Werbung
modellbahn-portal
eisenbahn-webkatalog
eisenbahn-termine
 


Login








Registrieren
Passwort vergessen?


Werbung

Themen

Service





GDL-Streiks stoßen bei der Vogtlandbahn-GmbH auf Unverständnis

Die Löhne bei der Vogtlandbahn-GmbH liegen bereits über dem von der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) geforderten Niveau. Dennoch rief die GDL auch bei der Vogtlandbahn zu einem 47-Stunden-Streik auf. Seit dem 31.03.2011, 3.00 Uhr streiken die in der GdL organisierten Lokführer der Vogtlandbahn-GmbH. Ein Ende der Streiks wird erst am 2. April um 02:00 Uhr erwartet.

Im Vogtland werden während des Streiks 70% der Leistung im Schienenersatzverkehr (SEV) gefahren, u.a. auf der VB1 zwischen Zwickau und Zwotental sowie auf der VB2 zwischen Zwickau und Herlasgrün sowie zwischen Plauen (V) ob Bf und Bad Brambach. Die Linie VB4 wird zwischen Barthmühle und Gera mit Zügen bedient. Der Bahnhof Barthmühle ist mittels SEV an den Bahnhof Jocketa angebunden.

Dadurch mussten nur relativ wenige Züge komplett ausfallen. Durch die Umlage der Beförderungsleistung auf SEV im Vogtland konnte zudem die VB3 zwischen Hof und Regensburg zusammen mit den Leistungen des alex relativ gut aufrechterhalten werden. Beim alex Süd mussten nur einzelne Verbindungen zwischen Lindau und Kempten ausfallen -zwischen Regensburg und München kam es zu keinerlei Ausfällen beim alex.

Im Internet informiert die Vogtlandbahn (www.vogtlandbahn.de und www.alex.info) auch weiterhin kontinuierlich und aktuell über die Auswirkungen des Streiks. Das Kundencenter hat seine Servicezeiten deutlich verlängert und steht morgens bereit ab 4.00 bis 20.00 Uhr telefonisch den Fahrgästen zur Verfügung.

„Obwohl die Vergütung unserer Lokführer durchschnittlich 8% höher ist als bei der Deutschen Bahn, in der Spitze sogar bis zu 30%, und unsere Arbeitsplätze im Vergleich zu anderen Branchen krisensicher sind, werden wir bestreikt. Auch unsere wiederholten und vorbehaltslosen Angebote an die GDL nun endlich Tarifverhandlungen mit der Vogtlandbahn aufzunehmen, blieben bisher ungehört“, sagt Geschäftsleiter Hartmut Schnorr. Um das Hauptanliegen der GDL, die Anpassung der Gehälter an das Niveau der Deutschen Bahn (DB), könne es bei den Streikaufrufen unmöglich gehen.

Ein Berufseinsteiger verdiene bei Vogtlandbahn GmbH nach einer bis zu 9 monatigen Ausbildungszeit mit allen Zuschlägen ein durchschnittliches Jahresgehalt von ca. 34.100 Euro brutto. Angesichts dieser Zahlen kann die Geschäftsführung der Vogtlandbahn-GmbH die fortgesetzten Streikmaßnahmen der GDL nicht nachvollziehen. „Wir fordern die GDL auf, endlich mit einer verhandlungsfähigen Forderung auf uns zu zukommen“, so Schnorr.

Pressemeldung der Vogtlandbahn-GmbH.


URL: Homepage Vogtlandbahn-GmbH
Meldung vom 31.03.2011

Weitere Meldungen




Weitere Meldungen:


Gefunden beim Eisenbahn-Webkatalog.
http://www.eisenbahn-webkatalog.de