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MWB und ENERCON bringen Windenergieanlagen auf die Schiene

Zug mit Begleitmannschaft im Bf Munster © Mittelweserbahn Gesellschaft für Verkehr und Technik mbH (MWB). Ende August 2008 hat die Mittelweserbahn GmbH (MWB) Transporte für den Windenergie-anlagenhersteller ENERCON mit Hauptsitz in Aurich/Ostfriesland aufgenommen. Seit dem 26. August verkehren unter der Regie der Eisenbahngesellschaft Ostfriesland-Oldenburg mbH (e.g.o.o.) zweimal wöchentlich Züge mit Windenergieanlagenkomponenten aus Magdeburg nach Aurich bzw. zum Emder Hafen, von wo aus die Anlagen weltweit exportiert werden.

Im Rücklauf werden Container Richtung Magdeburg gefahren. Im Sommer letzten Jahres hatte die MWB bereits mehrfach Spot-Containerzüge für ENERCON in den Hamburger Hafen transportiert - mit nur wenigen Tagen Vorlauf.

Die Transporte müssen z. T. als Lademaß überschreitende Sendungen (LÜ) betrieblich abgewickelt werden. Somit ist es ein sehr anspruchvolles Geschäft, die bis zu 41 Meter langen Rotorblätter der Windenergieanlagen auf Eisenbahnwaggons zu befördern. Im Vergleich zu "normalen" Gütertransporten sind zahlreiche weitere Vorschriften zu beachten. Außerdem muss den Fahrten eine detaillierte Planung vorausgehen, damit die Strecken auch mit Lademaßüberschreitung reibungslos befahren werden können.

In Magdeburg erfolgt die Verladung sowohl auf dem Gelände des ehemaligen Schwermaschinenbaukombinats "Ernst Thälmann" (heute: SKET Schwermaschinenbau Magdeburg GmbH) als auch auf dem Gelände der ENERCON Rotorblattfertigung in Rothensee, in unmittelbarer Nähe des Magdeburger Hafens. Die Zuführung Hafen Magdeburg-Rothensee erledigt die Magdeburger Hafen GmbH (MHG), die Nahbedienung in Buckau die SKL Umschlagservice Magdeburg GmbH & Co. KG.

Zur zusätzlichen Auslastung der Zugleistungen befördert die MWB seit Mitte September 2008 zeitweise auch mit Kies beladene Waggons im Verband mit, die für die Kerker Beton GmbH in Aurich bestimmt sind. Durch die Bündelung der Transportströme konnte die wirtschaftliche Bilanz der Zugfahrten deutlich verbessert werden.

Die e.g.o.o. plant, weitere Bahntransporte im sechsstelligen Jahrestonnenbereich auf die Schiene zu verlagern.

Die Partnerschaft mit ENERCON fußt nach Aussage von Hans-Peter Kempf, dem technischen Geschäftsführer der Mittelweserbahn, auf der Zuverlässigkeit und Flexibilität des Bahnunternehmens. "Wo andere Unternehmen langen Vorlauf benötigen und sich vor schwierigen Betriebsabläufen scheuen, haben wir als mittelständische Bahngesellschaft bewiesen, dass auch ungewöhnliche Bahntransporte mit nur wenigen Wochen Vorlauf umgesetzt werden können", so Kempf.

Pressemeldung der Mittelweserbahn GmbH (MWB).


URL: Homepage Mittelweserbahn Gesellschaft für Verkehr und Technik mbH (MWB)
Meldung vom 04.02.2009

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