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Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Daehre gibt Verkehrszusage für Heidebahn bis 2010

Nach acht Monaten Probebetrieb auf der Heidebahn zwischen Lutherstadt Wittenberg und Bad Schmiedeberg, welche die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH im Auftrag des Neuen Wittenberger Busverkehrs durchführte, gab nun Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Dr. Karl-Heinz Daehre, die Zusage zur Finanzierung eines bedarfsabhängigen Schienenverkehrs bis zum Fahrplanwechsel Dezember 2010.

„Wir haben seit Abbestellung des SPNV im November vergangenen Jahres für diese Strecke gekämpft und sind nun sehr froh, die positive Nachricht vom Ministerium zu hören“, erklärte Gerhard J. Curth, Geschäftsführer der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH. „Der Probebetrieb musste buchstäblich von heute auf morgen auf die Beine gestellt werden, was natürlich zu Problemen führte, die jedoch mit der Zeit behoben werden konnten. Mittlerweile ist der Verkehr stabil, die Leute können sich darauf verlassen, dass der Zug kommt. Dies sehen wir auch an den Fahrgastzahlen, die stetig gestiegen sind“, so Curth.

Das Busunternehmen Vetter, welches Träger des Verkehrs ist und die DRE mit der Verkehrsdurchführung beauftragte, zeigte sich ebenfalls erleichtert, dass es sich auszahlte, gemeinsam an der Idee eines bedarfsabhängigen und mit dem Bus vernetzten Schienenverkehrs festgehalten zu haben. „Wir haben nun die große Chance, das Konzept eines vernetzten Bahn-/Busverkehrs gemeinsam mit der DRE in den nächsten 2 ¼ Jahren auf eine gesicherte Basis zu stellen und die Fahrgastzahlen weiter zu steigern. Dazu werden wir den Fahrgästen auch kurzfristig ein modernes Fahrzeug anbieten“, so Dr. Wolfdietrich Vetter vom Busunternehmen Vetter.

Ausschlaggebend für die Entscheidung des Verkehrsministers Dr. Karl-Heinz Daehre für die Fortsetzung des Verkehrs auf der Heidebahn ist das funktionierende Konzept des bedarfsorientierten Schienenverkehrs, welcher in den vergangenen Monaten immer besser angenommen wurde und den Fahrgästen eine schnelle und komfortable Verbindung in die Dübener Heide bietet. „Ich sehe Potenzial in diesem Modell des vernetzten ÖPNV, welches konzeptionell vom Deutschen Bahnkunden-Verband erstellt wurde und maßgeblich von der Deutschen Regionaleisenbahn zusammen mit dem Busunternehmen Vetter auf den Weg gebracht wurde. Es verbindet die Vorteile des Zuges mit der Individualität des Busses und ergibt ein kostengünstiges Gesamtkonzept mit erheblichem Qualitätsvorsprung gegenüber herkömmlichen ÖPNV-Modellen“, so Daehre.

Curth betonte, dass es ohne die Bereitschaft des Landes Sachsen-Anhalt, neue Wege im ÖPNV und SPNV zu gehen, das Konzept nicht umsetzbar gewesen wäre. Hier belegt das Land klar eine Vorreiterrolle in Deutschland.

Pressemeldung der Deutschen Regionaleisenbahn GmbH.


URL: Homepage Deutsche Regionaleisenbahn GmbH (DRE)
Meldung vom 23.07.2008

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