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GDL: Bundesweiter Arbeitskampf - Trotz Urabstimmung: Arbeitgeber bleiben stur!

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ruft die Lokomotivführer zum bundesweiten Arbeitskampf auf. Die Streiks beginnen am heutigen Tag um 20 Uhr im Güterverkehr. Am Donnerstag, 4 Uhr, erweitert die GDL die Maßnahmen um den Personenverkehr. Die Streiks werden am Donnerstag um 10 Uhr enden.

„Seit Bekanntgabe des Ergebnisses der Urabstimmung hat sich auf Arbeitgeberseite nichts bewegt. Dies zwingt uns zu erweiterten Arbeitskampfmaßnahmen, an denen diesmal auch die Kollegen der S-Bahn Berlin teilnehmen“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Und weiter: „Mit ihrem Ja bei der Urabstimmung haben uns über 90 Prozent der GDL-Mitglieder bei der DB und den Privatbahnen ein klares Votum zur Ausweitung unserer Arbeitskampfmaßnahmen für einen Flächentarifvertrag erteilt. Wir nehmen diesen Auftrag an und übermitteln mit den Maßnahmen erneut das deutliche Signal an die Arbeitgeber, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.“

Ungenügendes Angebot

Das letzte Angebot der DB sah ein Entgelt bei einem berufserfahrenen Lokomotivführer von 100 Euro unter den bestehenden Tarifverträgen vor. „Das ist mit uns nicht zu machen“, so Weselsky. „Wir werden nicht das Einkommen von 90 Prozent aller Lokomotivführer im Eisenbahnverkehrsmarkt auf ein Niveau absenken, dass heute lediglich knapp zehn Prozent der Lokomotivführer erhalten. Die GDL ist mit ihren Mitgliedern gemeinsam und ganz bewusst in diese Auseinandersetzung hineingegangen und gemeinsam werden wir sie auch erfolgreich zu Ende bringen. Wir kämpfen für das richtige Ziel: Einen Flächentarifvertrag für alle Lokomotivführer in Deutschland – BuRaLFTV.“

Klar Flagge gezeigt

Mit drei erfolgreichen Warnstreiks hatte die GDL in den vergangenen Wochen bewiesen, wie ernst es ihren Mitglieder wirklich ist. In diesen Warnstreiks haben sich die Lokomotivführer der DB und der NE-Bahnen nicht nur solidarisiert und klar Flagge gezeigt, sondern sie sind auch von den Arbeitgebern angegriffen, unter Druck gesetzt und verleumdet worden.

Weselsky: „Es gibt genügend Gründe, weiterhin für unsere gemeinsam entwickelten Ziele zu kämpfen, auch mit längeren Streiks. Wenn die Arbeitgeber die Auseinandersetzung weiterhin suchen, so werden wir sie nicht enttäuschen. Die Lokomotivführer in der GDL, also im ganzen Land, machen jetzt ein für allemal Schluss mit der Angst um den Arbeitsplatz und Lohndumping im Eisenbahnverkehr.“

 Pressemeldung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.


URL: Homepage der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.
Meldung vom 09.03.2011

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