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Erweiterte Strecke der vollautomatischen Metrolinie in Turin in Betrieb genommen: Siemens liefert Automatisierungstechnik und Fahrzeuge

Erweiterte Strecke der vollautomatischen Metrolinie in Turin in Betrieb genommen: Siemens liefert Automatisierungstechnik und Fahrzeuge © Siemens AG In der norditalienischen Metropole Turin betreibt die Gruppo Torinese Trasporti (GTT) seit 2006 eine vollautomatische Metrolinie mit Automatisierungstechnik und Fahrzeugen von Siemens. Jetzt wurde das dritte Teilstück in Betrieb genommen. Im Rahmen dieser Erweiterung hat der Betreiber die Option auf weitere sechs Siemens-Fahrzeuge vom Typ Val 208 eingelöst. Wie auch für die ersten beiden Streckenabschnitte rüstete Siemens diese Züge sowie die Gleise mit automatisierten Systemen aus.

Das neue Teilstück der vollautomatischen Metrolinie 1 in Turin verläuft in südlicher Richtung parallel zum Fluss Po und verlängert die bestehende Strecke um 3,6 Kilometer und um sechs Stationen. Damit sind insgesamt 29 automatische Siemens-Züge im Einsatz und bedienen jetzt 21 Stationen auf einer Länge von 13,2 Kilometern. Die gesamte Strecke führt nun von der Gemeinde Collegno im Westen des Ballungsgebietes über die Eisenbahnstation Porta Nuova bis in den Turiner Stadtteil Lingotto.

Für die Hauptstadt Piemonts wurde der Val 208 erstmals als Vierwagenzug mit einer Gesamtlänge von 52 Metern konzipiert. Er bietet dadurch Platz für bis zu 440 Passagiere. Der Einsatz der Züge kann flexibel an das Passagieraufkommen angepasst werden. Zur Hauptverkehrszeit fahren die Metros im 2-Minuten-Takt – ein großes Plus für Fahrgäste und Betreiber. Für das neue Teilstück wurde zudem die Benutzung für gehörlose und sehbehinderte Fahrgäste erleichtert, da die Fahrzeugtüren beim Öffnen und Schließen Lichtsignale und laute Warntöne abgeben. Das tägliche Aufkommen von derzeit 90.000 Passagieren soll sich mit der Erweiterung auf 140.000 erhöhen.

Die Verträge mit Siemens für die vollautomatischen Metrolinie in Turin wurden in den Jahren 2000 und 2008 unterzeichnet und von der Unternehmensgruppe Transfima GEIE ausgeführt, bei der Siemens SAS (Frankreich) mit dem italienischen Partner Tecnimont beteiligt ist. Das erste Teilstück der Linie 1 wurde im Februar 2006 rechtzeitig vor den Olympischen Winterspielen mit 7,6 Kilometern Länge und 11 Stationen eröffnet. Das zweite Teilstück mit einer Strecke von zwei Kilometern und vier Stationen folgte im Oktober 2007. Über die dritte Erweiterung hinaus plant der Betreiber GTT für die Zukunft weitere Streckenverlängerungen an den derzeitigen Endpunkten. Für die gesamte Metrolinie lieferte Siemens Mobility die Leit- und Sicherungstechnik, die Metro-Züge sowie das im Depot Collegno angesiedelte Kontrollzentrum.

Seit Anfang 2006 zeichnet Siemens auch gemeinsam mit Konsortialpartner Tecnimont für die Wartung und Instandhaltung des Automatisierungssystems und der Betriebsleitzentrale verantwortlich. Die Wartung der Kommunikationseinrichtungen, der Videoüberwachung und der Gleisausrüstung teilen sich Siemens und der lokale Partner Tecnimont. Der für sieben Jahre geschlossene Vertrag sieht vor, dass die Wartungs-Kompetenz Schritt für Schritt an die Betreibergruppe GTT übertragen wird.

Weltweit hat Siemens Mobility bereits elf vollautomatische Metros des Val-Typs realisiert – darunter vier Flughafenzüge: an den Flughäfen Orly und Charles de Gaulle (zwei Linien) in Paris, Frankreich, sowie am O’Hare-Flughafen von Chicago, Illinois, USA. Gleichzeitig werden Val-Systeme im Stadtgebiet eingesetzt: In den französischen Städten Lille (zwei Linien), Toulouse (zwei Linien) und Rennes, und in Taipei, Taiwan. Derzeit baut Siemens ein Val-System in der Stadt Uijeongbu, Korea.

Pressemeldung der Siemens Mobility Division.


URL: Homepage Siemens Mobility Division
Meldung vom 07.03.2011

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