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Noch vier Monate bis zum Start der eurobahn

"Lassen Sie sich einfangen - von der neuen Bahn in Ihrer Region", unter diesem Motto wurde heute von Joachim Werren, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Bahnhof Hameln ein neues Konzept für den Nahverkehr auf der Weser- und Lammetalbahn vorgestellt.In vier Monaten, am 14. Dezember 2003 soll es von dem neuen Verkehrsunternehmen eurobahn aus Bielefeld umgesetzt werden. Mit modernen Triebwagen und stündlich fahrenden Nahverkehrszügen könne die eurobahn zwischen Löhne (Westf.), Hameln und Hildesheim (Weserbahn) sowie Hildesheim und Bodenburg (Lammetalbahn) im Nahverkehr wichtige Akzente setzen und ein positives Image prägen, so Werren.
Erheblich dazu beitragen werden die mit Landesmitteln von rund € 25 Mio. finanzierten 11 neuen Triebwagen, die der eurobahn von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) aus dem landeseigenen Fahrzeug-Pool vermietet werden. Hinzu kommen rund € 4 Mio., die der Bund, Niedersachsen, DB Station & Service und die Städte Bad Salzdetfurth und Hildesheim in neue Verkehrsstationen an der Lammetalbahn investieren. Die künftige eurobahn Niedersachsen GmbH & Co. KG hat nach einer EU-weiten Ausschreibung im Oktober 2002 als Bietergemeinschaft der Rhenus Keolis GmbH & Co. KG (Hauptsitz Mainz) und der Verkehrsbetriebe Extertal-Extertalbahn GmbH (vbe) (Sitz Extertal) den Zuschlag für die Nahverkehrsleistungen zwischen Löhne, Hameln, Hildesheim und Bodenburg erhalten. Bereits seit dem Jahr 2000 betreibt sie zwei Strecken im Raum Bielefeld.
Das Vergabeverfahren wurde von der LNVG und dem Zweckverband VerkehrsVerbund OstWestfalen-Lippe (VVOWL) durchgeführt. LNVG und VVOWL sind Auftraggeber für die Verkehrsleistungen der eurobahn und finanzieren diese aus Mitteln der beiden Länder mit. Die LNVG wird pro Jahr rund 1,1 Mio. und der VVOWL 0,3 Mio. Zugkilometer bestellen.
Auf der 120 km langen Strecke werden schon im Jahr 2004 deutliche Fahrgaststeigerungen erwartet, insgesamt geht man von bis zu 30 % aus. Mit dem Stundentakt von Montag bis Freitag und einem Zweistundentakt am Wochenende wird sich das Nahverkehrsangebot in dieser Region um rund 25 % erhöhen. "Damit können wir wesentlich mehr Zusteigemöglichkeiten in Richtung Hameln und Löhne bieten als bisher. An Knotenpunkten wie in Löhne, Hameln, Elze und Hildesheim wird die eurobahn sehr gute Anschlüsse auch zu weiter entfernten Zielen herstellen und damit Reisezeiten verkürzen. "Bei den Bahntarifen werden wir mit der DB AG zusammenarbeiten, damit die Fahrgäste auch bei der eurobahn ihre gewohnten Fahrkarten nutzen können und beim Umsteigen in DB-Züge keine neuen Fahrscheine brauchen", so Henrik Behrens, Geschäftsführer bei Rhenus Keolis.
Die 11 blauweißgelben Triebwagen der Fahrzeugfamilie CORADIA LINT wurden von ALSTOM LHB in Salzgitter entwickelt und hergestellt. Sie sind klimatisiert und bieten je 130 Sitz- und 124 Stehplätze sowie einen großzügigen Mehrzweckbereich z.B. für Fahrräder, Kinderwagen oder Rollstühle. Eine mobile Einstiegsrampe und eine geräumige Toilette erleichtern auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität das Zugfahren.
Die zweiteiligen Züge zeichnen sich weiter durch ansprechendes Design und hohen Komfort aus: bequeme Sitze mit Armlehnen, durchgehende Gepäckablagen mit viel Stauraum und kleine Vis-à-vis-Tische auch in der 2. Klasse. Fahrkartenautomaten und ein modernes Fahrgastinformationssystem runden das Angebot im Zug ab. "Die bewährte Fahrzeugfamilie CORADIA LINT ist unser Bestseller", so Hans Jürgen Jabs, Vorsitzender der Geschäftsführung von ALSTOM LHB, "wir haben bereits rund 250 Fahrzeuge an Verkehrsunternehmen und Zweckverbände im In- und Ausland verkauft, mehr als 100 sind erfolgreich im Einsatz". Der Bahntechnikhersteller hat gemeinsam mit der eurobahn die Verantwortung für die laufende Instandhaltung der Fahrzeuge in Bielefeld.

Pressemeldung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.
URL: Die Homepage der eurobahn Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG.
Meldung vom 14.08.2003

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