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Hohenzollerische Landesbahn: Baustart für Betriebswerkstatt Immendingen

Am 17. Januar wird mit dem ersten Spatenstich der Startschuss für den Bau der Ringzug-Betriebswerkstätte auf dem Immendinger Bahngelände gegeben. Bis August errichtet die HzL Hohenzollerische Landesbahn AG eine Anlage zur Wartung ihrer 20 Triebwagen, die ab 1. September 2003 auf den Strecken des Ringzuges fahren.Dem Baubeginn für das Großprojekt kommt große Bedeutung zu. "Für uns ist das ein wichtiger Meilenstein," betonte HzL-Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Disch in seiner Begrüßungsansprache. "Mit der HzL-Betriebswerkstätte entsteht in Immendingen ein modernes Servicezentrum für die Pflege, Wartung und Reparatur der Ringzug-Triebwagen." Gebaut wird eine Wartungs- und Waschhalle mit etwa 70 Meter Länge und 20 Meter Breite und bis zu zehn Meter Höhe. Ferner entstehen ein Verwaltungsgebäude und eine Tankstelle. Das Betriebsgelände mit Gleisanlagen umfasst eine Fläche von 10000 Quadratmetern. "In den Standort Immendingen investieren wir rund 4,48 Millionen Euro," umriss Disch den Umfang der Baumaßnahme. Die Hohenzollerische Landesbahn erwartet nach den Worten ihres Vorstandsvorsitzenden Disch vom Werkstatt-Standort Immendingen auch gewisse "strategische Vorteile", wenn es künftig um die Neuvergabe des Betriebs auf der Schwarzwaldbahn geht.

Der Zeitplan für die Baumaßnahme ist eng, denn die Anlage muss rechtzeitig vor dem für September terminierten Start des Ringzugs zur Verfügung stehen. "Wir freuen uns daher, mit der Firma Walter Bau AG einen kompetenten und erfahrenen Partner für das Projekt an unserer Seite zu haben", so Bernd Strobel, Technischer Vorstand der HzL gegenüber der Presse. Unmittelbar nach dem Spatenstich beginnen am 20. Januar die Erdarbeiten für die Gründung der Gebäude. "Bis August muss die Anlage fertig gestellt sein, ‚just in time' einen Monat vor Betriebsbeginn des Ringzuges,", so Strobel.

"Mit unserer Betriebswerkstätte im Herzen des Ringzug-Verkehrsgebietes stellen wir sicher, dass unsere Züge stets im einwandfreien technischen Zustand sein werden," so Frank von Meißner, Projektleiter und künftiger Betriebsleiter der HzL: "Wo wir bereits fahren, steht der Name HzL für Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Sauberkeit. Das soll auch auf den neuen Strecken des Ringzug so sein." Mit der Betriebswerkstätte entstehen allein in Immendingen rund 20 neue Arbeitsplätze. "Insgesamt werden wir im Ringzug-Verkehrsgebiet 45 Arbeitsplätze schaffen", erläuterte von Meißner: "Damit ist der Ringzug auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region."

Der "Ringzug" nimmt im September 2003 seinen Betrieb auf. Dann fahren modernste HzL-Dieseltriebwagen vom Typ "Regio-Shuttle" im Städteviereck zwischen Donaueschingen, Villingen-Schwenningen, Rottweil und Tuttlingen und bedienen dabei zahlreiche neue Haltepunkte.

Technische Daten der Werkstatt:

Investitionsvolumen4,48 Mio €
Drei Baukörper:Werkstatt- und Reinigungshalle
Betriebsdienstgebäude
Tankstelle und Abstellgleise
Länge der Gebäude100 m
Breite der Gebäude20 m
Baubeginn20. Januar 2003
Fertigstellung01. August 2003
PlanungPlanungsgruppe Gestering, de Vries, Wurster; Ettlingen
BauausführungWalter Bau AG;Bereichsleitung Singen


Der Ringzug:
Neuer Nahverkehr zwischen Villingen, Rottweil und Tuttlingen

In der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg im südlichen Baden-Württemberg beginnt mit dem Ringzug für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ein neues Zeitalter:

Der Ringzug bringt moderne, komfortable Nahverkehrstriebwagen, zahlreiche zusätzliche Haltepunkte und neue Zugverbindungen im Städteviereck zwischen Donaueschingen, Villingen, Rottweil und Tuttlingen. Geplant ist ein Zugfahrplan mit stündlichen Fahrmöglichkeiten; an vielen Knotenbahnhöfen werden Zu- und Abbringer-Busse für direkte Anschlüsse in die Region sorgen. Das Ringzugsystem umfasst jährlich 1,258 Mio Zugkilometer pro Jahr. Betriebsbeginn des Ringzuges ist der 1. September 2003.

Betreiber der Regionalzüge im Ringzug-Konzept wird die HzL Hohenzollerische Landesbahn AG sein. Die Hohenzollerische Landesbahn beschafft für den Ringzug 20 komfortable und spurtstarke Dieseltriebwagen des Typs Regio-Shuttle, die ab Frühjahr 2003 ausgeliefert werden. Für die Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Triebwagen wird in Immendingen (nahe Tuttlingen) eine Betriebswerkstatt neu errichtet. Die HzL schafft etwa 40 Arbeitsplätze, insbesondere für Triebwagenführer.

Die HzL Hohenzollerische Landesbahn AG sorgt im Südosten von Baden-Württemberg seit über 100 Jahren für gute Verbindungen auf Schiene und Straße. Auf 107 km eigenem Bahnstreckennetz und immer mehr Strecken der Deutschen Bahn AG - zurzeit über 330 km - sind die Personen- und Güterzüge der Hohenzollerischen Landesbahn unterwegs: zwischen Tübingen, Aulendorf, Tuttlingen und Ulm, und im Zuge des "Ringzug"-Konzepts eben bald auch im Personennahverkehr der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Die Busse der HzL ergänzen die Schienenverbindungen in der Region und steuern im Reiseverkehr die schönsten Ziele in ganz Europa an.

Durch ihre Arbeit trägt die Hohenzollerische Landesbahn dazu bei, die Lebensqualität in der Region und in den Städten zu steigern und deren Wirtschaftskraft zu stärken.

Pressemeldung der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL)
URL: Die Homepage der Hohenzollerischen Landesbahn AG (HzL).
Meldung vom 20.01.2003

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