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Müller: „Transrapid ermöglicht besseres Schienenangebot in ganz Bayern“

Bayern weitet den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Freistaat weiter konsequent aus: Voraussichtlich ab Dezember 2009 werden die Züge der Rottalbahn von früh morgens bis in die Abendstunden im 1-Stunden-Takt verkehren. Die Weichen für den verbesserten Fahrplan stellte kürzlich der Aufsichtsrat der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG).

„Damit wird die Kreisstadt Pfarrkirchen sowie das für den Tourismus so bedeutende niederbayerische Bäderdreieck optimal an den BAYERN-TAKT angebunden. Einheimischen wie auch Urlaubern wird eine hervorragende Alternative zum Individualverkehr geboten werden. Durch die Angebotsverbesserung erwarten wir gut 50 Prozent mehr Fahrgäste", betont Bayerns Verkehrsministerin und Aufsichtsratsvorsitzende der BEG Emilia Müller.

Die Züge der Rottalbahn werden in Mühldorf und Passau stündlich gute Anschlüsse zu den weiterführenden Strecken erhalten, kündigt Müller an. Voraussetzung für einen 1-Stunden-Takt auf der Rottalbahn sei der Bau eines zusätzlichen Ausweichgleises im Bahnhofes Massing. „Die neue Gleisanlage in Massing mit den dazugehörigen modernen Bahnsteigen und Signalanlagen wird im Laufe des Jahres 2009 fertig gestellt werden können. Die Kosten für den Bau des neuen Kreuzungsbahnhofes wird weitgehend der Freistaat übernehmen", so die Verkehrsministerin.

Die Angebotsausweitungen auf der Rottalbahn sind laut Müller ein herausragendes Beispiel für die erfolgreiche Politik der Staatsregierung zugunsten des Schienenverkehrs im Freistaat. „Seit der Regionalisierung im Jahr 1996 bestellen wir im Freistaat 40 % mehr Züge und haben über 50 % mehr Fahrgäste im Regional- und Nahverkehr. Diese Zahlen zeigen eindeutig, dass der Schienenpersonennahverkehr in ganz Bayern für uns hohe Priorität genießt. Sie widerlegen auch eindrucksvoll die falsche Propaganda der Transrapidgegner", unterstreicht Müller.

Der Transrapid gehe wegen seiner Sonderfinanzierung nicht zu Lasten des Schienenverkehrs in der Fläche. „Dagegen käme die von Münchens Oberbürgermeister Ude geforderte Express-S-Bahn dem Freistaat doppelt so teuer wie der Transrapid und müsste aus den allgemeinen Verkehrsmitteln finanziert werden. Udes Express-S-Bahn wäre das Todesurteil für viele Verkehrsprojekte im ländlichen Raum. Der Transrapid hingegen lässt uns die notwendigen Spielräume für ein besseres Schienenverkehrsangebot in ganz Bayern", so Müller.

Auf der Strecke der Rottalbahn werden schon vor 2009 weitere Verbesserungen angestrebt. „Ab Dezember 2008 werden die Züge auf der Strecke Mühldorf-Landshut täglich im 1-Stunden-Takt im Einsatz sein. Ein zusätzlicher Abendzug wird eine neue Verbindung bieten. Der Bahnknotenpunkt Mühldorf mit seinen Linien unter anderem bis Burghausen, Salzburg und Rosenheim wird damit bereits Ende kommenden Jahres deutlich besser an die niederbayerische Bezirkshauptstadt Landshut angebunden", freut sich Verkehrsministerin Müller. Die Züge werden stündlich in Landshut nach Mühldorf starten und von dort abwechselnd zweistündlich nach Salzburg und Rosenheim weiterfahren. Die SüdostBayernBahn, die für den Raum Mühldorf zuständige Tochter der Deutschen Bahn AG, arbeitet derzeit intensiv daran, die Bahnhöfe und Signalanlagen zu modernisieren und die Strecke so ertüchtigen, dass die mögliche Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf 120 km/h steigt. Die neuen Bahnsteige in Vilsbiburg und Geisenhausen sind bereits fertig gestellt.

Bereits am diesem Sonntag eröffnet die SüdostBayernBahn den neuen Haltepunkt Eggenfelden Mitte. Müller: „Dieser sehr zentral gelegene Haltepunkt erschließt das Stadtzentrum von Eggenfelden und ersetzt den peripher gelegenen Haltepunkt Gern-Altenburg. Der neue Haltepunkt entspricht mit seinem modernen Bahnsteig, verglasten Wartehäuschen und Informationsvitrinen den aktuellen Anforderungen. Unser Ziel ist es, neben Pendlern und Einkäufern vor allem auch Schüler nahe gelegener Schulen für die Benutzung der Rottalbahn zu gewinnen." Die Kosten für den neuen Haltepunkt tragen gemeinsam der Bund, der ein zinsloses Darlehen nach dem Bundeschienenwegeausbaugesetz gewährt, und der Freistaat durch einen Tilgungskostenzuschuss. Der bestehende Bahnhof Eggenfelden bleibt weiterhin erhalten und erschließt das westliche Stadtgebiet.

Seit einigen Jahren modernisiert die SüdostBayernBahn mit großem Engagement die Rottalbahn. Mit Unterstützung der Anliegergemeinden und der Landkreise konnte eine größere Anzahl von Bahnübergängen geschlossen werden. Weitere Übergänge wurden durch neue technische Einrichtungen wie Halbschranken und Lichtzeichenanlagen besser gesichert. Ein Bahnübergang in Pfarrkirchen konnte durch eine Brücke ersetzt werden. Die Auflassung bzw. technische Sicherung von Bahnübergängen ist Voraussetzung dafür, dass die Züge schneller und sicherer fahren können. Müller: „Mit diesen Maßnahmen steigt die Attraktivität der Schienenverbindung. Dank der kürzeren Reisezeiten entscheiden sich immer mehr Bürger für eine Fahrt mit der umweltfreundlichen Bahn." Die Modernisierung der Rottalbahn wird auch von der Regierung von Niederbayern in besonderer Weise unterstützt.

Die Rottalbahn verläuft von Mühldorf über Neumarkt-St.Veit, Eggenfelden, Pfarrkirchen und Pocking bis Passau und erschließt neben dem niederbayerischen Bäderdreieck mit den Kurorten Bad Füssing, Bad Birnbach und Bad Griesbach auch den Landkreis Rottal-Inn mit seiner Kreisstadt Pfarrkirchen.

Pressemeldung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft,, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.


URL: Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft,, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Meldung vom 07.12.2007

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