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Intercity-FLIRT für Norwegen

Tormod Gjermundsen, Vice President der Division Personenbeförderung und Leiter der Division Technik der Norwegischen Staatsbahnen NSB, und Peter Spuhler, Inhaber und Group-CEO von Stadler Rail, haben heute an der Innotrans in Berlin den ersten Intercity-FLIRT präsentiert. Die NSB hat 50 dieser FLIRT bestellt. Es handelt sich dabei um die grösste Flottenerneuerung in der NSB-Geschichte. Für Stadler ist es der erste Intercity-Zug für Tempo 200 km/h. Innert nur 24 Monaten seit Vertragsunterschrift hat Stadler das neue Fahrzeug konstruiert und gebaut.

NSB setzen auf modernes Rollmaterial von Stadler
Die NSB haben vor zwei Jahren an Stadler den Auftrag für 50 fünfteilige FLIRT sowie eine Option für 100 weitere Züge vergeben. Davon sind 24 Züge als Intercity-Version mit hochwertiger Innenausstattung für den Fernverkehr im gesamten östlichen Norwegen bis nach Bergen konzipiert. Weitere 26 Züge sind als S-Bahn-Version für den Grossraum Oslo bestimmt.

Tom Ingulstad, Senior Vice President und Leiter der Division Personenverkehr der NSB sagt: „Wir sind stolz darauf, dass der erste Zug nun das Werk verlassen hat. Tausende Stunden exakter Konstruktions- und Produktionsarbeit haben einen Zug hervorgebracht, von dem wir überzeugt sind, dass er unseren Kunden hervorragende Dienste leisten wird. Die Zusammenarbeit mit Stadler war exzellent. Die Tatsache, dass Stadler seinen Konstruktionsschwerpunkt auf Sicherheit, Kundenkomfort und Zuverlässigkeit legte, war dabei von grossem Wert.“

Der NSB-FLIRT ist ein weiterer Meilenstein für Stadler in Skandinavien nach den Aufträgen über 32 FLIRT für die S-Bahn Helsinki und 17 Strassenbahnen für die Stadt Bergen. Neben der speziellen Intercity-Ausführung zeichnen sich die 50 NSB-FLIRT durch eine hohe Wintertauglichkeit aus, die Temperaturen bis –40 °C bewältigen kann. Das Konzept basiert auf dem FLIRT für die S-Bahn Helsinki, der bereits seit zwei Jahren erfolgreich im Einsatz steht und mit dem gute Erfahrungen gemacht wurden. Die Freude von Peter Spuhler ist gross: „Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist, die hohen Anforderungen des Fahrzeugpflichtenheftes mit dem FLIRT-Konzept zu erfüllen und dieses neue Fahrzeug innerhalb von nur 24 Monaten zu konstruieren und zu bauen.“

„Wir sind zuversichtlich, dass der Zug mit den Wetterbedingungen des norwegischen Winters gut zurechtkommen wird. Denn die Art, wie er gebaut ist, basiert auf der Erfahrung von Stadler bei der Konstruktion von Zügen, die in der Schweiz und in Finnland verkehren. Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit mit Stadler – so lange, bis die Züge für den Einsatz in Norwegen bereit sind und darüber hinaus“, sagte Tormod Gjermundsen, Vice President Division Personenverkehr und Leiter der Abteilung Technik der NSB.

Der modifizierte FLIRT für die NSB
Die von NSB bestellten Fahrzeuge basieren grundsätzlich auf dem von Stadler bisher 618-mal erfolgreich verkauften FLIRT. In verschiedenen Bereichen wurde der modular aufgebaute FLIRT weiterentwickelt und an die besonderen Bedürfnisse der NSB angepasst. Die NSB-Triebzüge sind fünfteilig und verfügen über drei Antriebseinheiten statt über zwei, wie bei den 4-teiligen FLIRTs üblich. Das im Vergleich zu Kontinentaleuropa breitere norwegische Profil erlaubt eine Wagenkastenbreite von 3'200 mm, so dass die NSB-FLIRT komfortabel mit einer Sitzanordnung 3 + 2 ausgestattet werden können.

NSB betonte, dass der Zug bereits in seiner Grundkonstruktion für alle Kunden – ungeachtet einer möglichen Behinderung – gut zugänglich ist. Der Zug verfügt über diverse Vorzüge, so sind grosse Teile in Niederflurbauweise gehalten, was allen Fahrgästen das Ein- und Aussteigen erleichtert. Geräumige Toiletten sowie eine deutliche Beschilderung erfüllen ebenfalls die Vorgabe, ein Zug für alle Fahrgäste zu sein. Für die neuen Züge hat die NSB strenge Umweltauflagen festgelegt. Diese betreffen sowohl die Herstellung und den Betrieb als auch das Materialrecycling bei der Ausserbetriebsetzung der Züge. Um den Energieverbrauch zu reduzieren, legt die NSB zudem spezifische Auflagen zur Energieeffizienz beim Betrieb der Züge fest. Darüber hinaus hat die NSB eine Ökobilanz erstellen lassen, in der die Umweltverträglichkeit des Zuges von seiner Herstellung bis zur Entsorgung abgebildet wird.

Pressemelung der Stadler Rail Group.


URL: Homepage Stadler Rail Group
Meldung vom 23.09.2010

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