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Blau-gelbe Züge bald am Niederrhein

Lint 41 der NordWestBahn © Michael Grießmayr Am kommenden Wochenende nimmt die NordWestBahn (NWB) mit einer neuen Fahrzeugflotte den Verkehr auf der Schiene zwischen Niederrhein und Rhein-Ruhr auf. Bereits am Samstagabend fährt das private Eisenbahnunternehmen die ersten Fahrten für die DB Regio. Am Sonntag fällt der offizielle Startschuss für die beiden Strecken. Bis 2025 hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) die NordWestBahn mit dem Betrieb auf der Strecke RE 10 der „Niers-Express“ und RB 31 „Der Niederrheiner“ beauftragt.

Fahrten vor dem offiziellen Start

Offiziell startet die NordWestBahn auf den Strecken RE 10 und RB 31 am 13. Dezember 2009 um 0:00 Uhr. Um den Staffelstab an den neuen Betreiber möglichst reibungslos zu übergeben, übernimmt die NordWestBahn bereits Fahrten am Samstag, 12. Dezember. Damit zieht die DB Regio ihre Züge aus dem Netz ab und die NordWestBahn kann ihre neuen Triebwagen ins Netz überführen. Gestartet wird auf der Strecke RB 31 „Der Niederrheiner“ um 19:09 Uhr ab Duisburg nach Xanten und auf dem RE 10 der „Niers-Express“ um 21:09 Uhr ab Düsseldorf nach Kleve. Sieben weitere Fahrten folgen an diesem Samstagabend.

Für die Fahrgäste unterwegs

Für die Fahrgäste am Niederrhein und in der Region Rhein-Ruhr wird der Betreiberwechsel kaum spürbar sein. Die neuen Dieseltriebwagen vom Typ Coradia Lint ähneln dem von DB Regio bisher eingesetzten Typ Talent. Die Sitzplatzkapazitäten sind vergleichbar. Die geräumigen und hellen Wagen bieten pro Einheit 136 Sitzplätze und etwa 105 Stehplätze. Die NordWestBahn fährt im Auftrag des VRR die bestellten Platzkapazitäten. Maximal können drei Triebwagen aneinander gekuppelt werden, so dass in Spitzenzeiten 408 Sitzplätze und 315 Stehplätze zur Verfügung stehen. VRR und NWB werden die Nachfrage im Pendler- und Ausbildungsverkehr auf den Strecken sehr genau beobachten und ggf. neu bewerten.

Neue Flotte modern und videoüberwacht

Die Züge sind behindertenfreundlich ausgestattet beispielsweise das WC oder der Türtaster für Sehbehinderte. Mit einem niveaugleichen Einstieg und Schiebetritten zur Spaltüberbrückung zwischen Zug und Bahnsteigkante sind die Züge ideal an die Bahnsteighöhen angepasst. Die videoüberwachten Innenräume sorgen für die Sicherheit der Fahrgäste und vermeiden Vandalismusschäden.

Fahrplanwechsel ohne Änderungen

Am Sonntag, 13. Dezember wechselt nicht nur der Betreiber auf den Strecken, auch die Fahrpläne werden ausgetauscht. Am Fahrplanangebot wird sich jedoch gegenüber dem Status quo im Niers-Rhein-Emscher-Netz nichts Wesentliches ändern. Auch das Anschlussgefüge bleibt unverändert. Die NWB wird selbstverständlich den Verbundtarif des VRR und des VGN, den NRW-Tarif sowie die bundesweiten Tarife der Deutschen Bahn anwenden. Die Kunden können an allen bekannten Verkaufsstellen ihre Fahrkarten kaufen, und damit vor Fahrantritt ihre Fahrkarte lösen.


Hintergrund:

Zum Niers-Rhein-Emscher-Netz gehören die Linien:

Das europaweite Wettbewerbsverfahren wurde im März 2007 eingeleitet. Die NordWestBahn wird den Betrieb des Netzes am 13. Dezember 2009 auf den Linien RE 10 und RB 31 und ab Mitte Dezember 2010 auf der RB 36 und RB 44 aufnehmen.

Die NordWestBahn GmbH

Die NordWestBahn GmbH mit Sitz in Osnabrück ist eine Tochter der Stadtwerke Osnabrück AG, der Verkehr und Wasser GmbH in Oldenburg und der Veolia Verkehr GmbH. Das private Eisenbahnunternehmen hatte im November 2000 ihr erstes Netz zwischen Esens (Friesland), Wilhelmshaven, Oldenburg, Osnabrück und Bremen in Betrieb genommen. Seitdem hat sich das Unternehmen durch Übernahme weiterer Linien in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stetig vergrößert. Aktuell umfasst das Netz 15 Linien, die von der friesischen Küste zum Weserbergland und ins Ruhrgebiet reichen. Am Ende des Jahres 2009 werden sich knapp 500 Mitarbeiter auf den über 1000 Kilometer langen Streckennetz dafür einsetzen, dass die Fahrgäste sicher und pünktlich an ihr Ziel kommen. Mit dem Start der Regio S-Bahn Bremen/Niedersachsen im Jahr 2010 wird die NordWestBahn der erste private Betreiber eines ganzen S-Bahn Netzes sein.

Pressemeldung der NordWestBahn GmbH.


URL: Homepage NordWestBahn (NWB)
Meldung vom 09.12.2009

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