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Rollende Landstraße am Brenner weiter im Aufwind

Die aktuell vorliegende Bilanz der ROLA-Transporte am Brenner zeigt am Ende des 3. Quartals weiter nach oben. Mit rund 185.000 beförderten LKW-Einheiten waren um +17.700 oder +10,6 % mehr LKW auf der umweltfreundlichen Bahn unterwegs als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt verkehren auf der Brennerachse täglich 54 ROLA-Züge auf drei verschiedenen Relationen (38 Wörgl – Brennersee, 10 Wörgl – Trient und 6 zwischen Regensburg und Trient).

Eine steigende Kundenzufriedenheit zeigt auch die aktuell vorliegende Auswertung einer Fahrgastbefragung. Über 500 LKW Fahrer aus 22 Nationen wurden an den ROLA-Terminals sowie im Zug befragt. Die Kernbotschaften: 83 % würden die ROLA weiterempfehlen, über 50 % nutzen am liebsten die langen ROLA-Strecken (Regensburg bzw. Wörgl – Trient/Trento) und die Gesamtzufriedenheit ist von der Schulnote 2,7 auf 2,3 gestiegen. Positiv schneiden das Personal und die neuen Liegewagen ab, klares Verbesserungspotential gibt es bei der Parkplatzsituation vor allem in Wörgl.

Hohe Auslastung – ab Dezember fahren mehr Züge nach Trient/Trento

Die ÖKOMBI – eine 100 %-Tochter von Rail Cargo Austria – ist der Experte und Marktführer in ganz Europa bei der Abwicklung der Rollenden Landstraße. Im vergangenen Jahr hat die ROLA auf der Brennerachse mit 226.000 LKW-Einheiten einen Beförderungsrekord erzielt. Im heurigen Jahr zeichnet sich ein weiterer Zuwachs ab. Grund dafür ist unter anderem die hohe Auslastung der Züge, die im Durchschnitt über alle Relationen bei sehr guten 87 % liegt. Stetig erweitert wurde auch die tägliche Stellplatzanzahl. Zu Beginn des Jahres standen 988 LKW-Plätze pro Tag zur Verfügung, aktuell sind es 1.020 und ab Dezember wird die tägliche Kapazität auf 1.056 Stellplätze erweitert. In Summe können so rund 10.000 LKW mehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden. „Die Relation Wörgl – Trient/Trento wird ab Dezember deutlich aufgewertet und die Zuganzahl verdoppelt. Dabei werden mehrere Züge die bisher am Brenner endeten in Zukunft bis nach Trento verlängert“, so ÖKOMBI Geschäftsführer Franz Dirnbauer. Das geplante Vorhaben entspricht auch den Ergebnissen der Kundenbefragung, wo über 50 % der LKW-Lenker die Langstrecken mit Vorliebe befahren. Diese bieten zudem im Bereich der Ruhezeit klare Vorteile. Die neue Zugaufteilung ab 12.12.2010 sieht 26 Züge auf der Strecke Wörgl – Brenner, 22 Wörgl – Trento und weiterhin sechs Züge auf der Relation Regensburg – Trento vor.

Kundenbefragung unter 500 LKW-Fahrer als Basis für Verbesserungsmaßnahmen

Über 500 LKW-Lenker aus 22 Nationen wurden an den Terminals in Regensburg, Wörgl, Brenner und Trento über die Zufriedenheit mit der Dienstleistung ROLA befragt. 2/3 der Fahrer stammen aus Deutschland oder Italien, ein weiterer Anteil von je 5 bis 10 % kommt aus Polen, Österreich und Tschechien. Sehr positiv mit Noten von 1,9 und 2,0 wurden das Bordpersonal und die ROLA-Begleitwagen bewertet. Die im vergangenen Jahr neu angeschafften 15 Stück Begleitwagen finden damit bei den Fahrern ihre Zustimmung. Zufrieden zeigen sich die Lenker auch mit den Agenturen, welche die Abwicklung an den Terminals durchführen. Die Noten liegen hier zwischen 1,8 und 2,0. Größte Unzufriedenheit herrscht mit der Parkplatzsituation am Terminal Wörgl mit der Schulnote 3,4 – im Vergleich zu Trento oder Regensburg mit jeweils der Note 1,6. Für Wörgl wurden bereits Maßnahmen eingeleitet, erste Vorarbeiten zur Schaffung einer entsprechenden Parkfläche sind bereits im Gange. Noch heuer soll mit den Baumaßnahmen zum kundenfreundlichen Umbau des wichtigen Terminals begonnen werden.

Marktanteil der Rollenden Landstraße Brenner liegt bei 15%

Der Marktanteil der ROLA am gesamten Transitverkehr von schweren LKW über den Brenner lag 2009 bei erfreulichen 15 %, eine Steigerung von +5 % zum Jahr 2008. In Summe stehen jeden Tag über 1.000 LKW-Stellplätze auf den 54 Zügen der Brenner ROLA zur Verfügung. Das Sektorale Fahrverbot (SFV) in Tirol, seit Anfang Juli ist die Stufe 4 in Kraft, sowie die umfassenden Maßnahmen im Marketingbereich und die gute Zusammenarbeit mit den Transportunternehmen und Agenturen sind die Gründe für eine hohe Auslastung. Im heurigen Jahr stellt ÖKOMBI eine Stellplatzkapazität von 300.000 LKW-Plätzen für die ROLA am Brenner auf Schiene. Das Transportsystem hat weiterhin eine sehr große Bedeutung denn rund 85 % der am Brenner fahrenden LKW und Sattelauflieger sind nicht kranbar (kodifiziert). Das bedeutet fast 9 von 10 LKW, die am Brenner fahren, sind für eine Abwicklung im unbegleiteten, kombinierten Verkehr mit Container od. Wechselaufbauten nicht geeignet. So gibt es für diese LKW nur zwei Varianten – eine reine Straßenfahrt oder einen Teilabschnitt zwischen 100 und 460 Kilometer umweltfreundlich und sicher auf der ROLA zurückzulegen.

Die ROLA erspart der Tiroler Bevölkerung über 20.000 Tonnen CO2 pro Jahr.

Jeder LKW, der für den Transit durch die Tirol auf die ROLA umsteigt, erspart der Bevölkerung entlang der ROLA-Linien einen CO2-Ausstoß zwischen 56 und 326 kg pro Fahrt. Bei der heuer erreichbaren Beförderungsmenge von ca. 250.000 LKW ergibt das in Summe alleine am Tiroler Streckenabschnitt eine Ersparnis von 20.000 Tonnen CO2. Dokumentiert wird dieser Umweltvorteil pro ROLA-Fahrt durch den Aufdruck der konkreten CO2-Ersparnis auf jedem ROLA-Ticket. In der 14-tägigen Abrechnung wird den Kunden zudem dieser klare Umweltvorteil dargestellt. Damit leistet die ROLA einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes im Luftsanierungsgebiet Inntal. 

Pressemeldung der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).


URL: Homepage der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB)
Meldung vom 05.10.2010

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