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Alstom soll eine Flotte von 20 Neuen Pendolinos für PKP Intercity liefern und instandhalten

Der polnische Betreiber PKP Intercity, der für den Personenfernverkehr zuständig ist, hat Alstom einen Auftrag im Wert von 665 Mio. Euro über die Lieferung von 20 Hochgeschwindigkeitszügen (400 Mio. Euro), deren vollständige Wartung über max. 17 Jahre (€1,95/km) und den Bau eines neuen Wartungsdepots (30 Mio. Euro) erteilt. Die ersten Züge sollen 2014 ausgeliefert werden.

PKP Intercity wird die Züge auf bestehenden Strecken in Polen betreiben: Warschau-Danzig-Gdingen; Warschau-Krakau; Warschau-Kattowitz. Die Reisezeit verkürzt sich dadurch beträchtlich. Die Züge werden die Strecke Warschau-Danzig in 2,5 Stunden, die Strecken Warschau-Krakau und Warschau-Kattowitz in etwas mehr als 2 Stunden zurücklegen. Die siebenteiligen Züge basieren auf Alstoms Standardplattform des Neuen Pendolino. In Übereinstimmung mit der Kundenspezifikation beinhalten diese Züge kein Neigesystem. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h können sie bis zu 402 Fahrgäste befördern. Die Züge werden in Alstoms Werk in Savigliano (Italien) gebaut, das auf Erfahrungen von mehr als 30 Jahren im Bau von Pendolino-Zügen zurückgreift.

“Die neuen Züge auf polnischen Strecken bringen neue Qualität und mehr Komfort für die Fahrgäste. Sie werden zu einem Gütezeichen technologischen Durchbruchs. Diese Züge erfüllen höchste Funktionalitäts- und Sicherheitsstandards“, erklärte Janusz Malnowski, Präsident von PKP Intercity.

Alstoms Neuen Pendolino Züge sind Bestandteil der Unternehmensstrategie für nachhaltige Entwicklung: Sie sind zu 95% recyclebar und sind mit elektrischen Bremssystemen ausgestattet, die beim Energieverbrauch bis zu 8% einsparen und bis zu 97% der Energie recyceln können - durch Energierückführung zu den Bahnstrecken.

Außerdem wurde dabei besonderer Wert auf Geräuschreduzierung gelegt, um den neuen europäischen Standard zu erreichen. Der Zug ist stromlinienförmig konstruiert, um vom Dach ausgehende Geräusche zu reduzieren. An seinen Enden wurde die Zugkonstruktion aerodynamisch optimiert, und die Schalldämmung unterflur wurde verbessert. Schließlich wurden noch schwingungsdämpfende Stoßdämpfer auf den Rädern – zwischen Lauffläche und Radmitte – angeordnet, um die Fahrgeräusche zu reduzieren.

Die Innenausstattung wurde verbessert: breite Gänge und Übergänge sorgen für bessere Zugänglichkeit und erhöhten Fahrgastkomfort. Videomonitore und ein Videoüberwachungssystem gewährleisten höchste Sicherheit.

Die Züge für PKP Intercity werden nicht nur die neuesten europäischen Interoperabilitätsstandards (ERTMS) erfüllen, sondern auch mit Signalsystemen ausgestattet sein, die nicht nur für den Betrieb in Polen, sondern auch in Österreich, der Tschechischen Republik und Deutschland erforderlich sind.

Neben den Fahrzeugen wird Alstom noch die vollständige Wartung der Züge in einem neuen Depot von 12.000m², das in Warschau gebaut wird, liefern. Dort werden etwa 100 Leute 17 Jahre lang mit der Inbetriebnahme, der allgemeinen Wartung und der Vollwartung der Züge beschäftigt sein. Außerdem wird Alstom 40 Mitarbeiter von PKP Intercity schulen (20 Fahrer und 20 andere Mitarbeiter). Teilnehmer beider Gruppen werden dann, wenn sie selbst die Bescheinigung als Ausbilder haben, andere Mitarbeiter von PKP Intercity schulen, die die neuen Züge betreiben sollen.

“Wir freuen uns, PKP Intercity einen modernen Hochgeschwindigkeitszug der 4. Generation liefern zu können. Es handelt sich um einen erprobten Zug, der sich durch Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit auszeichnet “, kommentierte Thierry Best, Chief Commercial Officer von Alstom Transport. “Dieser Auftrag zeigt Alstoms Know-how in der Bedienung sämtlicher Geschäfte im Bahnsektor: Schienenfahrzeuge, Informationssysteme und Dienstleistungen etc. Er hilft Alstom, seine Präsenz in Polen weiter zu stärken, wo der Transportsektor von Alstom bereits mit einem Werk in Kattowitz vertreten ist, das mehr als 500 Leute beschäftigt“, fügte er hinzu.

Pressemeldung von Alstom Deutschland.


URL: Homepage Alstom Deutschland
Meldung vom 31.05.2011

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