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80 Prozent der Züge ausgefallen oder massiv verspätet

Bundesweit sind heute von 6 bis 8 Uhr rund 80 Prozent der Züge der Deutschen Bahn (DB) und der sechs großen Schienenpersonennahverkehrsunternehmen – G6 – (Abellio GmbH, Arriva Deutschland GmbH, BeNEX GmbH, Keolis Deutschland GmbH & Co. KG, Veolia Verkehr GmbH und die Unternehmen der Hessischen Landesbahnen) ausgefallen oder haben sich massiv verspätet.

So hat beispielsweise die S-Bahn Stuttgart komplett stillgestanden. Auch in Dresden ging nichts mehr. Da es in Ostdeutschland keine Beamten gibt, hat der Arbeitskampf hier stärkere Auswirkungen als im Westen, wo noch etwa 40 Prozent der DB-Lokomotivführer verbeamtet sind.

„Unsere Mitglieder haben wieder einmal bewiesen, wie sehr sie hinter unseren Zielen stehen und wie sehr sie kämpfen können“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Die GDL fordert einen Flächentarifvertrag für die Lokomotivführer in Deutschland. Damit soll ein einheitliches Mindesteinkommen auf dem Niveau des Marktführers DB erreicht werden. Zu den Kernforderungen im Flächentarifvertrag gehört auch eine Absicherung bei unverschuldetem Verlust der Fahrdiensttauglichkeit, beispielsweise nach Suiziden.

Jetzt ist es an DB und den G6, der GDL schnellstens ein verhandlungsfähiges Angebot zu unterbreiten und damit die weitere Arbeitskämpfe abzuwenden. Die GDL wird nun auch die Urabstimmung einleiten. Diese geheime Briefwahl wird zwei Wochen dauern, so dass Anfang März die Auszählung erfolgen kann. Auch während dieser Zeit ist mit Warnstreiks zu rechnen. „Ob wir mit dem heutigen Arbeitskampf unserem Ziel ein Stück näher gerückt sind, können allein die Arbeitgeber beantworten. Siebenmonatige Verhandlungen, ohne einen Flächentarifvertrag tatsächlich abzuschließen, sind Grund genug, den Druck mit weiteren Arbeitskämpfen zu erhöhen“, so Weselsky.

Pressemeldung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.


URL: Homepage der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.
Meldung vom 22.02.2011

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