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Die SBB erhält ein neues Lohnsystem.

Im Zentrum des neuen GAV von SBB und SBB Cargo steht ein neues Vergütungssystem. Nach halbjährigen, anspruchsvollen Verhandlungen haben sich SBB und Gewerkschaften letzte Nacht über die letzten Punkte geeinigt. Dabei wurden Überführungsbestimmungen vereinbart, die gewährleisten, dass das neue System keine Lohnreduktionen für die Mitarbeitenden bringt. Der neue GAV gilt mindestens bis Ende 2014.

Das heutige Lohn- und Zulagensystem der SBB – mit 29 Funktionsstufen und Entwicklungsautomatismen – entstammt noch der Zeit, als die SBB ein Regiebetrieb des Bundes war. Es belohnt langjährige Betriebszugehörigkeit stärker als eine gute individuelle Leistung. Im neuen GAV wird nun ein Vergütungssystem verankert, das die von Mitarbeitenden, SBB und Gewerkschaften erkannten Schwachstellen behebt.

Ein anforderungs-, leistungs- und marktorientiertes Vergütungssystem.

Im neuen Vergütungssystem sind alle Faktoren rund um die Entlöhnung der Arbeit aufeinander abgestimmt: das Anforderungsprofil einer Stelle, die Personalgewinnung, die Personalbeurteilung, Personalentwicklung und die Art der Entlöhnung. Es trägt den spezifischen Anforderungen einer Stelle, der individuellen Leistung jedes Einzelnen und den Gegebenheiten des Arbeitsmarktes Rechnung. An die Stelle der Automatismen der Lohnentwicklung tritt ein System, das gute Leistungen stärker fördert und belohnt. Damit nähern sich die SBB-Löhne weiter dem Markt an.

Mit dem neuen Vergütungssystem sieht sich die SBB künftig besser in der Lage, auf allen Stufen branchengerechte, marktübliche Löhne zu bezahlen. Gleichzeitig fördert das Vergütungssystem die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

Das Vergütungssystem wird unternehmensweit einheitlich angewendet und schafft so Transparenz und interne Lohngerechtigkeit über alle Bereiche hinweg.

Sozialverträgliche Übergangsbestimmungen ohne Lohnkürzungen.

Es wurden Überführungsregelungen ausgehandelt, die gewährleisten, dass die Mitarbeitenden beim Wechsel in das neue System keine Lohneinbussen erleiden. Damit wird die vom Unternehmen angestrebte Anpassung an marktgerechte Löhne schrittweise über die Neuanstellungen – also über die natürliche Fluktuation – realisiert.
Anspruchsvolle Verhandlungen.

«Die Verhandlungen waren sehr anspruchsvoll», sagt Markus Jordi, Personalchef und Leiter der Verhandlungsdelegation der SBB. «Aber wir haben erreicht, dass die SBB langfristig als gesundes, wettbewerbsfähiges Unternehmen bestehen und gute Mitarbeitende gewinnen und halten kann.» Manuel Avallone, Vizepräsident des SEV und Leiter der gewerkschaftlichen Verhandlungsdelegation, betont seinerseits: «Wir haben durchgesetzt, dass der Wert der Arbeit weiterhin angemessen abgegolten wird; das neue System stützt zudem die untersten Lohnkategorien und enthält Entwicklungspotenzial.»

Die Vereinbarung muss jetzt vom SBB-Verwaltungsrat und den Gremien der Personalverbände bestätigt werden. Stimmen diese zu, tritt der GAV per 1. Juli 2011 in Kraft. Er kann frühestens auf Ende 2014 gekündigt werden. Die Vereinbarung betrifft alle dem GAV unterstellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SBB und SBB Cargo. Das sind derzeit über 26'000 Mitarbeitende.

Die Vertragsgemeinschaft der SBB-Sozialpartner besteht aus:

SEV – Gewerkschaft des Verkehrspersonals
VSLF – Verband Schweizer Lokomotivführer und Anwärter
transfair – Personalverband des Service public
KVöV – Kaderverband des öffentlichen Verkehrs

Pressemeldung der Schweizer Bundesbahnen (SBB).


URL: Homepage der Schweizer Bundesbahnen (SBB).
Meldung vom 26.11.2010

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