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NordWestBahn nimmt Fahrt auf

Lint 41 der NordWestBahn © Michael Grießmayr Erstmals präsentiert die NordWestBahn (NWB) ihre neuen Fahrzeuge für das Netz am Niederrhein und der Rhein-Ruhr-Region auf einer Fahrt von Krefeld nach Kleve. Die NordWestBahn übernimmt ab Mitte Dezember zwei Nahverkehrslinien im Auftrag des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR). Ab Ende 2010 werden zwei weitere Linien von der NordWestBahn bedient. Mit dem Betreiberwechsel wird eine komplette Neufahrzeug-Flotte vom Typ Coradia Lint 41 eingeführt.

Hohe Erwartungen an neuen Betreiber

NordWestBahn Geschäftsführer Martin Meyer-Luu weiß um die hohen Erwartungen, die an den neuen Betreiber gestellt werden. Die Qualitätsstandards wie Pünktlichkeit, Fahrgastinformation und Zugbildung sind mit der neuen Ausschreibung deutlich angehoben worden. „Die Fahrgäste erwarten eine saubere Bahn, die sie pünktlich an ihr Ziel bringt. Wir wollen die Menschen der Region von unserem Service auf der Schiene überzeugen. Und natürlich wollen wir auch unserem Ruf gerecht werden, den wir dank des VRR-Qualitätsbericht 2008 haben“, so Meyer-Luu.

Lint, der Verlässliche

Auf dem Niers-Rhein-Emscher-Netz zwischen der Landeshauptstadt und der holländischen Grenze werden neue Dieseltriebwagen vom Typ Coradia Lint eingesetzt. Die geräumigen und hellen Wagen bieten pro Einheit 136 Sitzplätze und etwa 105 Stehplätze. Mit einem niveaugleichen Einstieg und Schiebetritten zur Spaltüberbrückung zwischen Zug und Bahnsteigkante sind die Züge ideal an die Bahnsteighöhen angepasst. Die videoüberwachten Innenräume sorgen für ein subjektives Sicherheitsempfinden der Fahrgäste und vermeiden Vandalismusschäden. Seit der Auslieferung der ersten Fahrzeuge im Jahr 2000 hat sich der Coradia Lint als eine der beliebtesten Regionaltriebzugfamilien etabliert, circa 400 sind bereits erfolgreich im Einsatz. „Die Fahrzeuge haben sich mit einer Laufleistung von mittlerweile über 350 Millionen Zugkilometern bewährt und garantieren dem neuen Betreiber NordWestBahn somit vom ersten Tag der Betriebsaufnahme einen zuverlässigen Betrieb“, sagt Jochen Slabon, Leiter Geschäftsbereich Regionalverkehr von Alstom. Die zweiteiligen Dieseltriebzüge werden in Salzgitter entwickelt und gebaut.

Wettbewerb für mehr Qualität

„Der jährlich beim VRR erstellte Qualitätsbericht zeigt uns deutlich, dass Überall dort, wo wir Linien im Wettbewerb vergeben haben, die Qualität gut ist“, so VRR-Vorstand Martin Husmann. Der Verbund wird auch künftig konsequent Strecken im Schienenpersonennahverkehr im Wettbewerbsverfahren vergeben. Ziel dabei ist es, eine angemessene Qualität und Bedienung für die Fahrgäste sicherzustellen und die Wirtschaftlichkeit zu optimieren“, erläutert Husmann abschließend. So sind einschließlich dieser Vergabeentscheidungen bereits über 30 Prozent der SPNV-Leistungen in europaweiten Vergabeverfahren im Verbundraum beauftragt.

Mit dem Betreiberwechsel sind auch neue Arbeitsplätze für die Region geschaffen worden. Für das Netz hat die NordWestBahn insgesamt 100 Personale in den Bereichen Betrieb, Service und Werkstatt eingestellt. In Zusammenarbeit mit den ARGEN und Agenturen für Arbeiten konnte die NordWestBahn als zertifizierter Ausbildungsbetrieb beispielsweise Menschen ohne Job zum Triebfahrzeugführer umschulen. Die Arbeitsplätze im Niers-Rhein-Emscher-Netz haben eine langfristige Perspektive bis zum Jahr 2025.

Hintergrund:

Zum Niers-Rhein-Emscher-Netz gehören die Linien:

Das europaweite Wettbewerbsverfahren wurde im März 2007 eingeleitet. Die NordWestBahn wird den Betrieb des Netzes ab Dezember 2009 auf den Linien RE 10 und RB 31 und ab Dezember 2010 auf der RB 36 und RB 44 aufnehmen.

Die NordWestBahn GmbH

Die NordWestBahn GmbH mit Sitz in Osnabrück ist eine Tochter der Stadtwerke Osnabrück AG, der Verkehr und Wasser GmbH in Oldenburg und der Veolia Verkehr GmbH. Das private Eisenbahnunternehmen hatte im November 2000 ihr erstes Netz zwischen Esens (Friesland), Wilhelmshaven, Oldenburg, Osnabrück und Bremen in Betrieb genommen. Seitdem hat sich das Unternehmen durch Übernahme weiterer Linien in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stetig vergrößert. Aktuell umfasst das Netz 13 Linien, die von der friesischen Küste zum Weserbergland und ins nördliche Ruhrgebiet reichen. Am Ende des Jahres 2009 werden sich knapp 500 Mitarbeiter auf den über 1000 Kilometer langen Streckennetz dafür einsetzen, dass die Fahrgäste sicher und pünktlich an ihr Ziel kommen. Mit dem Start der Regio S-Bahn Bremen/Niedersachsen im Jahr 2010 wird die NordWestBahn der erste private Betreiber eines ganzen S-Bahn Netzes sein.

Pressmeldung der NordWestBahn (NWB).


URL: Homepage der NordWestBahn (NWB)
Meldung vom 17.11.2009

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