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Eisenbahn-Bundesamt: Regio-S-Bahn ist sehr behindertenfreundlich

Coradia Continental der NordWestBahn. © NordWestBahn Ein knappes halbes Jahr sind die Elektrotriebwagen der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen im Einsatz. In dieser Zeit haben sich die neuen Fahrzeuge mit der komfortablen Innenausstattung und einer sehr behindertenfreundlichen Ausstattung bewährt. Nach erneuter amtlicher Prüfung durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat dieses ausdrücklich bestätigt, dass die Fahrzeuge vollständig barrierefrei sind und den gesetzlichen Vorgaben genügen. Der eingelegte Widerspruch einzelner Interessensgruppen, die mit den Triebwagen nicht zufrieden sind, wird vom EBA zurückgewiesen.

Zwei Behindertenverbände aus Bremen, die die Belange von Rollstuhlfahrern vertreten, hatten gegen den Einsatz der NordWestBahn-Züge auf den Strecken der Regio-S-Bahn Widerspruch beim Eisenbahn-Bundesamt in Bonn eingelegt. Dieser Widerspruch wurde nun durch das Eisenbahn-Bundesamt zurückgewiesen. Dabei stellte das EBA in einem erneuten Baumusterprüfbericht fest, dass die von der NordWestBahn eingesetzten Fahrzeuge vollständig barrierefrei sind und auch in Zukunft im Einklang mit den Gesetzen und Vorschriften stehen. Insbesondere werden alle Bestimmungen der sogenannten europäischen Vorschrift (TSI PRM), welche die Anforderungen an behindertenfreundliche Fahrzeuge definiert, eingehalten. „Die Fahrzeuge sind für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar. Die geforderte uneingeschränkte Bewegungsfreiheit für Rollstühle ist überall gegeben“, so der Bericht. Die Mindest-gangbreite wird sogar mit 810 mm übererfüllt (Anforderung 800 mm). Auch Einschränkungen durch Klappsitze oder Haltestangen werden nicht gesehen.

Gebaut wurden die neuen Triebwagen vom Fahrzeughersteller Alstom aus Salzgitter nach dem neusten Stand der europäischen Norm für die Nutzung durch mobilitätseingeschränkte Personen (TSI-PRM). Die Fahrzeuge verfügen über Schiebetritte und Spaltüberbrückungen an allen Türen für einen barrierefreien Einstieg, Notrufsprechtasten, Türöffnungstaster für Rollstuhlfahrer, eine große behindertenfreundliche Toilette und eine sehbehindertengerechte Ausstattung sowie eine akustische und optische Fahrgastinformation. Das Fahrzeug ist fast durchgehend niederflurig. Als mobilitätseingeschränkt gelten nicht nur Rollstuhlfahrer, sondern auch Personen mit Einschränkungen des Seh- oder Hörvermögens, Gehbehinderte sowie Personen mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck.

Die NordWestBahn sieht ihre Auffassung bestätigt. Der private Bahnbetreiber wird aber mit Aufgabenträgern, Verbänden und Behörden noch weitere Verbesserungen suchen und in einem Programm umsetzen.

Pressemeldung der NordWestBahn (NWB).


URL: Homepage NordWestBahn (NWB)
Meldung vom 17.06.2011

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