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Private Schienengüterverkehrsunternehmen: Der Abschluss ist in Sicht

Bei den Verhandlungen am 10. März 2011 haben die GDL und die vier großen privaten Schienengüterverkehrsunternehmen (assoft GmbH Unternehmensbereich railmen, MEV Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft GmbH, rail4chem Eisenbahnverkehrsgesellschaft GmbH und SBB Cargo Deutschland GmbH) einen großen Schritt nach vorne getan und die Zielgerade erreicht.

„Der Abschluss ist in Sicht“, sagte der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky in Mannheim. „Wir haben am nächsten Mittwoch die letzte Verhandlungsrunde und ich bin sicher, dass wir gemeinsam den ersten Flächentarifvertrag abschließen werden.“

Über die Inhalte der Verhandlungsrunde wurde weiterhin Stillschweigen vereinbart.

Damit ist dann für die privaten Schienengüterverkehrsunternehmen der Flächentarifvertrag geschaffen. Die DB und die privaten Schienenpersonenverkehrsunternehmen sollten diese Fortschritte als Denkanstoß nehmen und ihre Verweigerungshaltung erneut überprüfen.

GDL: Keine Arbeitskämpfe bis einschließlich Dienstag

Bei der Deutschen Bahn und den Schienenpersonenverkehrsunternehmen (wie zum Beispiel Abellio GmbH, Arriva Deutschland GmbH, BeNEX GmbH, Keolis Deutschland GmbH & Co. KG, Veolia Verkehr GmbH und den Unternehmen der Hessischen Landesbahnen, Albtal Verkehrsgesellschaft und viele weitere) ist die Situation weiterhin angespannt. „Auch nach drei Warnstreiks und den gestrigen Arbeitskampfmaßnahmen im Güter- und Personenverkehr haben sich die Arbeitgeber noch kein Stück bewegt“, so Weselsky. „Noch immer liegt uns kein verhandlungsfähiges Angebot vor“.

Nun haben die Arbeitgeber bis nächsten Dienstag Zeit, um der GDL ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Die GDL macht damit einmal mehr deutlich, dass sie ihr Ziel, einen Flächentarifvertrag für alle Lokomotivführer, auf dem Verhandlungsweg erreichen will und nicht streikt um des Streikes willen.

73 Prozent Zustimmung für die Ziele der GDL

Offenbar wollen DB und die Schienenpersonenverkehrsunternehmen die Auseinandersetzung auf die Spitze treiben und spekulieren dabei auf die Ungeduld der Reisenden. „Doch auch hier sind sie schief gewickelt“ sagte Weselsky. „Die Bevölkerung hat hohe Sympathien für unsere Ziele und dafür notwendige Arbeitskampfmaßnahmen und steht mehrheitlich hinter uns.“ Laut einer aktuellen Umfrage des ARD-Deutschlandtrends haben 73 Prozent der Befragten Verständnis für die Streiks der GDL.

Forderungen der GDL

Weselsky: „Die Deutsche Bahn und die Schienenpersonenverkehrsunternehmen verweigern nach wie vor die Schaffung eines einheitlichen Flächentarifvertrages. Unabdingbar sind aus Sicht der GDL unsere sechs Kernelemente: Wir fordern ein einheitliches Tabellenentgelt für alle Lokomotivführer in Deutschland auf dem Niveau der marktführenden Unternehmen, Fahrentschädigung, Nacht-, Sonn- und Feiertagszulage und eine einheitliche Referenzarbeitszeit. Darüber hinaus fordern wir soziale Schutzbestimmungen bei Verlust der Fahrdiensttauglichkeit, Schutz vor Arbeitslosigkeit und Entgelteinbußen nach einem Betreiberwechsel sowie einheitliche Mindeststandards zur Qualifikation für alle Lokomotivführer in Deutschland.“ 

Pressemeldung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.


URL: Homepage der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.
Meldung vom 11.03.2011

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