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Neuordnung der alex-Verbindungen zwischen Bayern und Tschechien

Im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe haben sich die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die Länderbahn und die beteiligten tschechischen Stellen für den Jahresfahrplan 2013 auf eine Neuordnung des alex-Zugverkehrs zwischen Bayern und Tschechien verständigt. Entsprechend der starken Nachfrage zwischen München und Prag sollen ab 9. Dezember 2012 vier statt bislang zwei durchgehende Zugpaare umsteigefrei zwischen der bayerischen und der tschechischen Hauptstadt verkehren.

Die Verkehrsleistungen über Regensburg – Furth im Wald – Pilsen werden weiterhin in Kooperation von Länderbahn und dem tschechischen Verkehrsunternehmen Ceské Dráhy AG erbracht. Die beiden durchgehenden alex-Verbindungen von Nürnberg über Amberg nach Prag werden aufgrund der schwachen Nachfrage durch Umsteigeverbindungen ersetzt. Ergänzend bestellt die BEG auf der Strecke Schwandorf – Amberg – Nürnberg in der Hauptverkehrszeit zusätzliche Nahverkehrsverbindungen, um den Ausfall der internationalen Züge bedarfsgerecht zu kompensieren.

„Nach drei Jahren alex-Verkehr zwischen Nürnberg und Prag ziehen wir die Konsequenzen aus dem Reisendenverhalten und stärken gezielt das Angebot auf der stärker nachgefragten Strecke zwischen den beiden Hauptstädten“, begründet BEG-Geschäftsführer Fritz Czeschka das veränderte Konzept. „Dies ist auch eine Folge des von der DB in Konkurrenz zum alex gestarteten intensiven Busverkehrs zwischen Nürnberg und Prag über die inzwischen gut ausgebaute Autobahn. Ohne den vom Bund immer wieder vertagten Streckenausbau Richtung Tschechien ist die Bahn aufgrund der niedrigen Durchschnitts- geschwindigkeit nicht konkurrenzfähig zur Straße.“

Die jetzigen Verbindungen von Nürnberg nach Prag bestehen im Grundsatz weiterhin, jedoch mit Umsteigen in Schwandorf in die alex-Züge aus München nach Prag. Diese Fahrmöglichkeit besteht in Zukunft viermal am Tag. Gegenüber den beiden bisherigen Direktverbindungen kommt es dabei nur zu geringfügigen Reisezeitverlängerungen von in der Regel rund zehn Minuten. In den Zwischenstunden erreichen Reisende ab Nürnberg ebenfalls viermal am Tag in Eger einen weiteren Anschluss nach Prag via Marienbad.

Mit dem neuen Konzept werden die bisherigen Nürnberger alex-Leistungen in den schon bislang umfangreichen alex-Fahrplan München – Regensburg – Schwandorf integriert. Im Vierstundenrhythmus können Fahrgäste dann umsteigefrei zwischen Isar und Moldau reisen. Einzelheiten werden durch DB Netz derzeit erarbeitet und von der BEG im Sommer bei Regionalkonferenzen vorgestellt. Die Fahrzeiten von knapp sechs Stunden sollen in den nächsten Jahren sukzessive verkürzt werden, wenn die derzeit insbesondere zwischen Pilsen und Prag laufenden Streckenausbauten auch in Tschechien höhere Geschwindigkeiten zulassen.

Die im Bereich Amberg/Sulzbach-Rosenberg freiwerdenden Fahrplantrassen nutzt die BEG für die Bestellung eines verbesserten Nahverkehrsangebots: So werden nicht nur die nationalen alex-Leistungen zwischen Schwandorf und Nürnberg durch Regionalexpress-Verbindungen ersetzt. Neue Regionalexpress-Züge, beispielsweise ab Schwandorf um 06:44 Uhr nach Amberg und weiter nach Nürnberg sowie um 07:28 Uhr von Amberg über Schwandorf durchgehend nach Regensburg, sollen den Stundentakt des Regionalverkehrs verdichten und so für den wachsenden Pendlerverkehr attraktiver machen.

Pressemeldung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG).


URL: Homepage Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG)
Meldung vom 24.05.2012

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