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ÖBB: Der railjet zieht ein!

Während viele große Unternehmen auf Outsourcing setzen, vertrauen die ÖBB voll und ganz auf ihre Mitarbeiter. Bis 2014 werden im Werk der ÖBB-Technische Services GmbH (TS) in Simmering 448 railjet-Wagen fertig gestellt und in Betrieb genommen. Das bedeutet neben einem enormen Imagegewinn auch eine langfristige Sicherung des Standortes Simmering.

Kompetenter Partner
Während die komplette Fertigung der ersten drei railjet-Garnituren bei Siemens erfolgt, übernehmen nun die Mitarbeiter der ÖBB-Technische Services GmbH ab der vierten Garnitur die Endfertigung aller weiteren railjet-Züge. "Montage und Inbetriebsetzung der railjet-Garnituren sind mit 1,2 Millionen Arbeitsstunden der zweitgrößte Auftragseingang für ÖBB-TS", sagt Franz Seiser, Geschäftsführer der ÖBB-Technische Services GmbH. Von 2008 bis 2014 werden insgesamt 64 Garnituren zu je sieben Wagen im TS-Werk Simmering endgefertigt. "Die Montage des railjet bedeutet eine Sicherung des Standortes Simmering für viele Jahre", so Seiser. Mit dem Auftrag an TS ist auch ein enormer Imagegewinn des Unternehmens als kompetenter Partner für die Fertigung, Instandhaltung und Wartung von Schienenfahrzeugen verbunden.

1 Mio. Euro Umsatz pro Garnitur – europaweite Wartung angestrebt
Für den Innenausbau der mit besonderem Komfort ausgestatten railjet-Wagen sind sechs Montageabschnitte notwendig. Montage und Inbetriebsetzung eines railjets dauert rund 50 Tage. Mit rund 18.000 Arbeitsstunden je Garnitur erwirtschaftet TS einen Umsatz von rund 1 Mio. Euro für einen siebenteiligen railjet. Auch die komplette Instandhaltung erfolgt zukünftig durch ÖBB-Technische Services, wobei die Light Mainentance in der Servicestelle Wien Matzleinsdorf und die Heavy Maintenance im Werk Simmering erfolgen wird. Franz Seiser denkt schon weiter: "Technische Services plant in drei Phasen - Phase eins: Montage, Phase zwei: Wartung in Österreich, Phase drei: Wartung in Europa.“ Denn der Geschäftsführer der ÖBB-Technische Services GmbH ist überzeugt, dass sich der railjet zum europäischen Top-Produkt entwickeln wird.

Siemens produziert 67 railjet-Garnituren für ÖBB
2006 bestellten die ÖBB bei Siemens Österreich 23 railjet-Garnituren, ein Folgeauftrag über 44 weitere erfolgte im Oktober 2007. Die Gesamtkonzeption, die Konstruktion der Wagenkästen und Inneneinrichtung erfolgt durch das Weltkompetenzzentrum Passenger Coaches von Siemens Transportation in Wien und Graz. "Es freut mich, dass wir mit dem railjet die Zusammenarbeit mit den ÖBB weiter intensivieren und unsere Kompetenz in Österreich unter Beweis stellen können", so Brigitte Ederer, Vorsitzende des Vorstandes der Siemens AG Österreich.

railjet als Premium-Produkt
"Der railjet wird als Premium-Produkt mit besonderem Komfort und Service für neue Maßstäbe im europäischen Personenverkehr sorgen", sagt ÖBB-Generaldirektor Martin Huber. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 gibt es sechs Verbindungen von Wien nach München und sieben in die ungarische Hauptstadt Budapest in einem Zwei-Stunden-Takt. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 ist der railjet auch auf der Strecke Wien – Salzburg – Innsbruck – Feldkirch – Bregenz resp. Zürich unterwegs. Die Verbindungen Wien – Graz – (Ljubljana/Zagreb) und Wien - Villach – (Venedig) kommen schrittweise ab 2010 dazu. "Bis 2013 werden die Passagiere von Wien nach Innsbruck nur mehr etwas über vier Stunden fahren, nach Salzburg gar nur mehr zwei Stunden und fünfzehn Minuten", so Huber.

Technische Details zum railjet:

1. 185 Meter Länge
2. 230 km/h Höchstgeschwindigkeit
3. 408 Sitzplätze (16 Premium, 76 First, 316 Economy)
4. Traktion mit Taurus-Lok

Mehr Informationen zur ÖBB-Technische Services GmbH sowie zum railjet finden Sie im Internet unter:

1. http://www.ts.oebb.at/de/Das_Unternehmen/Daten_und_Fakten/index.jsp
2. http://www.railjet.at/

Pressemeldung der ÖBB.


URL: Homepage der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).
Meldung vom 06.03.2008

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