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Weit mehr als 80 Prozent der Züge ausgefallen oder verspätet

Bundesweit sind heute von 8.30 bis 11.30 Uhr weit mehr als 80 Prozent der Züge der Deutschen Bahn (DB) und der sechs großen Schienenpersonennahverkehrsunternehmen – G6 – (Abellio GmbH, Arriva Deutschland GmbH, BeNEX GmbH, Keolis Deutschland GmbH & Co. KG, Veolia Verkehr GmbH und die Unternehmen der Hessischen Landesbahnen) ausgefallen oder haben sich massiv verspätet.

So ist beispielsweise in den Großräumen Köln, Essen und Stuttgart der komplette Eisenbahnverkehr zum Erliegen gekommen. Dies ist nur mit einem sehr guten Organisationsgrad und einer flächendeckenden Beteiligung der GDL-Mitglieder bei der DB und den Privatbahnen der G6 möglich.

„Es ist nicht nur bezeichnend, sondern auch beschämend, dass Manager von Eisenbahnverkehrsunternehmen sich seit Ende Januar in permanenter Wiederholung offensichtlicher Unwahrheiten üben und nichts dazu beitragen, den Konflikt zu entschärfen. Wieder einmal setzen die Arbeitgeber offensichtlich auf zunehmenden Frust der Bahnreisenden“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Die GDL hatte deshalb am heutigen Tag bewusst diesen Zeitraum gewählt, um sowohl Berufspendler nicht zu beeinträchtigen, als auch den Wochenendpendlern ab Mittag einen funktionsfähigen Eisenbahnverkehr zu gewährleisten. Von den Streiks ausgenommen war diesmal die S-Bahn Berlin.

Weselsky: „Die Lokomotivführer in Deutschland brauchen dringend einen einheitlichen Flächentarifvertrag, um das Lohndumping von bis zu minus 30 Prozent ein für alle Mal zu beenden. Darüber hinaus ist der soziale Schutz vor Entlassung im Zusammenhang mit Eisenbahnunfällen dringend erforderlich und wir müssen auch die regelmäßigen Arbeitsplatzverluste durch Übergang auf einen neuen Betreiber im Nahverkehr tarifvertraglich so regeln, dass die Lokomotivführer in einem geordneten Verfahren von einem Unternehmen zum anderen übergehen.“ Und weiter: „Die GDL wird diese Ziele konsequent weiter verfolgen und sieht in dem Versuch der Arbeitgeber, die Warnstreiks auszusitzen, nicht nur ein unverantwortliches Verhalten gegenüber den Reisenden, sondern auch den Versuch, durch Eskalation unserer Streikmaßnahmen die Frage der Tarifeinheit im Sinne der Gesetzesinitiative der BDA und des DGB für sich positiv zu beeinflussen und damit das Existenzrecht der gut organisierten Berufsgewerkschaften in Frage zu stellen.“
Die erste gelbe Karte haben die Arbeitgeber bereits gezeigt bekommen. Die Urabstimmung unter allen GDL-Mitgliedern läuft, und am 7. März erfolgt die Auszählung. „Jeder halbwegs Sportbegeisterte weiß, dass maximal zwei gelbe Karten verteilt werden, bevor die rote kommt. Die GDL ist bereit, diese Auseinandersetzung auch noch länger und intensiver zu führen. Auch dies ist nicht nur allen Arbeitgebern, sondern auch der Öffentlichkeit bekannt,“ so Weselsky.

Pressemeldung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.


URL: Homepage der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer
Meldung vom 25.02.2011

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