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Arriva-Tochter Vogtlandbahn gewinnt Dreiländerbahn

Erstmals hat ein großer privater Verkehrsdienstleister eine Ausschreibung im tschechischen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) gewinnen können. Die Vogtlandbahn-GmbH bekam von den drei zuständigen Aufgabenträgern den Zuschlag für einen auf zehn Jahre festgesetzten Verkehrsvertrag in der Grenzregion von Deutschland, Tschechien und Polen. Ab dem 12. Dezember 2010 wird die Vogtlandbahn-GmbH, eine Konzerngesellschaft der Arriva Deutschland GmbH, den grenzüberschreitenden SPNV auf der Dreiländerbahn zwischen Liberec – Zittau – Varnsdorf – Seifhennersdorf/Rybništì betreiben.

Klaus Jacobs, Geschäftsführer der Vogtlandbahn-GmbH sowie Vorsitzender der Geschäftsführung von Arriva Deutschland, zeigt sich erfreut über den Ausschreibungsgewinn: „Die Vergabe unterstreicht die regionale Kompetenz der Vogtlandbahn als starker, zuverlässiger Partner. Gleichzeitig freut uns natürlich, dass Arriva seine Erfahrung als einer der führenden europäischen Verkehrsdienstleister einbringen kann und die Präsenz in dieser Region weiter ausbaut.“ Ivan Procházka, von Arriva Ceská Republika, betont, dass Arriva sich als erster großer privater Verkehrsdienstleister im SPNV in Tschechien bei einer Ausschreibung durchsetzen konnte: „Die umfangreiche Erfahrung von Arriva im grenzüberschreitenden SPNV ist dabei ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für einen erfolgreichen Service der Vogtlandbahn im Dreiländereck.“

Der Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) hatte im Februar gemeinsam mit den beiden tschechischen Aufgabenträgern Liberecký kraj und Ústecký kraj über die Vergabe des Netzes mit 660.000 Zugkilometer pro Jahr entschieden.
Auf der Strecke Liberec – Zittau – Varnsdorf werden die Züge der Vogtlandbahn im Stundentakt verkehren, zwischen Varnsdorf und Rybnište/Seifhennersdorf wird ein 2-Stunden-Takt angeboten. Eingesetzt werden moderne Triebfahrzeuge vom Typ „Desiro“. Alle Züge werden mit Zugbegleitern besetzt sein, die sowohl tschechisch als auch deutsch sprechen. Der Erwerb von Fahrscheinen wird auch im Zug möglich sein.

Die Konzerngesellschaften von Arriva sind in der Region bereits breit aufgestellt: die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) bietet in Brandenburg und Sachsen SPNV an. Erst im Dezember 2008 hatte die ODEG den Betrieb mehrerer Strecken zwischen Cottbus und Zittau erfolgreich aufgenommen. Die Vogtlandbahn-GmbH bedient, unter anderem mit dem alex, bereits Ziele in Tschechien wie Karlovy Vary (Karlsbad), Mariánská Lázná (Marienbad) oder Praha (Prag). Die Busse von Arriva Ceská Republika fahren heute bereits in Mladá Boleslav, Dobríš und Trutnov.

Pressemeldung von Arriva Deutschland GmbH.


URL: Homepage Arriva Deutschland GmbH
Meldung vom 09.03.2009

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