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Im April starten Arbeiten zum zweigleisigen Ausbau der AKN-Strecke in Hamburg-Schnelsen

Im April dieses Jahres rollen die Arbeiter in Hamburg-Schnelsen mit schweren Maschinen an: Es starten erneut Arbeiten im dritten Bauabschnitt zum zweigleisigen Ausbau der AKN-Eisenbahnstrecke Hamburg – Kaltenkirchen. In der dritten Baustufe erfolgt der zweigleisige Streckenausbau zwischen der Halstenbeker Straße im Stadtteil Schnelsen und der Landesgrenze nahe des AKN-Haltepunktes Burgwedel.

Zusätzlich errichtet die AKN für ihre Kunden eine neue Haltestelle an der Julius-Leber-Schule in der Halstenbeker Straße; sie trägt den Namen Schnelsen Süd. Die Bauarbeiten werden „neben dem rollenden Rad“ ausgeführt, das heißt, der Zugverkehr läuft weiter. Der Bund, die Freie und Hansestadt Hamburg und die AKN investieren in diesen Teilabschnitt rund 15 Millionen Euro. Die AKN ist Bauherr für den gesamten Abschnitt. Im Sommer 2013 soll die Inbetriebnahme der ausgebauten Strecke erfolgen.

Mit dem Ausbau der AKN-Stammstrecke von Hamburg nach Kaltenkirchen leistet die AKN einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der regionalen Infrastruktur in der Metro­pol­region und bringt außerdem die Konkurrenzfähigkeit der AKN gegenüber dem Auto weiter voran. Der komplette zweigleisige Ausbau ist eine wichtige Voraussetzung, um künftig fahrplantreu zu fahren. Mit diesen zukunfts­orientierten Investitionen werde die AKN einen weiteren „Quantensprung“ erleben, denn erst mit der fast durchgehenden Zweigleisigkeit werde sich die ganze verkehrs­wirtschaftliche Wirkung des Ausbauvorhabens entfalten.

Die rasante Entwicklung der Metropolregion Hamburg und der damit verbundene stetige Zuwachs an Fahrgästen machen den weiteren zweigleisigen Ausbau der Strecke von Kaltenkirchen nach Hamburg erforderlich. Denn noch begrenzt die Eingleisigkeit vieler Strecken­abschnitte in diesem Bereich die Leistungsfähigkeit und Attraktivität. Die Freie und Hansestadt Hamburg und das Bundesland Schleswig-Holstein haben deshalb vereinbart, den zweigleisigen Ausbau in einer Gesamtmaßnahme mit mehreren Bauabschnitten zu realisieren. Das aneinander Vorbeifahren von Zügen ist dann nicht mehr nur auf einem Bahnhof, sondern auch auf der Strecke zwischen den Haltestellen möglich; ein wesentlicher Beitrag zu mehr Pünktlichkeit und Qualität.

Bereits zum Jahresende 2010 erhielt die AKN den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Strecke in Hamburg-Schnelsen. Auf einem 3,3 Kilometer langen Abschnitt wird das zweite Gleis verlegt. Etwa 15 Menschen werden auf dieser Baustelle kontinuierlich arbeiten. Die Linie A 1 ist heute das Kernstück der AKN. Sie verbindet das südliche Schleswig-Holstein mit der Metropole Hamburg. Über 12 Millionen Fahrgäste befördert die AKN im Jahr – Tendenz steigend.

1996 wurde das Signal für den Aus- und Neubau des ersten Streckenabschnittes zwischen Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen gegeben. Durch Investitionen von rund 84 Millionen Euro, an denen der Bund, das Land Schleswig-Holstein, der Kreis Segeberg, die Stadt Kaltenkirchen sowie die Gemeinde Henstedt-Ulzburg als Geldgeber im Wesentlichen beteiligt waren, wurde die Linie A 1 zwischen den Bahnhöfen Ulzburg Süd und Kaltenkirchen Süd zweigleisig ausgebaut. In diesem Zusammenhang wurde der Bahnhof Henstedt-Ulzburg in Tieflage neu errichtet.

Von 2001 bis 2004 wurde der zweite Abschnitt zwischen Hamburg-Eidelstedt und Hamburg-Schnelsen realisiert und zwei Bahnhöfe neu gebaut. Rund 66 Millionen Euro investierten der Bund und die Freie und Hansestadt Hamburg für modernsten öffentlichen Personen­nah­verkehr. Daraufhin sind schließlich der Bahnhof Kaltenkirchen neu und der Bahnhof Quickborn umgebaut worden. Es folgten 2004 die Arbeiten für die höhenfreie Einfädelung der AKN-Züge in den Bahnhof Eidelstedt. Die AKN-Bahnen fahren seit 2006 kreuzungsfrei in den S-Bahnhof Eidelstedt ein. Anschließend sind die Streckenabschnitte Hasloh – Bönningstedt und Hasloh – Quickborn für einen attraktiven Schienen­personen­nahverkehr ausgebaut worden.

Für den zweigleisigen Ausbau des Streckenabschnittes Hamburg-Schnelsen – Bönningstedt läuft bereits das Planfeststellungsverfahren. Das Eisen­bahn­unternehmen rechnet in Kürze mit einem Planfeststellungsbeschluss. Auch hier arbeitet das Unternehmen nach dem Motto: AKN – Die richtige Verbindung.

Projektdaten in Kürze:

Zweigleisiger Ausbau der AKN-Strecke zwischen der Halstenbeker Straße
und der Landesgrenze sowie Neubau der Haltestelle Schnelsen Süd
Bauzeit: Frühjahr 2011 bis Sommer 2013
Länge des Abschnittes Halstenbeker Straße – Landesgrenze: 3,3 km
Investition: rund 15 Millionen Euro

Pressemeldung der AKN Eisenbahn AG.


URL: Homepage der Altona-Kaltenkirchener-Eisenbahngesellschaft (AKN)
Meldung vom 24.03.2011

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