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Die BLS übernimmt den gesamten Bahnverkehr im Dreieck Luzern, Langnau und Langenthal

GTW-Niederflurzug der BLS Lötschbergbahn AG. © BLS Lötschbergbahn AG. Der diesjährige Fahrplanwechsel findet für die BLS vor allem in Luzerns Westen statt: Dort übernimmt sie die Verantwortung für das gesamte S-Bahn-Angebot. Mit neuen Zügen, neuem Linienkonzept und Nähe zu den Kunden will die BLS die Bahnleistungen deutlich verbessern. Zudem wird Langnau nun an die S-Bahn Luzern angeschlossen, dies dank der Verlängerung ab Trubschachen. Mit dem Fahrplanwechsel ändert auf dem übrigen BLS-Liniennetz wenig: Auf einzelnen Buslinien wird der Velotransport ermöglicht, bei der S-Bahn Bern gibt es vor allem kleinere Verschiebungen bei den Abfahrtszeiten.

Sechs Jahre nach der Einführung der S-Bahn Luzern verändert sich das Angebot im westlichen Liniennetz markant. Die BLS fährt ab dem 12. Dezember 2010 alle Verbindungen im Dreieck Luzern, Langnau und Langenthal. Mit der Übernahme der gesamten S-Bahn Luzern West verstärkt die BLS ihre Verankerung in der Zentralschweiz. „Wir freuen uns auf die damit verbundene Herausforderung und wollen unseren Kunden mit dem S-Bahn-Angebot aus einer Hand einen echten Mehrwert bieten“, hält Bernard Guillelmon, CEO der BLS AG, fest.

Neues Konzept verbessert das Angebot und stabilisiert den Fahrplan

Die Zugskompositionen der S6 werden neu aus Richtung Luzern in Wolhusen geteilt („geflügelt“). Der vordere Zug der mehrteiligen Komposition fährt Richtung Langnau weiter, der hintere Teil Richtung Langenthal. In umgekehrter Richtung werden die Züge in Wolhusen wieder gekoppelt. Wie bisher verkehrt halbstündlich versetzt die S7 zwischen Wolhusen und Willisau/Langenthal mit Anschluss an den RegioExpress Bern-Konolfingen-Langnau-Luzern und sichert damit auf diesem Linienabschnit den Halbstundentakt. Die direkte Weiterfahrt der S7 in Wolhusen Richtung Trubschachen fällt mit der Flügelung der S6 weg. Neu fährt hingegen die S-Bahn (neu S6) bis Langnau statt wie bisher nur bis Trubschachen. Das Zentrum im Emmental wird damit erstmals an die Luzerner S-Bahn angeschlossen und die bisherige Lücke zwischen der S-Bahn Luzern und S-Bahn Bern (S2) geschlossen. Um dies zu ermöglichen, wird der wenig genutzte Halt Wiggen aufgehoben. Wiggen bleibt wie bisher mit dem Bus bedient, welcher in Escholzmatt an die Bahn Richtung Luzern und Bern angeschlossen ist.  Die BLS ist heute die einzige Schweizer Normalspurbahn, die das sogenannte Flügelzugkonzept fahrplanmässig umsetzt. Dieses ermöglicht für die Fahrgäste umsteigefreie Verbindungen, bessere Fahrplanstabilität und sicherere Anschlüsse. So erhalten die Gemeinden zwischen Langnau und Wolhusen (ohne Hasle LU) nun dank dem Flügelzugkonzept eine halbstündliche Direktverbindung nach Luzern. Aus Sicht der Betreiberin BLS kann sie die von den Kantonen bestellten Leistungen günstiger und zu höherer Qualitat erbringen.

Moderne GTW-Niederflurzüge im Einsatz in Luzern West

Um dieses Flügelzugkonzept umsetzen zu können, sind Triebwagenzüge mit automatischer Kupplung nötig. Dazu setzt BLS auf den S-Bahn Linien im Gebiet Luzern West ausschliesslich GTW-Züge (Gelenk-Triebwagen) des Schweizer Rollmaterialherstellers Stadler Rail ein. Sie ersetzen auf den Linien S6 und S7 die bislang eingesetzten älteren Pendelzüge. Die Fahrgäste erhalten mit Niederflurzügen komfortables, modernes und vollklimatisiertes Rollmaterial. Total verfügt die BLS über 13 GTW-Kompositionen mit jeweils 163 Sitzplätzen, davon 148 in der zweiten und 15 in der ersten Klasse. Sie wurden erstmals 2003/2004 in Betrieb gesetzt und im vergangenen Jahr um einen Zwischenwagen verlängert.  Hintergrund der Übernahme des gesamten Bahnbetriebs in Luzern West durch die BLS ist der bereits angekündigte Linientausch mit der SBB. Die BLS erbringt die gesamten S-Bahn-Leistungen zwischen Luzern – Wolhusen – Langnau, im Gegenzug gibt die BLS die Linie Moutier –­ Solothurn und das Regioangebot zwischen Payerne und Murten an die SBB ab. Weiterhin fährt die S5 der BLS aber in Hauptverkehrszeiten zwischen Murten und Payerne.

Neu gestaltetes BLS Reisezentren in Schüpfheim

Die BLS rückt auch sonst näher zu den Kundinnen und Kunden in Luzern West. Sie übernimmt von den SBB die Verkaufsstelle in Schüpfheim. Im neuen Reisezentrum bietet die BLS nebst dem Standardsortiment an nationalen und internationalen Billetten sowie Abonnementen eine breite Palette von Ausflugs-, Reise- und Ferienangeboten und entsprechende Beratung an. Als eines der ersten von insgesamt 31 BLS Reisezentren entspricht Schüpfheim dem neuen Erscheinungsbild. Die Mitarbeitenden übernehmen zudem die örtliche Information für Schüpfheim Tourismus. Das neue BLS Reisenzentrum wird nach kurzem Umbau am 1. Dezember eröffnet. Die Bevölkerung wird am 4. Dezember an einer Eröffnungsfeier in Schüpfheim begrüsst. Die Übernahme der Linie durchs Entlebuch wird mit Nostalgie-Dampffahrten zwischen Schüpfheim und Trubschachen gefeiert. 

Geringfügige Änderungen auf dem übrigen BLS Netz.

Auf dem übrigen Bahn- und Busliniennetz der BLS ergeben sich auf den Fahrplanwechsel nur geringe Veränderungen. Der Zusatzzug der S2 verkehrt am Morgen neu ab Signau (statt Bowil) nach Bern, mit Abfahrt in Signau von Montag – Freitag um 7.05. Auf einigen Linien werden an diversen Haltepunkten kleinere Änderungen im Minutenbereich vorgenommen. Drei Haltestellen werden zudem neu benannt: Bern Brünnen Westside (statt Bern Brünnen), Burgistein (statt Burgistein-Wattenwil) und Biberist Ost (statt Biberist RM). Beim Bus ist künftig auf den Linien 271 Signau – Röthenbach – Chuderhüsi, 468, Burgdorf – Lueg, 471 Hasle-Rüegsau – Affoltern-Weier und 493 Huttwil – Eriswil der Velotransport möglich. 

Pressemeldung der BLS Lötschbergbahn AG.


URL: Homepage der BLS Lötschbergbahn AG.
Meldung vom 19.11.2010

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