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Mitarbeitende sind stark verbunden mit der SBB, aber weniger zufrieden.

SBB Mitarbeitende sind engagiert und verbunden mit dem Unternehmen, aber weniger zufrieden mit der Arbeit als in den Vorjahren: Das sind die zentralen Resultate der Personalumfrage 2010. Mit Besorgnis hat die Konzernleitung die Resultate zur Kenntnis genommen, auch wenn diese angesichts der grossen Herausforderungen für die SBB nicht überraschend sind. Die Konzernleitung wird die Personalumfrage vertieft analysieren und Verbesserungen erarbeiten. Bei den SBB Mitarbeitenden ist viel Potential vorhanden; dieses muss verstärkt erkannt und genutzt werden.

Engagement und Verbundenheit bezüglich der SBB sind mit 72 von 100 möglichen Punkten trotz sinkender Tendenz nach wie vor hoch: Dies zeigt die Personalumfrage 2010 der SBB. Gesunken sind die Personalzufriedenheit von 64 Punkten im Vorjahr auf 58 Punkte, sowie das Vertrauen in die Konzernleitung (43 Punkte; 2006: 51 Punkte) und in die Leitung der Divisionen. Positiv beurteilt werden unter anderem die Aspekte Team, Sicherheitskultur, Arbeitsinhalte, direkte Vorgesetzte sowie Konzernziel/Strategien.

Die starke Verbundenheit mit der SBB ist für die Konzernleitung erfreulich – die Verschlechterung der Umfragewerte hat sie aber mit Besorgnis zur Kenntnis genommen: «Die Resultate machen mich betroffen», sagte SBB CEO Andreas Meyer. Gleichzeitig seien sie nicht überraschend angesichts der vielen Herausforderungen, die sich der SBB dieses Jahr stellen: So werden die Mitarbeitenden und auch das ganze Unternehmen stark belastet durch Beiträge an die Pensionskassensanierung, auch wenn der Bund hier voraussichtlich ebenfalls einen namhaften Beitrag leisten wird. Hinzu kommen die laufenden GAV-Verhandlungen mit der notwendigen Anpassung des Lohnsystems an den Markt, der Mehrbedarf beim Substanzerhalt der Bahninfrastruktur, die Neuausrichtung in den Divisionen Infrastruktur und Cargo oder die politischen Grundsatzdiskussionen über die künftige Finanzierung des öffentlichen Verkehrs. «Wir haben 2010 Transparenz in vielen Bereichen geschaffen», sagte Andreas Meyer. «Und das ist schmerzhaft.»

Die Resultate werden in den kommenden Wochen in den einzelnen SBB Organisationseinheiten auf allen Stufen analysiert, um Verbesserungen herbeizuführen. «Aus regelmässigen Gesprächen mit SBB Mitarbeitenden weiss ich, dass es uns in vielen Fällen nicht gelingt, das Potential der Mitarbeitenden an der Basis zu erkennen und zu nutzen. Das muss besser werden», sagte der SBB CEO. Zudem sei es wichtig, den Dialog zwischen Basis und Kadern zu stärken, das gemeinsame Verständnis über die unternehmerischen Herausforderungen zu verbessern, den Mitarbeitenden Perspektiven und gemeinsam den Weg in eine erfolgreiche Zukunft aufzuzeigen.

Die Personalumfrage 2010 wurde durchgeführt zwischen Mitte September und Mitte Oktober 2010 bei allen rund 25'000 SBB Mitarbeitenden, neu zum Teil online. Die Rücklaufquote lag mit 57 Prozent höher als in früheren Jahren. 2009 war eine Stichprobenbefragung bei 2000 Mitarbeitenden durchgeführt worden, 2006 eine rein schriftliche Vollerhebung.

Pressemeldung  der Schweizer Bundesbahnen (SBB).


URL: Homepage der Schweizer Bundesbahnen (SBB).
Meldung vom 25.11.2010

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