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DB Schenker Rail Polska S.A. stabil im Markt aufgestellt

DB Schenker Rail Polska hat sich im polnischen Markt etabliert. „Wir haben ein Jahr nach dem Start der Gesellschaft unter der Flagge von DB Schenker Rail mit unseren engagierten Mitarbeitern vieles auf den Weg gebracht und die Position als Nummer zwei auf dem polnischen Gütermarkt gefestigt. Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens müssen wir aber noch besser werden.“ Diese Bilanz zog der Vorstandsvorsitzende der DB Schenker Rail Polska S.A., Hans-Georg Werner, am Dienstag vor Journalisten in Katowice.

Dabei hob er auch die Rolle von DB Schenker Rail Polska S.A. als starken Partner im europäischen Netzwerk von DB Schenker Rail bei Transportaufträgen Richtung Osten hervor.

DB Schenker Rail hatte Mitte 2009 die PCC Logistics und die PTK Holding übernommen. Seither stand vor allem die Umstrukturierung und Neuausrichtung der kleineren und auf Kohletransporte spezialisierten Unternehmen der Gruppe im Vordergrund. „Es ist schon eine enorme Integrationsleistung, aus über 30 nationalen Einzelunternehmen ein international wettbewerbfähiges Unternehmen wie die DB Schenker Rail Polska S.A. zu formen“, so Hans-Georg Werner. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Zabrze beschäftigt rund 5.500 Mitarbeiter und ist einer der größten Arbeitgeber in der schlesischen Region. Die Unternehmensleitung setzt sich aus polnischen und deutschen Managern zusammen.

Der polnische Markt ist nach Deutschland der zweitgrößte im europäischen Schienengüterverkehr. DB Schenker Rail Polska erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2010 einen Außenumsatz von 110 Millionen Euro. Die Menge der beförderten Güter betrug 42 Millionen Tonnen und die Verkehrsleistung 1,7 Milliarden Tonnenkilometer. Die Geschäfte waren allerdings beeinträchtigt von den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise, der Hochwasserkatastrophe in Polen und dem Preisverfall auf dem polnischen Schienenverkehrsmarkt.

Mit neuen Transportangeboten will DB Schenker Rail Polska seine Position auf dem polnischen Markt festigen und sich zu einem Premium-Anbieter entwickeln. „Wir müssen uns auf das konzentrieren, was uns als Unternehmen der DB-Gruppe auszeichnet: unseren Kunden ein zuverlässiger und serviceorientierter Partner zu sein. Nicht nur der Preis, sondern auch eine verlässliche Qualität wird künftig immer stärker über den Erfolg eines Dienstleisters im Schienengüterverkehr entscheiden. Diesem Anspruch werden wir heute noch nicht immer gerecht, er ist aber definitiv unser Ziel für 2011. Nicht Marktanteile um jeden Preis, sondern kundenorientierte innovative Konzepte werden unser Ziel sein“, führte Werner weiter aus.

Schon seit Anfang dieses Jahres bietet das Unternehmen gemeinsam mit der DB Schenker Rail Deutschland AG den Linienzug nach Schlesien an. Die Nachfrage von Kundenseite ist mittlerweile so groß, dass auf dieser Relation seit Mai Verstärkerzüge eingesetzt werden. Ebenso soll künftig die Rolle Polens als Transitland für die Weiterentwicklung von internationalen Transporten auf den Ost-West-Routen stärker genutzt werden. So ist es in der ersten Hälfte des Jahres gelungen, die Anzahl der Transporte auf diesen Relationen zu steigern. Dabei wurden vor allem Produkte aus den Bereichen Kohle, Holz, Baustoffe und Autoteile transportiert. Darüber hinaus werden neue Produkte in anderen Branchen entwickelt, um die Abhängigkeit vom Kohlegeschäft zu verringern.

Mit gezielten Investitionen wird DB Schenker Rail Polska S.A. die Neuausrichtung des Unternehmens vorantreiben und die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Im Hafengeschäft werden dafür bis zum Jahr 2018 in Kooperation mit der Port Authority in den Häfen Szczecin und Swinoujscie über 90 Millionen polnische Zloty (PLN) in neue Umschlageinrichtungen und Kräne investiert. In Kürze wird ein neuer Containerterminal in Betrieb genommen, der die Umschlagsleistung des DB Port Szczecin auf eine Jahreskapazität von bis zu 220.000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit, ein Maß für Kapazitäten von Containerschiffen und Hafenumschlagsmengen) vergrößert. Gleichzeitig ist eine Modernisierung des Fuhrparks geplant. So wird seit einigen Monaten die Zertifizierung der modernen Lokomotive „Class 66“ und der Import von 40 Lokomotiven dieser Baureihe bis zum Jahr 2015 vorangetrieben.

„Mit den Investitionen sichern wir die langfristige Umsetzung unserer Vorhaben. Wir müssen den Schienengüterverkehr in Polen attraktiver machen und für die Kunden mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagern. Vor dem Hintergrund der aktuell anziehenden Nachfrage ist das unser Ziel, denn viel zu lange haben sich die Eisenbahnverkehrsunternehmen in dieser Region auf den teilweise ruinösen Wettbewerb untereinander konzentriert. Jetzt ist der Zeitpunkt, gemeinsam den Wettbewerb der Verkehrsträger aufzunehmen und unsere Kunden von der Leistungsfähigkeit der Schiene zu überzeugen“, sagte Werner, der in der Geschäftsführung der DB Schenker Rail GmbH für die Region Osteuropa zuständig ist.

Pressemeldung der Deutschen Bahn AG.


URL: Homepage Die Deutsche Bahn AG
Meldung vom 19.10.2010

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