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BAG-SPNV: Stationspreissystem der DB weiterhin intransparent!

Am heutigen Montag hat die DB Station&Service AG den Eisenbahnverkehrsunternehmen und Aufgabenträgern ihr neues Stationspreissystem präsentiert. Dieses erfüllt die Kernforderungen der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs jedoch weiterhin nicht. Nach Auffassung der Bundesarbeitsgemeinschaft Schienenpersonennahverkehr (BAG-SPNV) ist das System trotz der Änderungen nach wie vor intransparent.

Die Preise, die die Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) mit dem Halt an einer Station entrichten müssen, können noch immer nicht nachvollzogen werden und werden durch die Zuordnung der Stationen in Kategorien pauschaliert. Miet- und Werbeeinnahmen der DB Station&Service AG werden nicht auf die Stationsgebühren angerechnet, und die Preise sind insgesamt zu hoch angesetzt.

Susanne Henckel, Hauptgeschäftsführerin der BAG-SPNV: "Im Vorfeld der Veröffentlichung haben wir alle Argumente widerlegt, mit dem die DB Station&Service AG ihr intransparentes und überteuertes Preissystem begründet. Das Unternehmen hat offensichtlich kein Interesse, die Anforderungen seines größten Kunden, des Nahverkehrs, zu berücksichtigen. Wir sind sehr enttäuscht, dass die DB Station&Service AG bei ihrer starren Haltung bleibt."
Pro Jahr zahlen die SPNV-Aufgabenträger über die EVU etwa 600 Millionen Euro für die Nutzung der Bahnhöfe an die DB Station&Service AG. Diese Kosten steigen jährlich und sind in ihrer Höhe nicht nachvollziehbar. Vielerorts streicht die DB Ausstattung und Service auf den Stationen, gewährt den Stationsnutzern im Gegenzug aber keinen Preisnachlass. Verschiedene Studien weisen nach, dass die Kosten der DB Station&Service AG überhöht sind. Wenn DB Station&Service AG eine Station baut, ist diese durchschnittlich 30 % teurer als bei anderen Stationsbetreibern, und im Betrieb hat die DB 40 % höhere Kosten.

Susanne Henckel: "Wir brauchen eine Novellierung des Eisenbahnrechtes, das den Infrastrukturunternehmen klare Regeln zur Begrenzung und Umlage der Entgelte vorgibt und so transparent ist, dass ablesbar ist, für welche Leistungserbringung was bezahlt wird."

Pressemeldung der Bundesarbeitsgemeinschaft Schienenpersonennahverkehr (BAG-SPNV).


URL: Homepage der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV (BAG-SPNV)
Meldung vom 20.09.2010

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