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Initiative Deutschland-Takt fordert deutschlandweiten Taktfahrplan

Die Initiative Deutschland-Takt fordert einen deutschlandweiten Taktfahrplan für den Nah- und Fernverkehr. Ähnlich wie in der Schweiz erwartet die Initiative deutliche Fahrgastzuwächse, wenn der Nahverkehr der Bundesländer und der Fernverkehr besser miteinander verzahnt würden. Die Initiative hat heute in Berlin Ihre Aktivitäten vorgestellt und die Internet-Seite „www.deutschland-takt.de" freigeschaltet.

In der Initiative Deutschland-Takt haben sich Fachleute des Schienenverkehrs zusammengefunden, um die Idee eines integralen Taktfahrplans für ganz Deutschland voranzubringen. Einer der Initiatoren ist Bernhard Wewers, Präsident der BAG-SPNV: „Trotz beachtlicher Investitionen in die Infrastruktur sind wir weit davon entfernt, das Fahrgastpotenzial abzuschöpfen. In der Schweiz fahren die Bürgerinnen und Bürger bedeutend häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln als in Deutschland. Wir brauchen den Deutschland-Takt als durchgehendes System für den öffentlichen Verkehr, um mehr Fahrgäste zu gewinnen."

Der Deutschland-Takt biete, so die Initiatoren, für Fahrgäste beste Anschlüsse und gute Verbindungen, habe aber auch noch andere Vorteile: Der Infrastrukturausbau könne gezielt erfolgen. Anders als beim Straßenverkehr werde bei der Eisenbahn mit dem Bau oder Ausbau der Infrastruktur das Betriebsprogramm weitgehend festgelegt. Daher müsse man beim Bau genau wissen, welcher Fahrplan später gelten solle. Mit der Festlegung eines langfristigen Fahrplankonzepts könne umgekehrt der Ausbau der Infrastruktur gezielt und wirtschaftlich sinnvoll erfolgen.

Vorbild ist die Schweiz, wo vor über 20 Jahren ein Fahrplankonzept „Bahn 2000" als Grundlage für ein Ausbauprogramm festgelegt wurde. Seit dem Jahr 2005 ist der Integrale Taktfahrplan nach diesem Konzept komplett umgesetzt, mit weiteren sensationellen Fahrgaststeigerungen von bereits hohem Niveau aus. Auch die konsequente Einbindung des Busverkehrs hat dazu wesentlich beigetragen.

Anders bisher in Deutschland, so Bernhard Wewers: „Zwar gibt es in mehreren Bundesländern im Regionalverkehr bereits weitgehend vertaktete Züge, die nach den Grundsätzen des Taktfahrplans verkehren. Auch der Fernverkehr der DB AG fährt überwiegend im Takt, eine echte Abstimmung zwischen Fern- und Nahverkehr sowie zwischen den Taktfahrplänen der einzelnen Bundesländer fehlt jedoch. Der Streckenausbau wird überwiegend noch ohne Berücksichtigung der später zu fahrenden Fahrpläne geplant."

Die Initiative will eine Diskussion über die verkehrspolitische Zielsetzung im Schienenpersonenverkehr in Deutschland in Gang setzen. Wichtiges Mittel dabei ist die Internet-Seite www.deutschland-takt.de, über die Meinungen und Diskussionsergebnisse verbreitet werden sollen.

Zu den Gründern der Initiative Deutschland-Takt gehören neben Vertretern der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs der Fahrgastverband Pro Bahn, der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie Privatpersonen, die als Geschäftsführer und Vorstände von Eisenbahnverkehrsunternehmen tätig sind.

Für die Initiative Deutschland-Takt:

Bernhard Wewers
Präsident BAG SPNV und Geschäftsführer LVS

Karl-Peter Naumann
Pro Bahn

Heidi Tischmann
VCD

Hans Leister
Geschäftsführer Keolis

Arnd Schäfer
Geschäftsführer BAG SPNV

Andreas Schulz
Abteilungsleiter Planung der BEG

Pressemeldung der Initiative Deutschland-Takt.


URL: Homepage Deutschland-Takt.de
Meldung vom 07.04.2008

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