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Houston bestellt bei Siemens 19 Stadtbahnen im Wert von 83 Millionen US-Dollar

Der Betreiber Houston Metro will seine Flotte an Stadtbahnen erweitern und hat Siemens mit der Lieferung von 19 Fahrzeugen des Typs S70 im Wert von 83 Millionen US-Dollar beauftragt. Damit steigt die Zahl der Siemens-Fahrzeuge in der texanischen Metropole auf insgesamt 37. Die Niederflur-Konstruktion der Fahrzeuge sorgt für einen bequemen, barrierefreien Einstieg, die Reisegeschwindigkeit mit maximal 106 km/h macht die Bahn zu einer attraktiven Alternative zum Auto. Speziell für den amerikanischen Markt entwickelt, werden die S70-Fahrzeuge komplett im Siemens-Werk in Sacramento, Kalifornien, gefertigt und sollen ab Oktober 2012 ausgeliefert werden.

Im Januar 2004, gerade rechtzeitig, um die Fans am 1. Februar zum Super Bowl, dem Endspiel der amerikanischen Football-Liga, ins Stadion zu bringen, ging in Houston die erste Stadtbahn in Betrieb. Dafür lieferte Siemens als Turnkey-Lieferant 18 dreiteilige Niederflur-Garnituren des Typs S70, die Steuerungs- sowie Elektrifizierungstechnik und war darüber hinaus für das gesamte Projektmanagement verantwortlich. Aktuell betreibt die texanische Stadt ein Stadtbahnsystem auf einer Länge von zwölf Kilometern mit 16 Stationen. Täglich werden im Durchschnitt rund 35.000 Fahrgäste befördert. Während der Hauptverkehrszeiten sorgt die Stadtbahn für eine deutliche Entlastung der Verkehrssituation. Wie gut die Bahn angenommen wird, sah man im Dezember 2010: Vier Jahre früher als ursprünglich geplant, konnte der 75-millionste Passagier begrüßt werden.

Auch bei der jetzt anstehenden Erweiterung der Flotte setzen die Texaner wieder auf Siemens-Qualität. Die S70-Fahrzeugfamilie ist eine Entwicklung speziell für den amerikanischen Markt und kann als Stadtbahn, aber auch als Regionalbahn für die Anbindung der Region an die Stadt eingesetzt werden. Die Niederflur-Konstruktion der Fahrzeuge gestattet den Passagieren einen bequemen, barrierefreien Einstieg. Daneben macht die Reisegeschwindigkeit mit maximal 106 Kilometern pro Stunde die Bahn zu einer attraktiven Alternative zum Auto.

Siemens ist mit seiner Division Mobility ein weltweit führender Anbieter von Mobilitäts-infrastrukturlösungen und bereits heute im amerikanischen Markt erfolgreich vertreten. Siemens verfügt im Land über jahrzehntelange Erfahrung mit dem Bau von Schienennetzen und Zügen. Aus der Fabrik im kalifornischen Sacramento wurden seit 1984 über 1.000 Nahverkehrswagen für 17 Städte im nordamerikanischen Markt geliefert. Jede dritte Stadtbahn in den USA stammt vom US-Marktführer Siemens.

Der Standort in Sacramento wird derzeit von rund 700 Mitarbeitern auf knapp 1.000 Beschäftigte ausgebaut. Neben Straßen- und Stadtbahnen werden dort erstmals auch Lokomotiven gefertigt, nachdem Siemens jüngst einen größeren Auftrag des US-Betreibers Amtrak erhalten hat. Zusätzlich hat man dort eine weitere Grundstücksfläche von rund acht Hektar erworben, um die Fertigungskapazitäten für zukünftiges Wachstum entsprechend anpassen zu können. Ein Großteil der im Werk benötigten Energie wird von einer neuen Zwei-Megawatt-Solaranlage bezogen. Diese nachhaltige Produktionsweise trägt dazu bei, die CO2-Bilanz bei Schienenverkehrsfahrzeugen immer mehr zu senken. Das visionäre Ziel ist dabei die Null-Emission.

Pressemeldung von Siemens Mobility Division.


URL: Homepage Siemens Mobility Division
Meldung vom 06.04.2011

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