforderungen hinsichtlich Pünktlichkeit und Anschlusssicherung. Werden vertraglich vereinbarte Qualitätsziele nicht erfüllt, erhebt die BEG Strafzahlungen.

Weitere Verbesserungen in Südbayern ab Ende 2013

Die BEG verbessert das Angebot nicht nur im Oberland. Ende 2013 gehen in Südbayern zwei weitere im Wettbewerb vergebene Netze in Betrieb, die mehr Züge und eine bessere Qualität bringen: der Meridian (Bayerische Oberlandbahn) zwischen München, Salzburg und Kufstein sowie die Werdenfelsbahn (DB Regio).

Pressemeldung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG).


URL: Homepage Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG)
Meldung vom 25.09.2012

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