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Konstruktive Tarifverhandlungen mit Keolis - massive Streiks bei den anderen privaten SPNV-Unternehmen

GDL-Tarifabteilung: Uwe Ullrich, Norbert Quitter (stellvertretender Bundesvorsitzender), Thomas Gelling, Ayhan Demir - Keolis: Prokurist Thomas Görtzen, Personalchef Markus Lehmann sowie Arbeitsrechtler Markus Diepold in den Tarifverhandlungen in Frankfur Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat heute in Frankfurt mit Keolis Deutschland wieder Tarifverhandlungen aufgenommen. „Wir haben uns in einer konstruktiven Tarifrunde darauf verständigt, einen inhaltsgleichen Rahmentarifvertrag (BuRa-LfTV) und den dazugehörigen Haustarifvertrag LfTV zu verhandeln und zum Abschluss zu bringen“, so der stellvertretende GDL-Bundesvorsitzende Norbert Quitter.

Die zum französischen Staatskonzern SNCF gehörende Keolis betreibt in Deutschland unter dem Namen eurobahn Schienenpersonennahverkehr SPNV. Keolis gehörte ursprünglich den sechs großen privaten SPNV-Unternehmen - G6 (Netinera: früher Arriva Deutschland, Abellio, BeNEX, Veolia Verkehr und den Unternehmen der Hessischen Landesbahnen) an, die sich nach wie vor weigern, mit der GDL über inhaltsgleiche Rahmentarifverträge und die dazugehörigen Haustarifverträge zu verhandeln. „Es ist das erste SPNV-Unternehmen, dass aus der penetranten Verweigerungshaltung dieser Unternehmen ausgestiegen ist. Das ist ein wichtiger Schritt, den Wettbewerb über die Lohnkosten der Lokomotivführer zu beenden“, so der stellvertretende GDL-Bundesvorsitzende. Die Verhandlungen mit den G6 zum Bundesrahmentarifvertrag sind nach sechsmonatigen Tarifverhandlungen 20. Januar 2011 gescheitert, weil diese mit der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG einen Tarifvertrag abgeschlossen haben.

Die nächsten Tarifverhandlungen mit Keolis finden aufgrund der Osterferien erst am 17. Mai 2011 in Berlin statt. Zur Vorbereitung sind außerdem noch weitere Sondierungen vorgesehen.

Massive Streiks im privaten SPNV

Bei den SPNV-Unternehmen, außer Keolis, gab es hingegen überhaupt keine Bewegung. „Das Interesse der Fahrgäste scheint sie nicht besonders zu interessieren. Denn trotz der insgesamt 71-stündigen Streiks der GDL, bei den 75 Prozent der Züge der bestreikten Unternehmen stillstanden, haben sie überhaupt keine Verhandlungsbereitschaft signalisiert, inhaltsgleiche Rahmentarifverträge mit uns abschließen“, so Quitter. Die GDL wird daher die Streiks im privaten SPNV noch in dieser Woche massiv fortsetzen. Ausgenommen ist selbstverständlich Keolis.

Pressemeldung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.


URL: Homepage der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer
Meldung vom 11.04.2011

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