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GDL: Keine Hinhaltetaktik – Moderation unter bestimmten Bedingungen möglich

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat grundsätzlich nichts gegen eine Moderation einzuwenden. „Nach all den Erfahrungen, die wir bisher gemacht haben, muss diese aber unter bestimmten Bedingungen erfolgen“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky auf die gestrige Aufforderung der Metronom Eisenbahngesellschaft, der Nord-Ostsee-Bahn (NOB), der Cantus Verkehrsgesellschaft und nunmehr auch der Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH (VVSA) zu einem Schlichtungsverfahren im Tarifkonflikt zu inhaltsgleichen Rahmenregelungen und dem Betreiberwechseltarifvertrag.

GDL: keine haustarifvertraglichen Einzellösungen

Eine Schlichtung mit dem Ziel, nur haustarifliche Einzellösungen herbeizuführen, lehnt die GDL ab. Das Tarifniveau für Lokomotivführer steht nicht mehr zur Disposition, sondern ist in den inhaltsgleichen Rahmenregelungen bereits festgelegt. Darüber hinaus haben die Tarifverhandlungen mit den Geschäftsführern der Unternehmen in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie offensichtlich nicht entscheidungsberechtigt sind, denn kurz nach den Tarifrunden wurden die erzielten Ergebnisse von deren Gesellschaftern wieder abgelehnt. Es gibt daher bisher weder ein Bekenntnis zu inhaltsgleichen Rahmenregelungen noch zum Betreiberwechseltarifvertrag. „Eine Schlichtung mit nicht entscheidungsberechtigten Geschäftsführern kommt daher auch nicht in Betracht“, so Weselsky. Die GDL hat deshalb die Cantus Verkehrsgesellschaft, die Metronom Eisenbahngesellschaft, die Nord-Ostsee-Bahn (NOB), Veolia Verkehr Sachsen Anhalt (VVSA) und die Gesellschafter BeNEX, Netinera und Veolia Verkehr aufgefordert, sich zu koordinieren. Mit einem solchen Zusammenschluss von entscheidungsberechtigten Arbeitgebern ist die GDL auch bereit, zu Gesprächen und Verhandlungen, die durch einen externen Moderator geführt werden. In dieser Zeit werden selbstverständlich die Streiks ausgesetzt.

Wettbewerb über die Personalkosten beenden

Die GDL hat das Ziel, den Wettbewerb über die Personalkosten und damit auf dem Rücken der Beschäftigten zu beenden. Mittlerweile bestehen bei den Löhnen der Lokomotivführer Unterschiede von mehr als 30 Prozent. Es liegt nun an den Arbeitgebern, ihren Beitrag zu leisten und damit den ernsthaften Willen zur Beendigung des Tarifkonflikts zu beweisen. Koordinieren sich die Arbeitgeber, wird die GDL eine honorige Persönlichkeit für die Moderation des Tarifkonflikts vorschlagen. „In einem solchen Moderationsverfahren kann durchaus eine nachhaltige Lösung des bestehenden Tarifkonflikts im Interesse unserer Mitglieder, der Beschäftigten und der Fahrgäste gefunden werden“, so Weselsky.

Pressemeldung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.


URL: Homepage der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.
Meldung vom 05.07.2011

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