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Bundesnetzagentur erklärt Regionalfaktoren des Trassenpreissystems für ungültig
08.03.2010
Susanne Henckel ist neue Hauptgeschäftsführerin der BAG-SPNV
02.03.2010
DB Netz AG muss Betriebszentralen auch für externe Eisenbahnverkehrsunternehmen öffnen
26.02.2010
Kollision zweier Güterzüge bei Brig.
28.01.2010
EBA: Fehlende Nachweise verhindern weiter den Einsatz der „Flirt“-Züge
14.01.2010
Fahrzeuge für Vogelsberg-Ausschreibung bestellt
02.03.2010
FLIRT erhalten Zulassung durch das Eisenbahn-Bundesamt
24.02.2010
DB legt Ermittlungsbericht vor: Fahrzeugmängel und Managementfehler bei S-Bahn Berlin Ursache für Krise
24.02.2010
DB Schenker Rail engagiert sich in Allianz Xrail
18.02.2010
Eigenständige Weiterentwicklung von SBB Cargo
04.02.2010
Stadler baut „Mega-Lok“
26.02.2010
BOMBARDIER TALENT 2-Züge für Berlin und Brandenburg bestellt
09.02.2010
Großer Auftrag für Stadler Pankow: 20 Stadtbahnen für Stuttgart
29.01.2010
Tango! Die 32 neuen Trams der Genfer Verkehrsbetriebe TPG werden in der Schweiz produziert.
25.01.2010
Ungarische Staatsbahnen zählen auf TRAXX-Lokomotiven von Bombardier Transportation
21.01.2010
ÖBB-Bilanz 2008 von Wirtschaftskrise stark betroffen
29.04.2009
Fernsehsendungen zum Thema Eisenbahn auf Ihrer Homepage.
25.08.2005
Neues Design beim Eisenbahn Webkatalog
22.05.2005
Der Eisenbahn Webkatalog im neuen Design.
23.08.2002
Neue Umfrage im Eisenbahn Webkatalog.
01.03.2002
Trainz Simulator 2009: Halycon Media schickt den Zug auf die PC-Schienen!
02.07.2009
Gehen, wo man nicht mehr fahren kann
17.12.2007
GDBA: Stellwerks-Simulation vom Feinsten
23.04.2007
Eisenbahn.exe Professional 5.0
02.11.2006
Jetzt erhältlich: Sid Meier´s Railroads!
27.10.2006
Transrapid Versuchsanlage Emsland
10.12.2008
Bund und Freistaat Bayern: Projekt Transrapid München wegen erheblicher Preissteigerungen nicht realisierbar
27.03.2008
Huber: „Keine Kürzung von Infrastrukturvorhaben für Münchner Transrapid – Express-S-Bahn geht zulasten anderer Projekte“
22.08.2007
Tiefensee und Huber verständigen sich auf weitere Schritte
09.11.2006
Bund, Freistaat Bayern und Deutsche Bahn AG halten am Magnetbahnprojekt München fest
16.10.2006
Deutsche Bahn feiert Auftakt zum Jubiläumsjahr „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“
04.03.2010
Weltrekord-Lok beim Herbstfest des DB Museums
14.09.2009
Deutsche Bahn lädt zu Meininger Dampfloktagen ein
01.09.2009
BOB fährt Winton-Train durch Deutschland
30.08.2009
Die Modellbahn fährt pünktlich ab
31.07.2009
„Schengen auf der Schiene“ nimmt weiter Fahrt auf
15.06.2009
BAG-SPNV: Nach Mehdorns Rücktritt: Jetzt die Weichen stellen für eine neue Bahn
31.03.2009
Bahn fuer Alle: Mehdorn weg: Bahn frei fuer bessere Bahn
30.03.2009
Zeil: „Mehr Eisenbahnleistung durch mehr Wettbewerb“
16.02.2009
Märklin strebt Sanierung über Insolvenzverfahren an
04.02.2009
Eigenständige Weiterentwicklung von SBB Cargo
Mit dem Entscheid zur Trennung und Fokussierung der beiden Geschäftsfelder hat die SBB die zukünftige strategische Stossrichtung ihres Güterbereichs festgelegt. Sie schafft damit die Voraussetzung, dass SBB Cargo die Zukunft des Unternehmens wirtschaftlich verbessern kann. Mit der strategischen Stossrichtung erfüllt SBB Cargo die berechtigten Interessen der Kunden nach einem verlässlichen, langfristig orientierten Partner. Die Umsetzung der Entscheide zur Weiterentwicklung von SBB Cargo wird wesentliche Schritte zur Kostensenkung und zur Verbesserung des Ergebnisses notwendig machen.
Im Schweizer Wagenladungsverkehr (WLV) wird SBB Cargo weiterhin ein vollständiges Produktportfolio für den Transport von Einzelwagen, Wagengruppen und Ganzzügen innerhalb der Schweiz anbieten. Die grosse Stärke von SBB Cargo ist dabei neben dem dichten Netzwerk die enge logistische Verzahnung mit den Grosskunden. Diese soll in Zukunft noch besser strukturiert und ausgebaut werden. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit über eine Standardisierung und eine Optimierung des auf die verladende Wirtschaft ausgerichteten Netzwerks mit zentralen Netzknoten zu verbessern. Ferner werden zusätzliche Leistungen verursachergerecht verrechnet.
Auf dieser Basis sollen, wo notwendig, Optimierungen vorgenommen werden, um einerseits eine für die Kunden verlässliche und andererseits eine für SBB Cargo kostendeckende Bedienung sicherzustellen. Falls in bedeutenden Fällen keine für beide Seiten befriedigenden Lösungen gefunden werden können, sollen diese dem Bund unterbreitet werden zur Entscheidung, ob eine Subventionierung erfolgen soll.
Die Suche nach solchen tragfähigen Lösungen wird viele Einzelgespräche notwendig machen und mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Im WLV Schweiz soll damit bis Ende 2013 ein positives Ergebnis erzielt werden, das auch die notwendigen Reinvestitionen in Rollmaterial und den Finanzaufwand abdeckt.
Da der Wagenladungsverkehr stark von Import-/Exportverkehren primär von/nach Deutschland, Italien und Frankreich, abhängig ist, sollen diese Transportvolumen über bilaterale Kooperationsabkommen mit DB, SNCF und weiteren Partnern abgesichert werden. Zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit werden dabei Standards für Qualität und Pünktlichkeit vereinbart. Zusätzlich soll die Qualität der Transporte mit X-Rail, einer Allianz von sieben europäischen Güterbahnen, verbessert und damit die Wettbewersbfähigkeit gegenüber der Strasse gestärkt werden.
Voraussetzung für den Erfolg dieser Stossrichtung sind zudem gesicherte, günstige und stabile Rahmenbedingungen (darunter das Nachtfahrverbot, Subventionen, Trassenpreise) und die Sicherung der notwendigen Kapazitäten auch während der Hauptverkehrszeit bei der Infrastruktur (Verfügbarkeit Trassen).
Kostenführerschaft im Transitverkehr.
Bei den internationalen Ganzzugsverkehren – insbesondere im Transport von Containern und Wechselbehältern – konzentriert sich SBB Cargo in Zukunft auf die Rolle als Traktionär auf dem Nord-Süd Korridor zwischen den Nordseehäfen und Norditalien. Insbesondere der Kombinierte Verkehr (KV) ist ein langfristiger Wachstumsmarkt im internationalen Güterverkehr, wird aber auch in Zukunft ein niedermargiges Geschäft bleiben. Ziel ist es daher, mit einer schlanken, auf Kostenführerschaft abzielenden internationalen Güterbahn in diesem Bereich wirtschaftlich bestehen zu können, ohne dabei auf die Schweizer Qualität zu verzichten. Diese Weiterentwicklung ist notwendig, um auch in Zukunft auf der zentralen europäischen Güterachse tätig zu bleiben und einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrsverlagerung leisten zu können.
Die Bahnproduktion umfasst die Traktion von Kombinierten Verkehren auf der Nord-Süd-Achse sowie die Traktion von Ganzzugsverkehren mit engem Bezug zur Nord-Süd-Achse (hauptsächlich Transit und Im-/Export-Verkehre für Schweiz).
Separate Gesellschaft für internationalen Bereich.
Im Rahmen der Ausarbeitung der eigenständigen Weiterentwicklung wurde deutlich, dass sich die Geschäftsfelder WLV Schweiz und «International» strukturell klar voneinander getrennt weiterentwickeln sollten. Während es sich beim Kombinierten Verkehr auf der internationalen Nord-Süd-Achse um ein niedermargiges Liniengeschäft handelt, basiert der Wagenladungsverkehr auf einer komplexen Netzwerkstruktur. Das Geschäftsfeld «International» soll rasch strukturell vereinfacht werden.
Der internationale Bereich von SBB Cargo wird in eine separate Gesellschaft überführt mit dem Ziel der Kostenführerschaft, schlanken Prozessen und Strukturen sowie einfachem IT-System. Der Standort der neuen Gesellschaft ist noch offen. Mit dem in Chiasso domizilierten Schweizer Kombioperateur Hupac laufen zurzeit Gespräche zur Beteiligung an der neuen Gesellschaft. Zudem wird geprüft, wie die Tochtergesellschaften von SBB Cargo in Deutschland und Italien in die neue Gesellschaft integriert werden.
Stellenabbau zu erwarten – Entscheide im Sommer.
Die eigenständige Weiterentwicklung von SBB Cargo wird zu Restrukturierungen führen. Dabei wird es auch zum Abbau von Stellen kommen. Der Stellenabbau wird sozialverträglich gestaltet werden. Die SBB wird dabei im Rahmen des Gesamtunternehmens Möglichkeiten zur Umqualifizierung anbieten und kann dank starkem Wachstum in anderen Bereichen auch neue Anstellungsschancen anbieten. Hierbei werden alle zur Verfügung stehenden Lösungen des konzernweiten Arbeitsmarktes inkl. Angebote in anderen Bereichen der SBB, Ausnutzen der Fluktuation, Frühpensionierungen und ggf. Outplacement (NOA) auszunutzen. In den kommenden Monaten werden die einzelnen strategischen Stossrichtungen im Detail ausgearbeitet. Entscheide zur konkreten Umsetzung sind im Laufe des Sommers zu erwarten.
Pressemeldung der Schweizer Bundesbahnen (SBB).
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