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Pro Bahn: Verleihung der Fahrgastpreise 2011

Der bundesweit tätige Fahrgastverband PRO BAHN ehrt mit der Verleihung der Fahrgastpreise 2011 am 18. März 2011 Unternehmen und Persönlichkeiten, die sich für einen kundenfreundlichen und attraktiven Öffentlichen Verkehr eingesetzt haben.

Die Preisträger 2011 sind:

Gunther Mackinger, Salzburg AG: Für die hohe Fahrgastorientierung, den ausgezeichneten Betrieb und den erfolgreichen Wiederaufbau der Pinzgauer Lokalbahn:

"Bei den von Gunter Mackinger verantworteten Verkehrsmitteln steht der Kunde im Mittelpunkt und nicht im Weg" so Karl-Peter Naumann, Bundesvorsitzender des Fahrgastverbandes PRO BAHN. Dies zeigt sich beispielsweise am Einsatz von Schaffnern, die Fahrkarten im Zug aufschlagfrei verkaufen, und durch den konsequenten Taktfahrplan.
Auch andere innovative Ideen prägen das Bild der von Gunter Mackinger geführten Verkehrsbetriebe.  Damit wurden auch hohe Fahrgastzahlen erreicht. "Dies verdeutlicht, welche Erfolge mit ernsthafter Kundenorientierung und Einsatz möglich sind" betont Karl-Peter Naumann.

Herbert König, Münchner Verkehrsgesellschaft: Für den hochwertigen und fahrgastbezogenen Nahverkehr in München, die Revitalisierung der Trambahn und Verbesserungen und Ausbauten trotz schwierigster Finanzlage:

"Die Münchner Verkehrsgesellschaft entwickelt ihr Angebot zum Wohle des Fahrgastes erfolgreich weiter. Sie agiert von sich aus, und reagiert nicht nur" begründet Karl-Peter Naumann, Bundesvorsitzender des Fahrgastverbandes PRO BAHN die Entscheidung. Dies ist an vielen Stellen spürbar: Sei es die messbare Verkehrsverlagerung zum umweltfreundlichen Öffentlichen Nahverkehr, die fortlaufende Optimierung des Busnetzes, die Revitalisierung der Trambahn oder auch die jüngst vorgestellte Angebotsoffensive. Die Umsetzung von Verbesserungen gelingt trotz schwieriger werdender Rahmenbedingungen; so hat beispielsweise der Freistaat Bayern die Unterstützung für den Nahverkehr erheblich verschlechtert. "Der Fahrgastverband PRO BAHN möchte die MVG ausdrücklich ermuntern, ihren erfolgreichen Kurs fortzusetzen" so Karl-Peter Naumann.

Heino Seeger, Bayerische Oberlandbahn: Für die hohe Qualität der Bayerischen Oberlandbahn, das deutliche Ansprechen von Problemen auch mit und gegenüber der Politik und die beeindruckenden Fahrgastgewinne:

"Die extreme Steigerung der Fahrgastzahlen, die sehr hohe Auslastung und die hohe Qualität sind auch im bundesweiten Vergleich beachtlich" so Karl-Peter Naumann, Bundesvorsitzender von PRO BAHN. Dazu kommt die starke Verankerung und Identifikation bei Bürgern, Politik und Fahrgästen. Man spürt, dass sich die Oberlandbahn über das reine Fahren von Zügen hinaus einbringt. Dies gilt beispielsweise für Anstösse, das Zweigstreckennetz lokal zu betreiben. "Die Bayerische Oberlandbahn ist ein Eisenbahnunternehmen, wie man es sich als Fahrgast wünscht" fasst Karl-Peter Naumann zusammen.

1. Bürgermeisterin Cornelia Irmer, Stadt Geretsried: Für den Einsatz, Hartnäckigkeit und Geschick beim Vorantreiben der S-Bahn nach Geretsried:

"Die Verlängerung der S7 in die grösste Stadt des Landkreises Bad Tölz - Wolfratshausen ist dringend notwendig.  Den Beitrag von Bürgermeisterin Irmer bei diesem Projekt kann man gar nicht hoch genug einschätzen." so Karl-Peter Naumann, Bundesvorsitzender des Fahrgastverbandes PRO BAHN. Dazu gehört auch, dass von Anfang an auf einen offenen Dialog mit den Bürgern, Initiativen und Wirtschaft gesetzt wurde, und um die beste Lösung gerungen wird. Man merkt, dass das Ziel nicht Partei- und Klientelpolitik ist, sondern eine Verbesserung für die Bürger zu erreichen. Entsprechend sind auch kreative Vorschläge wie die Mitfinanzierung einer Fußgängerunterführung in Wolfratshausen gewünscht und werden unterstützt.
"Diese Offenheit und Fairness könnte Vorbild für manch andere Städte und Projekte sein" bewertet Karl-Peter Naumann das Vorgehen. Zugleich zeigt die Stadt Geretsried, dass man auch auf kommunaler Ebene etwas bewegen kann. Auch dies kann Vorbild für andere Städte und Gemeinde sein.

Die Ilztalbahn: Für die Wiederinbetriebnahme der Ilztalbahn Passau - Freyung, das Engagement für umweltfreundliche touristische Verkehre und für die vielen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden:

"Der Förderverein Ilztalbahn e.V. hat zusammen mit der Ilztalbahn GmbH etwas geschafft, was in Bayern bisher als unmöglich galt: die Wiederinbetriebnahme einer stillgelegten Bahnlinie" so Karl-Peter Naumann, Bundesvorsitzender von PRO BAHN. Die Ilztalbahn hatte im letzten Jahrhundert das Schicksal vieler anderer Zweigstrecken ereilt:
1982 wurde der Personenverkehr eingestellt. Das endgültige Aus kam 2002, als ein Dammrutsch die Strecke unterbrach, so dass auch keine Güterzüge mehr verkehren konnten. "Mit einem Engagement, über das wir nur mit Hochachtung sprechen können, sind dann Bürger der Region selbst initiativ geworden und haben ein grenzüberschreitendes Freizeitverkehrskonzept Donau-Ilz-Moldau entwickelt, mit der Ilztalbahn als verkehrliches Rückgrat." hebt Naumann hervor. Zunächst musste der Abbau der Strecke verhindert werden. Dann wurden Partner für den Unterhalt der Bahnanlagen und den Betrieb gefunden, es wurde ein Pachtvertrag über 50 Jahre ausgehandelt, und es wurden EU-Fördermittel beantragt. Trotz mancher Widerstände war es dann im Herbst letzten Jahres soweit und die unzähligen ehrenamtlichen Stunden des über 500 Mitglieder zählenden Fördervereins wurden belohnt: Im Rahmen großer Bahnhofsfeste wurden erstmals wieder Zugfahrten zwischen Freyung und Waldkirchen angeboten, und mit über 3500 begeisterten Fahrgästen übertraf die Resonanz alle Erwartungen. Ab dem 16. Juli 2011 wird regelmäßiger Wochenendverkehr auf der gesamten Strecke angeboten.

Christoph Kraller, Südostbayernbahn: Für die hohe Qualität und Fahrgastorientierung, und den kontinuierlichen Ausbau und die Optimierung der Eisenbahninfrastruktur:

"Sowohl als Eisenbahnverkehrs- als auch als -infrastrukturunternehmen überzeugt die Südostbayernbahn" so Karl-Peter Naumann, Bundesvorsitzender des Fahrgastverbandes PRO BAHN. So werden beispielsweise konsequent die Infrastruktur verbessert, die Geschwindigkeit erhöht und Bahnübergänge beseitigt. Das Verkehrsunternehmen setzt Maßstäbe durch ein Aufgreifen der Kundenwünsche, eine aktive Kommunikation und das offene Ohr für Fahrgäste. "Man merkt, dass Eisenbahn bei der Südostbayernbahn eine Herzenssache ist" fasst Karl-Peter Naumann zusammen.

Pressemeldung des Fahrgastverbandes PRO BAHN.


URL: Homepage Fahrgastverband PRO BAHN
Meldung vom 18.03.2011

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