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SBB Löhne steigen 2009 um insgesamt 2,5 Prozent

Die SBB und die Verhandlungsdelegation der Gewerkschaften haben am Freitag ihre Lohnverhandlungen erfolgreich abgeschlossen: Sie einigten sich nach schwierigen Gesprächen auf Lohnmassnahmen von insgesamt 2,5 Prozent.

Stimmen die jeweiligen Gremien der Vereinbarung zu, stellt die SBB für generelle Lohnerhöhungen 1,5 Prozent und für individuelle Massnahmen zusätzlich 0,9 Prozent der Lohnsumme bereit; weitere 0,1 Prozent setzt die SBB für eine Einmalzahlung an Mitarbeitende mit unteren Einkommen ein. Geprägt waren die Verhandlungen durch die wirtschaftliche Entwicklung, die rückläufige Teuerung und die nach wie vor ungelöste Sanierung der Pensionskasse.

Die SBB und ihre Vertragspartner haben sich heute Vormittag auf die Lohnmassnahmen für das Jahr 2009 geeinigt. Die Massnahmen belaufen sich auf 2,5 Prozent der Lohnsumme. Davon sind 1,5 Prozent für generelle Lohnerhöhungen vorgesehen. Damit ist die Teuerung ausgeglichen. Weitere 0,9 Prozent stellt die SBB für individuelle Lohnerhöhungen bereit. Darüber hinaus erhalten Mitarbeitende mit unteren Einkommen eine Einmalzahlung im Umfang von 0,1 Prozent der Lohnsumme; wer davon profitieren soll ist zwischen den Sozialpartnern noch zu klären. Insgesamt kosten die beschlossenen Lohnmassnahmen die SBB knapp 53 Millionen Franken. Neben dieser Vereinbarung im Umfang von 2,5 Prozent rechnet die SBB damit, im kommenden Jahr zusätzlich rund 8 Millionen Franken für unterjährige Lohnerhöhungen aufzuwenden, etwa bei Funktionswechseln oder Neueinstufungen. Das entspricht 0,4 Prozent der Lohnsumme.

Auch unter schwierigen Rahmenbedingungen attraktiv bleiben.

«Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung und der Situation der Pensionskasse haben wir nun doch eine vertretbare Lösung gefunden», sagt SBB Personalchef Markus Jordi zum Resultat. «Auch unter schwierigen Rahmenbedingungen wollen wir ein attraktiver Arbeitgeber bleiben. Mit der Einigung können wir zum einen unseren Mitarbeitenden für die guten Leistungen Anerkennung zeigen. Andererseits trägt das Ergebnis dem wirtschaftlichen Umfeld Rechnung, denn der SBB steht ein anspruchsvolles Jahr bevor.» So ist unter anderem SBB Cargo von der einbrechenden Nachfrage im internationalen Güterverkehr betroffen, und die Gefahr besteht, dass die öffentliche Hand die Mittel verknappt. Gleichzeitig ist die Sanierung der Pensionskasse weiterhin ungelöst. Sie kann je nach Verlauf des politischen Prozesses zu markanten Belastungen für das Unternehmen führen.

Anfang Dezember 2008 hatte die SBB die Lohnverhandlungen wegen der anhaltend hohen Forderungen der Gewerkschaften von zuletzt 3,6 Prozent unterbrochen. Eine klärende Aussprache zwischen SBB CEO Andreas Meyer und dem SEV-Interimspräsidenten Giorgio Tuti machte den Weg frei für neue Gespräche.

Der Abschluss gilt für die rund 26 000 Angestellten, die den Gesamtarbeitsverträgen von SBB und SBB Cargo unterstehen.

Pressemeldung der Schweizer Bundesbahnen (SBB).


URL: Homepage der Schweizer Bundesbahnen (SBB)
Meldung vom 12.01.2009

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