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SPNV-Unternehmen kritisieren Gesprächsverweigerung der Bahngewerkschaften

Auf großes Unverständnis bei den Unternehmen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV), Abellio, Arriva, BeNEX, Hessische Landesbahn, Keolis und Veolia Verkehr, stößt die Ankündigung der Bahngewerkschaften Transnet und GDBA, ihre Mitglieder zu Warnstreiks aufzurufen.

Auf großes Unverständnis bei den Unternehmen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV), Abellio, Arriva, BeNEX, Hessische Landesbahn, Keolis und Veolia Verkehr, stößt die Ankündigung der Bahngewerkschaften Transnet und GDBA, ihre Mitglieder zu Warnstreiks aufzurufen. Die sechs großen privaten SPNV-Unternehmen betonen weiterhin ihre Bereitschaft zu Verhandlungen:

• Erstmalig seit der Liberalisierung des Schienenpersonennahverkehrs besteht die reelle Chance, einen gemeinsamen Tarifvertrag für die Beschäftigten von mittlerweile knapp 30 einzelnen Verkehrsunternehmen der Branche abzuschließen. Dies würde für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sicherheit und Planbarkeit auch für den Fall eines Betreiberwechsels bringen. Diese Chance setzen die Gewerkschaften Transnet/GDBA mit ihrem Streikaufruf einseitig aufs Spiel.

• Das Anfang Oktober von den SPNV-Unternehmen vorgelegte Angebot für die Entgelthöhe bei den festen Gehaltsbestandteilen entspricht der DB. Das Jahresentgelt bewegt sich insgesamt bei etwa 90 Prozent des DB-Niveaus – mit einer Besitzstandswahrung bei einem Betreiberwechsel für höher liegende Entgelte. Dies ist aus Sicht der Unternehmen ein sehr attraktives Angebot, vor allem angesichts der unterschiedlichen Tätigkeitsprofile im hier zu behandelnden Nahverkehr auf der einen und im Fern- und Güterverkehr auf der anderen Seite.

• Die Unternehmen haben durch ihre Gesprächsbereitschaft in den bislang zwei Terminen und mehreren Sondierungsgesprächen sowie durch das Vorlegen eines attraktiven Angebotes ihre Bereitschaft unter Beweis gestellt, im Sinne der Beschäftigten einen Presse-Information gemeinsamen Branchentarifvertrag abzuschließen. Im Gegensatz dazu verweigern die Gewerkschaften Transnet/GDBA Gespräche über das aktuelle Angebot und verzögern die notwendigen Verhandlungen.

Die sechs großen SPNV-Unternehmen kritisieren scharf die Gesprächs- und Verhandlungsverweigerung der Bahngewerkschaften Transnet/GDBA. Mit großem Befremden nehmen sie zudem zur Kenntnis, dass die Bahngewerkschaften Transnet/GDBA das vorgelegte Angebot zunächst mit dem DB-Konzern diskutiert und im Anschluss den SPNV-Unternehmen mitgeteilt haben, dass das Angebot nicht verhandlungsfähig sei. Es drängt sich hier der Eindruck auf, dass die Gewerkschaften Transnet/GDBA unter dem Druck des DB-Konzerns nicht bereit sind, sich überhaupt auf eine Lösung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schienenpersonennahverkehrs einzulassen. Die realitätsferne Forderung der Bahngewerkschaften, die Rahmenbedingungen des ehemaligen Monopolunternehmens auf den Schienenpersonennahverkehr zu übertragen, ist dabei aus Sicht der SPNV-Unternehmen auch ein Angriff auf die Arbeitsplätze in den Regionen.

Pressemeldung von Abellio, Arriva, BeNEX, Hessische Landesbahn, Keolis und Veolia Verkehr.


URL: Homepage Veolia Verkehr GmbH
Meldung vom 12.10.2010

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