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GDL: Schlichtung mit Unternehmen der Netinera-, der BeNEX- und der HLB-Gruppe

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) konnte sich mit den Unternehmen Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG), cantus Verkehrsgesellschaft mbH und der metronom Eisenbahngesellschaft mbH auf eine gemeinsame Schlichtung zur Beilegung des Tarifkonflikts verständigen.

Diese Eisenbahnverkehrsunternehmen, deren Gesellschafter Netinera, BeNEX und die Unternehmensgruppe der Hessischen Landesbahn (HLB) sind, haben sich mit der GDL auf den ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Professor Georg Milbradt als unparteiischen Vorsitzenden verständigt. „Herr Milbradt ist ein erfahrener Schlichter und wird auch in unserer schwierigen Materie einen tragbaren Kompromiss erzielen können. Alle Beteiligten wissen um die Härte der bisherigen Auseinandersetzung und sehen in dem nun beginnenden Prozess eine Chance zur Einigung“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.


Verfahren dauert acht Wochen

Am 30. August 2011 beginnt das achtwöchige Verfahren und die Parteien haben harte, intensive Arbeit bis zu einer Einigung zu leisten. Innerhalb dieser Zeit wurde Stillschweigen über sämtliche damit im Zusammenhang stehenden Angelegenheiten vereinbart. So lange wird die GDL in diesen drei Unternehmen auch keinen Arbeitskampf durchführen. „Wir sehen im Schlichtungsverfahren die Möglichkeit, für die rund 350 Lokomotivführer dieser Unternehmen am Verhandlungstisch eine tragfähige Lösung für eine faire Bezahlung bei fairem Wettbewerb zu finden und hoffen damit den Gordischen Knoten zu durchschlagen“, so der GDL-Bundesvorsitzende.

Veolia Verkehr Deutschland lehnt gemeinsame Schlichtung ab

Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt (VVSA), die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) und deren Gesellschafter Veolia Verkehr Deutschland haben es bereits in den Verhandlungen der vergangenen Woche abgelehnt, dem Schlichtungsverfahren unter dem Vorsitz von Professor Milbradt beizutreten. „Damit haben sie die Chance vertan, ein einheitliches Verfahren zu gestalten“, so Weselsky. Zwar haben VVSA und NOB grundsätzlich ihre Bereitschaft zu einer Schlichtung erklärt und mit der GDL den Vertrag dazu verhandelt, aber vehement auf einer kompletten Abtrennung des Verfahrens bestanden. Die GDL hatte selbst diesen Punkt zugestanden und damit ihre Kompromissbereitschaft gezeigt. Sie hat die endverhandelten Verträge dazu unterzeichnet. Danach hat Veolia jedoch weitere Forderungen erhoben. „Offensichtlich ist noch nicht einmal der Einstieg in ein Schlichtungsverfahren mit Veolia machbar. Es herrscht somit Stillstand und die Gefahr einer erneuten Eskalation steigt“, so Weselsky.

Keine Lösung bei AKN, Vogtlandbahn und der Hohenzollerischen Landesbahn
Seit fast fünf Wochen führt die GDL ununterbrochen Arbeitskämpfe bei der AKN Eisenbahn AG durch. „Die AKN bewegt sich keinen Millimeter. Sie will den Konflikt einfach aussitzen“, so Weselsky. Die Streikfront steht aber nach wie vor. „Wir haben Mitglieder, die sich von nichts und niemanden einschüchtern lassen. Das sollte mittlerweile auch zur AKN durchgedrungen sein “, so Weselsky. Auch bei der Vogtlandbahn und der Hohenzollerischen Landesbahn ist noch kein Ende des Tarifkonflikts in Sicht. Hier ist ebenfalls mit weiteren Arbeitskämpfen zu rechnen.

Pressemeldung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer


URL: Homepage der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.
Meldung vom 23.08.2011

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