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HzL: Bald rollen die Ringzug-Triebwagen an.

Die Ringzug-Triebwagen befinden sich momentan gerade in der Endmontage. Hier eine Aufnahme aus dem STADLER-Werk in Pankow. "Regio-Shuttle": So heißen die modernen Triebwagen, die ab September 2003 auf den Linien des Ringzuges in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg fahren werden. Inzwischen laufen die Arbeiten an den neuen Fahrzeugen auf Hochtouren. Anfang März sollen die ersten Triebwagen ausgeliefert werden.Für den Betrieb des Ringzuges hatte die HzL Hohenzollerische Landesbahn AG Anfang 2002 zwanzig neue Triebwagen des Typs "Regio-Shuttle" bestellt.
"Die Triebwagen des Typs Regio-Shuttle erfüllen die Bedürfnisse des Ringzuges am besten," erläutert Frank von Meißner, HzL-Projektleiter und künftiger örtlicher Betriebsleiter für den Ringzug, die Kaufentscheidung. Mit zweimal 257 kW pro Triebwagen sind die neuen Züge stark motorisiert und ermöglichen kurze Fahrzeiten trotz zahlreicher neuer Zwischenhalte. Jeder Triebwagen bietet den Reisenden 71 Sitzplätze.

Gefertigt werden die modernen Triebwagen bei der Firma Stadler in Berlin-Pankow. Wesentliche Komponenten der Fahrzeuge kommen dabei aber aus heimischen Landen. Die Getriebe beispielsweise kommen von den renommierten Herstellern Gmeinder (Mosbach) und Voith (Heidenheim); und die Fahrgäste werden künftig Platz nehmen auf bequemen Sitzen aus Karlsruhe. "Insofern stärkt der Ringzug auch die heimische Wirtschaft", so von Meißner.

Wie die Hohenzollerische Landesbahn dem Zweckverband Ringzug mitgeteilt hat, werden die neuen Züge nun bald anrollen: Die stabilen Rohbauten sind weitgehend fertiggestellt. Sie bilden sozusagen das Fundament, in das nun die Motoren, die Getriebe eingebaut und auf das dann die Seitenverkleidung und die Fenster angebracht werden. "Ende Februar rollt das erste Fahrzeug in Berlin-Pankow vom Band", so von Meißner zum Zeitplan. "Nach eingehender technischer Überprüfung durch unsere Mitarbeiter und die Aufsichtsbehörden wird dann das Fahrzeug zusammen mit weiteren Triebwagen in den ersten Märzwochen ausgeliefert.."

Für den Zweckverband Ringzug zeigte sich dessen Geschäftsführer Rainer Kaufmann erfreut, dass der Bau der neuen Triebwagen planmäßig vorankommt. "In der Vergangenheit wurde oft über das schlechte Wagenmaterial der Züge in unserer Region geklagt. Jetzt bekommen wir die modernsten Triebwagen. Dies wird ganz bestimmt neue ÖPNV-Kunden anlocken" so Kaufmann. Der Ringzug-Zweckverband wurde von den drei Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis gegründet, um mit dem Ringzug-Projekt die Verkehrssituation in der Region entscheidend zu verbessern.


Für den Ringzug benötigt die HzL Hohenzollerische Landesbahn AG nicht nur Fahrzeuge, sondern auch Triebfahrzeugführer - am Anfang 27, ein Jahr später dann 32 Fahrzeugführer. "Anfang Januar haben unsere neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Ausbildung zum Triebfahrzeugführer aufgenommen," so von Meißner: "Die Auszubildenden durchlaufen bis Juli einen intensiven technisch-betrieblichen Lehrgang. Danach werden sie im HzL-Stammnetz zwischen Sigmaringen und Tübingen fahrplanmäßige HzL-Züge fahren, um Fahrpraxis zu sammeln. Zum Start des Ringzuges haben wir dann qualifiziertes und sprichwörtlich ‚er-fahrenes' Personal. "

Der "Ringzug" nimmt im September 2003 seinen Betrieb auf. Dann fahren die neuen Dieseltriebwagen der HzL im Städteviereck zwischen Donaueschingen, Villingen-Schwenningen, Rottweil und Tuttlingen und bedienen dabei zahlreiche neue Haltepunkte. Die HzL Hohenzollerische Landesbahn AG als Betreiber der Züge, die Deutsche Bahn AG (sie ist zuständig für das Schienennetz und die Bahnhöfe) sowie die Betreiber der Nebenstrecken arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung des Konzepts. Im Januar begannen die Bauarbeiten an der HzL-Betriebswerkstätte in Immendingen, wo die neuen Züge gewartet werden sollen.

Pressemeldung der Hohenzollerische Landesbahn AG (HzL)

Weitere Informationen zum Ringzug gibt es hier.
URL: Die Homepage der Hohenzollerischen Landesbahn AG (HzL).
Meldung vom 30.01.2003

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