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Dritte InterConnex-Linie quer durch Deutschland gestartet!

Pünktlich um 6.18 Uhr ist heute Morgen im Rostocker Hauptbahnhof der InterConnex nach Köln über Berlin, Halle, Kassel gestartet. In Köln musste Bürgermeister Manfred Wolf aufgrund von technischen Schwierigkeiten eine halbe Stunde warten, bevor er gegen 8.30 Uhr den Abfahrtsauftrag für die neue Fernverkehrsverbindung quer durch Deutschland geben konnte.Die InterConnex-Linie Rostock–Berlin–Köln ist die dritte Fernverkehrslinie des größten privaten Bahn- und Nahverkehrsunternehmen Connex. Insgesamt 29 mittelgroße und kleinere Städte in 7 Bundesländern werden durch die 912 Kilometer lange Linie mit den Ballungsräumen Berlin, Köln, Rostock und Halle/Leipzig verbunden.

Wichtiger Bestandteil des InterConnex-Konzepts ist ein günstiges und einfaches Tarifkonzept nach dem Motto "einsteigen und losfahren". So kostet die Fahrt von Köln nach Kassel beispielsweise 24 Euro, von Rostock nach Berlin 16 Euro und von Halle nach Kassel 18 Euro. Fahrgäste, die eine 10er-Karte kaufen, erhalten eine Ermäßigung von 15 Prozent. Junge Menschen bis 26 Jahre erhalten einen Rabatt von rund 30 Prozent, Kinder fahren bis 6 Jahre kostenlos. Die Fahrkarten sind ohne Aufpreis im Zug erhältlich!

Gemeinsam mit dem nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) gab Connex diesen Mittwoch in Kassel eine bundesweit bisher einmalige Tarifkooperation bekannt. Die Fernverkehrsfahrkarten gelten in allen vom InterConnex in Hessen bedienten Städten auch als Tageskarte für alle Verkehrsmittel. Damit wird es dem Fahrgast erspart, sich am Zielort mit dem Erwerb des Fahrscheins auseinandersetzen zu müssen.

Die Wagen in dem InterConnex werden nicht nach Klassen, sondern nach Servicebereichen unterschieden. Im "Economy"-Bereich gibt es für 2,50 Euro einen reservierten Sitzplatz. Darüber hinaus gibt es im "Business"-Bereich für einen entfernungsunabhängigen Aufpreis von 10 Euro neben der Reservierung einen Imbiss, Getränke, Zeitungen und Zeitschriften.

In allen 31 Bahnhöfen entlang der Strecke gaben die ortsansässigen Bürgermeister und Landräte mit dem grünen Signalstab symbolisch den Abfahrtsauftrag. "Für mich ist das eine Sensation mit starkem symbolischem Charakter. In allen 31 Bahnhöfen, in denen wir mit unserem InterConnex halten, haben sich die obersten Vertreter der Kommunen bereit erklärt, bei der ersten Fahrt präsent zu sein. Das ist ein einmaliges Signal, dass die Region hinter uns steht. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich!"

Für die dritte InterConnex-Linie setzt Connex erstmals elektrische Lokomotiven der Baureihe 185 und umgebaute Schnellzugwagen ein. Betrieben wird der neue Zug von den Connex-Tochtergesellschaften Rheinisch-Bergische Eisenbahn (RBE) mit Sitz in Mettmann und der Ostmecklenburgischen Eisenbahn (OME) mit Sitz in Neubrandenburg.

Die erste InterConnex-Linie wurde bereits am 1. März 2002 zwischen Gera, Berlin und Rostock in Betrieb genommen. Nach einem Jahr hatte Connex auf dieser Strecke eine Auslastung von 69,8 Prozent erreicht. Gut 40 Prozent der Fahrgäste gaben dabei an, dass sie ohne den InterConnex gar nicht mit der Bahn gefahren wären. Am 15. Dezember 2002 startete Connex die zweite Fernverkehrslinie zwischen Zittau, Berlin und Stralsund, die während der Sommersaison bis Binz auf der Insel Rügen verlängert wird.

Pressemeldung der Connex.
URL: Die Informationsseite der Connex zum InterConnex.
Meldung vom 07.06.2003

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