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Grube: Einigung über gemeinsame Lösung für ICE-Achsen wichtiger Fortschritt für die DB

Die Deutsche Bahn hat sich mit Siemens und Bombardier auf eine gemeinsame Lösung zum Tausch der ICE3-Treibradsatzwellen geeinigt. Zunächst wird eine Neuentwicklung und Erprobung der Treibradsatzwellen umgesetzt, wofür die Industrie verantwortlich zeichnet. Die Radsatzwellen müssen anschließend durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) zugelassen werden.

Nach erfolgter Zulassung wird zwischen DB und Industrie gemeinsam die Umsetzung mit einem dazugehörigen Zeitplan zum Austausch erarbeitet. Über weitere Details der Einigung wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart.

„Wir sind erleichtert, dass wir eine Einigung erzielt haben. Das ist ein wichtiger Fortschritt für die DB. Jetzt muss die Industrie so schnell wie irgend möglich die Vereinbarung umsetzen“, sagte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG.

Insgesamt sind vom Austausch rund 1.200 Treibradsatzwellen betroffen.

„Die jetzt getroffene Vereinbarung ist ein sichtbares Zeichen für eine verbesserte Grundlage in der Kooperation zwischen Industrie und DB. Damit ist eine gute Basis geschaffen, um auch künftig die erforderliche Qualität abzusichern", erklärte Dr. Volker Kefer, im September neu bestellter DB-Vorstand für Technik, Systemverbund und Dienstleistungen.

Nach einer Entgleisung aufgrund des Bruchs einer Radsatzwelle im Juli 2008 führt die DB derzeit in Abstimmung mit dem EBA alle 30.000 bzw. alle 60.000 Kilometer (je nach Werkstoff) Ultraschalluntersuchungen an den ICE3-Zügen durch. Ursprünglich war ein Intervall von 300.000 Kilometern vorgesehen.Die Neuentwicklung soll der Deutschen Bahn deutliche Verbesserungen im operativen Betrieb ermöglichen, insbesondere erheblich längere Wartungsintervalle.

Grube:„Auch in diesen Verhandlungen galt die Maxime, Sicherheit ist und bleibt das höchste Gut. Für die Kunden ändert sich bis zur Umsetzung des Austauschprogramms nichts. Bahnfahren ist und bleibt sicher.“

Pressemeldung der Deutschen Bahn AG.


URL: Homepage der Deutschen Bahn AG.
Meldung vom 12.10.2009

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