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Gleisklau bedroht ernsthaft Sicherheit der Fahrgäste

© Deutscher Bahnkunden-Verband Der Klau von Schienen und Buntmetall nimmt immer größere Ausmaße an. Doch nicht nur die Deutsche Bahn AG ist Leidtragende dieser Art der Kriminalität, wie jüngst in einer Pressemitteilung der Bundespolizei hervorging, vor allem kleinere Eisenbahninfrastrukturunternehmen sind davon betroffen.

„Es gibt viele Strecken auf dem Land, wo seltener Züge fahren als auf den DB-Hauptstrecken und auch weniger Menschen wohnen, denen illegale Arbeiten an der Strecke auffallen könnten“, erklärte Gerhard J. Curth, Präsident des Deutschen Bahnkunden-Verbandes. „Bei den Strecken, wo beispielsweise nur Wochenendverkehr betrieben wird, haben Diebe leichtes Spiel, unter der Woche Schienenstücke abzubauen und diese als Metallschrott zu verkaufen. Abgesehen vom wirtschaftlichen Schaden, der für kleinere Bahnen erheblich ist, stellt der Abbau von Gleisen ein extremes Risiko für die Eisenbahn und Ihre Fahrgäste dar“, so Curth.

Curth fordert als konkrete Maßnahme gegen die Buntmetall- und Schrottdiebe, dass Abnehmer dieser Materialien entsprechende Herkunftsnachweise abfordern müssen. „Es kann nicht sein, dass jedermann zum Beispiel Schienen verschrotten lässt. Irgendwoher müssen diese ja herkommen.“

„Es kann auch nicht sein, dass langjährige Bemühungen zur Reaktivierung einer Bahnstrecke durch Kriminalität zunichte gemacht werden, der finanzielle Schaden in die Zehntausende geht und besorgte Fahrgäste aus Angst dem Zug fernbleiben. Die Politik muss schnell handeln!“, so Curth.

Pressemeldung des Deutschen Bahnkunden-Verbandes.


URL: Homepage Deutscher Bahnkundenverband e. V.
Meldung vom 07.10.2008

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